WKSAL -Ich habe viele Ideen und bin von einer Entscheidung weit entfernt

Der Weihnachtskleid Sew Along geht in die zweite Runde. Eigentlich ist das Motto: Ich habe mich entschieden und sogar Stoff. Bei mir müßte es heißen:
Ich habe mal wieder mehr Ideen als Zeit und von einer Entscheidung bin ich weit entfernt.
Bei anhaltender Dämmerung habe ich Heute noch schnell Fotos gemacht damit ich mich kurz vor Toresschluss noch verlinkten kann.

Drei Schnitte und Stoffe haben sich zum Thema Weihnachtskleid schon hier versammelt

Zu meiner ursprünglichen  Ideen dem Agate Pencil Dress von Named patterns habe ich einen passenden Stoff bei stoffe.de gefunden. Ein Viscosejersey mit dem Namen Goldregen, der  sehr weich und  glitzrig ist. Es könnte jedoch sein, dass ich Heldin etwas zu wenig bestellt habe.


Idee Nummer zwei ist diese Hängerchen aus der Nähmode 4/2017 Schildkröte hat es auch schon genäht. Ein Probekleid liegt hier schon. Der Schnitt ist sehr flott genäht. Jedoch trägt er bei zu dickem jersey zu sehr auf. Ich habe einen dünneren, passend zu Weihnachten blau schimmernden Jersey in meinem Schrank gefunden. Ich glaube der Stoff sollte mal ein Unterkleid werden.

Idee Nummer drei mein heimlicher Favorit.
Prudence, der neue Schnitt von Colette Patterns.
In den Ausschnitt habe ich mich direkt verliebt.


Auch dazu habe ich einen passenden blau schimmernden Webstoff in meinem Schrank gefunden.

Kein Ahnung wozu ich mich entscheide. Alle drei haben was. Gefühlt habe ich ja noch unendlich viel Zeit.
Was meint ihr?

Ende November im KnipKleid zum MMM

Als ich diesen Schnitt in der neuen Knip (12/2017) sah, wußte ich, den werde ich als nächstes nähen.

Drei Tage später war es dann soweit.

Der Schnitt erinnert mich sehr an Ajaccio von Schnittquelle. Jedoch finde ich die Ausschnittlösung besser. Das Gekräusel beim Ajaccio ging bei mir, je nach Stoff, auch schon mal gründlich daneben. Deshalb sind diese drei Falten als Brustabnäher wesentlich gefälliger . Und unter uns auch einfacher zu nähen. Nach einem ersten Probeshirt, habe ich bei dem folgenden Kleid den Streifen für das Bündchen statt 3cm 5cm breit zugeschnitten. So klappt das Bündchen nicht um und liegt sehr schön an.

Eigentlich ist auch keine Bündchen sondern ein Beleg beim Kleid  laut Anleitung geplant, glaube ich, aber ich mag Bündchen lieber und bei diesem V-Ausschnitt geht das gut, da zuerst das Bündchen angenäht und dann das Vorderteil zusammengenäht wird.

Den Ausschnitt habe ich unkonventionell etwas verkleinert, indem ich die Naht etwas nach oben links versetzt habe. Der Schnitt hat Potential und auch als Shirt gefällt er mir sehr.

Am Sonntag bin ich von meiner Freundin Barbara zu einer kleinen, feinen, privaten Schmuckausstellung entführt worden. Wir haben dort nicht nur gnadenlos zugeschlagen und uns mit schönen Dingen eingedeckt. Sie hatte sogar als passionierte und begabte Fotografin eine Kamera dabei und wir haben direkt ein paar Fotos geschossen. Mit neuem Kleid und neuer Kette. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Barbara.

Die Fashion Style mit dem Schnitt dürfte irgendwann nach Weihnachten raus kommen in Deutschland.

Der Stoff ist vom Leverkusener Stoffmarkt. An einem Stand, an dem es nur günstige Coupons gab, habe ich einige Viscosestöffchen erstanden. Die Brennproben hat’s im Nachhinein gezeigt, da war die Freude bei mir groß.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch. Und freue mich schon auf das Stöbern heute abend bei den gutgekleideten und sich selbst benähenden Damen. Heute führt die liebe Wiebke den Reigen an.

WKSAL- Ich bin auch dabei

Der Weihnachtskleid Sew Along geht wieder los auf dem MeMadeMittwoch Blog. Es ist jedes Jahr ein großes Happening und ich finde dort immer Schnittinspirationen für das ganze nächste Jahr.

2013 war ich mit meiner Tochter dabei

2014 gleich mit zwei Kleidern vertreten

2015 in Anna

Jedes Mal sind Kleider entstanden, die ich gerne getragen habe.

2016 habe ich eine Pause gemacht, weil ich gemerkt habe, dass der Sew Along nicht mein Rhythmus hat. Im November ist Weihnachten für mich so weit weg, dass ich kaum sagen kann, ob ich überhaupt ein Kleid möchte. Manchmal habe ich eine vage Idee, welchen Schnitt ich gerne in nächster Zeit nähen möchte. Meist verdichten sich meine Pläne erst nach Nikolaus und zum Nähen komme ich eh erst eine Woche vor Weihnachten.

Aber das hält mich diesmal nicht ab mitzumachen. Habe ich doch gemerkt, dass es Einigen so geht.

Meine Idee: Seitdem ich den Schnitt gesehen habe, möchte ich den Schnitt Agate Pencil Dress von Named Patterns nähen.

Der Schnitt liegt sogar schon ausgeplottert hier.

Der Schnitt eignet sich eher für ein elegantes Kleid durch seinen Scheitenschlitz, ist somit also perfekt für Weihnachten. Mein Plan ist, ihn aus Jersey zu nähen, ich möchte es Weihachten bequem haben. Vielleicht aus Glitzerjersey, mal schaun. In nächster Zeit werde ich mal auf Stoffsuche gehen.

Dieser Jersey gefällt mir sehr, der ist von Stoff und Stil. Ich muss ihn mir aber unbedingt im Original anschauen und vor allem mal seine Haptik überprüfen.

Da das Finale am 23.12. stattfindet, ist es sehr realistisch, dass ich das Kleid dann auch fertig habe.  Mal sehen, vielleicht schaffe ich ja auch den Zwischenstand.

Ich freue mich auf eure Inspirationen, vielleicht habt ihr ja auch Stofftipps.

Herbstoutfit

In den letzten Jahren musste ich feststellen, dass ich Röcke am liