Prüfungskleid

Heute gehts wieder zum monatlichen MeMadeMittwochtreff. Katharina unsere Knip Königin moderiert in einem tollen Kleid.

In den letzten zwei Jahren habe ich noch eine größere Fortbildung gemacht und letzte Woche hatte ich zum Abschluss der Ausbildung noch eine Präsentation meiner im Januar abgegebenen Arbeit. Zu diesem Anlass habe ich mir natürlich (kurzentschlossen) noch ein Kleid genäht.

Toller Romanit von Hücko, gejagt in sehr netter Gesellschaft,  lag hier seit November und wartete auf den passenden Schnitt. Eigentlich hatte ich vor eine Chica aus der La Maison Victor daraus zu nähen. Aber mein Probekleid überzeugt mich so gar nicht. Also griff ich zu einem sehr bewährten Schnitt, der ähnlich ausssieht aber wesentlich raffinierter geschnitten ist, weil die Nahtlinien von Vorder- und Rückteil nicht einfach gerade an der Seite zusammenlaufen, sondern einen schönen Schwung nach vorne machen und dem Kleid damit eine besonderen Fall verleihen: Das Inari Tee Dress ist zurecht schon viele Male vernäht worden, auch von mir.

Das Kleid hat mir Glück gebracht, es ist alles gut gelaufen. Und meine Trainerin, die mit mir die Nähleidenschaft teilt, meinte zum Abschluss der Präsentation „Jetzt kannst du dir ein Supervisorinnenkleid nähen“.  Also los.

Ich wüsche euch einen schöne Mittwoch.

Warme Strickjacken – McCalls 6996

Bevor nun endlich der Frühling kommt, möchte ich noch kurz meine nicht immer tollen Erfahrungen im Strickjacken nähen mit euch teilen.

Vorletztes Jahr habe ich den Cardigan Schnitt McCalls 6996 entdeckt. Ein einfacher Schnitt, mit verschiedenen Abwandlungen – mit und ohne Schalkragen oder einem eingesetzten Schößchen im Rückenteil. Meine Lieblingsvariante ist A mit dem Rückenteil von B. Die Länge variiere ich nach Lust und Stoffmenge.

Um mir für diesen sau bitterkalten Winter ein paar wärmere Strickjacken nach diesem Schnitt zu nähen, ging ich auf die Suche nach dickeren Strickstoffen. In Maastricht und in Berlin auf dem Markt und bei Mark Aurel wurde ich fündig. Aber jetzt kommt das Aber. Zuhause musste ich feststellen, dass manche Stoffe schrecklich kratzten. Werden Strickstoffe kalt, kratzen sie weniger, deshalb machten sie auf dem bitterkalten Maybachufermarkt eine tolle Figur und zuhause zeigten sie ihr wahres Wesen.

In dieser Jacke halte ich es manchmal aus, wenn es richitg kalt ist und auch, weil ich sie so schön finde. Der Stoff ist eingetlich dunkler als auf dem Bild.

Alle anderen Strickstoffe habe ich einfach weiterverschenkt.

Dieser tolle Joopstrickstoff vom Markt in Maastricht stellte sich beim Nähen als  wahre Zicke heraus. Nur mit Not schaffte meine Overlock die Nähte, gab sogar mehrmals auf und brauchte Pausen, neue Einstellungen, netten Zuspruch. Aber es ging. Bei den Bündchen wurde es dann schwierig. Die Säume habe ich mit der Overkock versäubert und mit der Hand genäht. Aber der Stoff liegt so dick, dass er nicht schön fällt.  Ausserdem habe ich sie mehr gekürzet als beabsichtigt.  Da der Stoff aber wirklich toll ist, trage ich sie trotzdem.

Dieser locker gewebte Strick ist Boulce.

Ich habe ihn im Januar bei Marc Aurel gekauft. Zuschnitt und Nähen waren kein Problem, jedoch ist der Stoff so locker gewebt, dass sich die Nähte beim Tragen wieder auflösen. Er ist wohl nicht für diese Verarbetitung gedacht. Hätte ich mir denken können, aber ich probiere lieber aus. Schade um die schöne Jacke.

Ich werde weiterhin Cardigans nähen, weil es tolle Schnitte gibt, aber die Stoffjagt wird weiterhin schwierig und auch zufällig sein. Dünnere Strickstoffe sind leichter zu finden und zu verarbeiten. Gut, dass es jetzt wärmer wird.

Kölle Alaaf – Kostüme selber nähen erweitert die Vorfreude

Endlich konnte ich dieses Jahr mal wieder Karneval feiern. Keiner war krank, keiner musste gehütet werden, keiner musste zur Arbeit.

Zur Bollywood Party bin ich als Tiger gegangen. Das Stoffchen hatte ich von Nina geerbt, mit dem Plan eine Kostüm daraus zu nähen. Für eine Stofflieferung aus Indien reicht die Zeit leider nicht.

Der Schnitt ist Amelie von Pattydoo. Der geht immer.

Und hier auf der Party mit Tiger an der Wand. Das Muster passt. An dem Abend habe ich noch mehrere Tiger und Kühe kennengelernt, Animalprint verbindet.

Samstag zur Party  im Lappenclown Mini mit Pattycoat und  passender Tasche. Alle drei Teile Eigenkreationen.

Und mit Chrissy, neben der ich mir etwas unterdessed vorkam.

Und heute noch beim Strassenkarneval, der Rock ist auch draußen sehr gut einsetzbar.

Ausserdem habe ich in diesem Jahr zwei Narrenkappen genäht. Die gehen echt flott und machen Laune beim Nähen und tragen.

Eine für mich und eine für den Mann.

Mein Schwiegervater hat sich fürs nächste Jahr schon angemeldet, er möchte auch eine. Soll er bekommen, Stoffrest habe ich ja genug.

Weil mich einige darauf ansprachen, habe ich überlegt demnächst mal eine Anleitung  für die Kappen zu schreiben. Ich hatte zwar eine Vorlage aus dem Netz, aber die finde ich nichtmehr und ich hab sie auch verändert.

Und jetzt schone ich meine müde Knochen,  lass den Karneval auf dem Sofa ausklingen und mache schonmal Pläne für 2019.

12x MeMade Februar

So die Karnevlaskostüme sind fertig (werde noch gezeigt) die dicken Strickjacken auch (Fotos fehlen noch), das Nähzimmer ist endlich malwieder aufgeräumt und entrümpelt worden (ein kleiner Blick in meine Garnsortierung)

und es liegen nicht nur ein paar tolle Karnevalspartys vor mir sondern auch mal etwas Nähzeit in diesem Monat.

Als ich gestern abend meine Näpläne zusammenstellte, viel mir auf, dass ich damit sehr gut bei Chrissys Aktion 12X MeMade mitmachen könnte. Normalerweise nähe ich so nach Lust und Laune, aber vielleicht klappt es ja.

Ich stelle mal meine Pläne vor und wir schauen dann Ende des Monats was ich davon verwirktlicht habe. Pläne habe ich nämlich immer sehr viele.

Ich hab jetzt so viele schöne Exemplare davon gesehen, dass ich unbedingt mal das Linden Sweatshirt von Graineline Studio ausprobieren möchte.

 

Mögliche Stoffe in rot und blau und ein blaugebatikter Jersey für das Probeshirt. Bei einem neuen Schnitt mache ich meisten ein Probeteil aus günstigem Stoff oder Tauschtischstoff.

Schnitt Nummer zwei:  Chica aus der La Maison Victor mit Probeteilstoff

Mögliche „richtige“ Stoffe.

Mal sehen ob das genug Stoff ist. Die benötgten 2,50 habe ich leider nicht. Aber meist reichen ja auch weniger.

Schnitt Nummer drei: nach meinen ganzen McCalls Jacken möchte ich nun unbedingt mal die Blackwood Cardigan von Helens Closet ausprobieren. Sie ist zum Schnitt des Jahren 2017 gekührt worden, mal sehen ob ich dem zustimmen kann.

Zwei Stöffchen liegen hier:

Der rote sieht sehr nach Poly aus und darf als Probestoff herhalten.

Ja und dann liegt hier noch der Rock von der AnNäherung, den ich Sonntagsmorgens so falsch zusammengenäht habe, wie es nur geht. Und das bei einem einfachen Rock. Was Schlafmangel so alles bewirkt.

Zwei potentielle Winterrockstoffe warten hier noch auf die Verarbeitung. Ob das noch klappt diesen Winter ich schau mal.

Wie ihr sehr, ich habe direkt immer mehrere Stoffe für einen Schnitt hier liegen. Ich nähe gerne in Serie und ich hab gerne Auswahl.

So, ich bin gespannter als ihr, welche Schnitte  und Stoffe ich wirklich vernähen werde davon. Und Ende des Monats werde ich dann auch wissen, ob mein Nähverhalten taugt für diese tolle Aktion von Chrissy.

Aber vorher darf ich mit der lieben Chirssy Karneval feiern, das passt auf jeden Fall.

Ginger und Renfrew: ein Traumpaar

Heute ist der erste Mittwoch im Monat und das ist ab sofort der MeMadeMittwoch.

Heute zeige ich euch mein drittes und letztes Teil, das ich auf der AnNäherung in Bielfeld genäht habe.

Eine Ginger Jeans, (Variante A) nichts Besonderes,  ich weiss, aber für mich trotzdem eine ganz besondere Ginger. Sie ist meine Ginger Nummer vier. Nicht mitgerechnet zwei, die ich entsorgt habe, weil sich die Innennaht der Beine nach vorne drehte, sehr unschön. Es lag daran dass ich die Markierungen malwieder lässig übersehen und nicht übertragen habe. Dachte bei Hosenbeiden wäre das überflüssig. Da musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Tja, man lernt nie aus. Und – auch wenn die Erklärungen klasse sind und es ja eigenlich soo einfach ist – habe ich jetzt endlich geschnallt, wie der Reißverschluss eingenäht wird.

Ab jetzt dürfte ich Jeans nähen können ohne dass Luzie neben mir sitzt. Obwohl das immer sehr nett ist, aber auch nicht immer möglich.

 

Und zur Feier des Tages habe ich die Taschen mit einer Ziernaht versehen. Die Taschen liebe ich sehr. Meine Rückenansicht leider immer noch nicht. Wie jedes Mal habe ich Fotos von meiner Rückseite gemacht und sie dann gelöscht. Deshalb hier ein Bild der Tasche im ungetragenen Zustand.

Der Stoff ist vom Stoffschrottplatz in Münster.

Auch in diesem Wintergenäht und schon sehr oft getragen ist das Shirt dazu: Renfrew-Top Nummer 326 oder so. Und mein 325stes mit dem heißgeliebten Wasserfallkragen. Der Stoff ist vom Maybachufer, ein etwas dickerer Jersey, zusammen mit Flohstiche erstanden. Der selbe liegt hier noch aus Grüntönen und wartet auf die Verarbeitung.

Und jetzt gehts zum Reigen der gutgekleideten sich selbst benähenden Mittwochsdamen angeführt heute von Dodo in einem wunderschönen Dodo-Rock.

Ich muss gestehen, die Fotos sind von Sonntag. Mittlerweile ist mein Garten weiss und nichtmehr grün. Aber im Winter sind Fotos draußen nur am Wochenende möglich.

Ein Jeansrock für jede Gelegenheit mit passendem Shirt – enthält Werbung

Mein Projekt Nummer zwei beim Bloggertreffen in Bielfeld war der Jeansrock nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Nach dem selben Schnitt habe ich im letzten Jahr die längere Variante genäht. Leider etwas zu weit. Und da ich alle Nähte auch schön getoppsticht habe, ist auftrennen und enger nähen sehr mühsam. Deshalb habe ich ihn mir einfach nochmal in etwas kürzer nachgenäht (Variante B)

Der Schnitt überzeigt mich sehr, er sitzt gut, ist flott genäht und absolut Alltagstauglich. Seit Fertigstellung trage ich ihn dauernd. Genäht habe ich ihn aus dehnbarem Jeansstoff. Ich kann ihn mir auch gut aus anderen Stoffen vorstellen. Geändert habe ich bei dem Schnitt nichts. Laut Anleitung sollen alle Nähten getoppsticht werden. Das habe ich diesmal bei den Seitennähten gelassen, damit ich nach Bedarf doch noch etwas an der Weite ändern kann. Frau lernt ja aus ihren Fehlern.

Die Belege innen habe ich aus fester Baumwolle zugeschnitten. Dann wird das Bund nicht so dick und dehnt sich nicht mit.

Dazu habe ich ein passendes Shirt genäht,  auch nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Genäht habe ich Variante B aber ohne Bündchen. Die Ärmel habe ich etwas weiter zugeschnitten.

Der Schnitt ist lässig und auch schnell zu nähen. So schnell, dass ich mir nach dem Probeshirt aus rotem Jersey, das hier gezeigte und noch ein weiteres aus buntem Jersey genäht habe.

Das Shirt das ich hier zeige ist aus Strick Jaquard, von dessen Farbe und Struktur ich sehr angetan bin.

Beide Stoff und auch der Shirtschnitt wurden mit von Stoff und Stil zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Tasche Fold over

Die 5. AnNäherung, ein Nähwochenende in Bielefeld, liegt schon 10 Tage zurück. Es war wie immer ein großes Treffen netter Näherinnen, ein unglaublicher Austausch von Nähtipps und Schnittmusterideen und ein wunderbares Wochenende, diesmal sogar mit Jubiläumstorte.

Ich hab mich entscheiden, die drei Dinge , die ich dort genäht habe in einzelnen Blogbeiträgen vorzustellen . Und ich fange mal beim Sonntagsprojekt an.
Für den Sonntag beim Nähwochenende nehme ich mir mittlerweile immer ein leichtes Projekt mit, das man auch mit sehr wenig Schlaf und Konzentration nähen kann. Macht Sinn, ich hab da Erfahrung.

Ich brauche dringend eine neue Tasche für den Alltag und der Schnitt  FoldOver von Hansedeli liegt hier zu diesem Zweck schon länger herum.

Die Tasche ist wirklich schnell zu nähen, wenn man etwas Erfahung im Taschennähen hat. Sie ist gut konstruiert und erklärt.

 

Ich wollte keine dreigeteilte Tasche haben und habe die Schnittmusterteile einfach zusammengelegt und als großes Teil zugeschnitten. Der Außenstoff ist Kunstleder aus Bielefeld.

Innen habe ich meine liebste Innentaschenkonstruktion (ich glaube von Machwerk) reingenäht.

Eine Zusatztasche von außen zugänglich, ein Zusatzmodul, finde ich klasse.

Und wie immer nehme ich meinen selbegenähten Gurt aus Autogurt. Der zerstört keine Jerseykleider indem er hässliche Noppen hinterläßt.

 

Da habe ich zwei von, die von Tasche zu Tasche wandern: einen für den Alltag, den anderen für meine Arbeitstasche.

Die Ecken am Reißverschluss gefallen mir sehr, so sauber habe ich selten einen Reissverschluss eingenäht.

Leider musste ich feststellen, dass diese Tasche für mich zu klein ist. Obwohl ich sie schon um einige cm verlängert habe, damit A4 gut reinpasst, hatte ich in den letzten Tagen, wenn ich sie dabei hatte, immer den Eindruck, alles was sich so im Laufe des Tages ansammet, passt nicht rein. Das liegt aber weniger an der Tasche als an mir.

Ausserdem habe ich festgestellt, dass ich in meinen Taschen gerne rumsuche, wenn ich sie umgehängt habe. Dabei ist diese überhängende Klappe leider eher hinderlich. Sehr , sehr schade.

Mein Fazit, die Tasche ist schön, aber nicht so ganz mein Fall. Mal sehen wie ich das Problem löse. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Erinnerungsquilt

Mein große Tochter hat sich heute auf den Weg nach Indien gemacht, um dort ein Jahr als Freiwillige in einem sozialen Projekt zu arbeiten.

Und damit sie etwas hat, das sie an die Menschen und Erlebnisse zuhause erinnert, habe ich ihr einen Erinnerungsquilt genäht.  Die Idee kam mir, als ich diesen tollen Quilt aus Erinnerungspullis bei Frau Küstensocke gesehen habe.

Die darin verarbeiteten bunten Stoffe finde man alle in unserem Haushalt wieder:

Ihren ersten Bettbezug, den ich damals auch selbst genäht habe, unseren Adventskalender, Kissenbezüge, Karnevalskostüme, Taschen, Sofadecke, Hemd und Schlafanzughosen vom Papa, Kulturbeutel, Kissen und Mäppchen von der Schwester, eine alt Jeans, Kleider und Röcke von mir. Den weißen Leinenstoff habe ich von meiner Patentante geerbt.

 

Die Rückseite ist nach Wunsch des Kindes ein dunkelroter Baumwollstoff aus Maastricht. Beim Quilten habe ich mal ein paar Quiltstiche auf meiner Nähmaschine ausprobiert.

Die Decke ist ungefüttert. In Indien ist es warm und so kann man sie klein zusammenfalten und sie passte gut in den Rucksack.

Genäht habe ich einen Großsteil der Decke im November/Dezember, als das Kind ein Praktikum in Berlin machte. Lustiger und dankenswerterweise hat sie in der Zeit bei Flohstiche gewohnt, die mir auch bei der Planung des Quilts geholfen hat. Zudem durfte ich auch ein Wochenende bei ihr Gast sein und ihre unglaublich vielen schönen Quilts bewundern (und drunter schlafen). Und mit Frau Nahzugabe, die gerade ein Buch schreibt zum Thema, durfte ich an besagtem Wochenende auch noch etwas fachsimpeln. Mal wieder ein tolles Gemeinschanschaftsprojekt. Vielen Dank.

Und einen kleinen Gruß von mir habe ich auch noch versteckt, den hat sie noch nicht entdeckt 😉

Möge die Decke sie erinnern und beschützen.

 

Liebling 2017

Heute beginnt das neue Jahr beim MeMadeMittwoch mit dem Lieblingsstück 2017. Da musste ich gar nicht lange nachdenken. Drei Schnitte waren 2017 ganz klar meine Favoriten, alle wurden viele Male genäht und getragen:

Inari Tee Dress von Named Patterns

genäht aus Webwareund aus Jersey

Das Knotenkleid Amelie von Pattydoo

im Sommer

und im Winter

Und mein liebster Jackenschnitt Mc Calls 6996

eine verlängerte Variante zusammen mit Inari in Stockholm

in kurz passt sie zum Rock

und zu Hosen

Acht Jacken  habe ich dieses Jahr nach diesem Schnitt genäht, unglaublich.

Eine ganz besondere Jacke nach dem Schnitt ist eine aus Spitzenstoff. Extra genäht, damit ich meine Lieblings-Inair-Sommerkleider auch bei schickeren Veranstaltungen im Winter tragen kann. Sollte es heute mal Licht geben, werde ich versuchen ein Foto nachzureichen.

2017 hatte ich gefühlt weniger Zeit zum Nähen. Deshalb kamen bei mir nur schnelle, umkomplizierte Schnitte unter die Nähmaschine. Diese drei gehören auf jeden Fall zu dieser Kategorie. Ist nicht immer die schlechteste Wahl, wie man sieht.

Ich freu mich auf ein neues gemeinsames Nähjahr und bin sehr gespannt, was es  so Neues und Kreatives für uns auf Lager hat.

Neu ist auf jeden Fall, dass es den MeMadeMittwoch jetzt monatlich statt wöchentlich geben wird. Das spornt ich auf jeden Fall an, wieder regelmäßiger dabei zu sein. Und das Eliane Dress, dass bunte Kleider zeigt, die Frau mit dem großen Herzen, das kann ich auf jeden Fall bestätigen, steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste  für 2018.

Weihnachtskleid Sew Along 2017 – Finale

Heute startet das Finale vom Weihnachtskleid Sew Along. Ich bin sehr gespannt auf die festlichen, bequemen, auf jeden Fall wunderschönen Weihnachtsoutfits auf dem MMM-Blog. Ich danke sehr dem MMM Team für die jährliche Ausrichtung. Ohne Weihnachstkleid Sew Along wäre Weihnachten nur halb so schön.

Für mich war der Sew Along in diesem Jahr perfekt gestaltet. Also ich hab ihn perfekt gestaltet. Ende November, Anfang Dezember, wenn ich weder Zeit noch Lust habe an Weihnachstbekleidung oder Ähnliches zu denken,  habe ich vage ein paar Schnittideen und Stoffe zusammengesucht bzw. bestellt.

Hier meine Auswahl:

Und diese Woche, als ich dann endlich Urlaub und auch ein wenig Zeit hatte, habe ich nach Lust und Laune angefangen zu nähen. Wirklich nach dem Lustprinzip genäht. Unkompliziert sollte der Schnitt sein. Angefangen habe ich mit dem Schnitt aus der Nähmode. Aber da passte der Schnitt nicht zu mir und der Stoff nicht zum Schnitt und überhaupt. Das Teil landete schnell in der Tonne.

Mit dem Agate Pencil Dress von Namend wurde ich dann glücklicher. Der Stoff war auch mein heimlicher Favorit. Goldbesprenkelter Jersey, gut zu verarbeiten, sehr gut zu tragen. Das Gold löst sich auch nicht beim Nähen oder Tragen, sehr praktisch. Der Schnitt ist toll. Ich kann ihn mir auch gut als Oberteil vorstellen, wie Bunte Kleider ihn für Weihnachten genäht hat .

Jedoch habe ich einige Änderungen vorgenommen. Den Schlitz habe ich schlicht vergessen offen zu lassen. Das störte aber nicht weiter, da mir das Kleid eh zu lang war. Ich hab es bis knapp übers Knie gekürzt. Das ist eher meine Länge. Das Probekleid war etwas enger, für meine Weihnachsagate habe ich etwas mehr Luft gelassen, ihr wisst schon warum. Es ist jetzt kein Pencil Dess mehr, aber dafür auf meine Weihnhachtsbedürfnisse angepasst. Die Abnäher vorne habe ich um gefühlte 10 cm gekürzt, die gingen bis weit über meinen Brustpunkt, seltsam.

Kleid Nummer drei (Prudence von Colette)  werde ich evtl. in den Weihnachtsferien nähen oder später mal. Wir werden sehen.

Noch ein paar stimmungsvolle Bilder unter unserer neuen, ökoligischen Weihnachtsbaumalternative. Schon lange hatte ich mir so etwas gewünscht und Freunde meiner Tochter haben ihn uns jetzt gebaut. Mir gefällt er sehr, ich hab  es ja eh nicht so mit Traditionen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Weihnachtsfest, ganz so wie ihr es euch wünscht: besinnlich, bequem, ruhig, mit Party ….. Macht es euch schön.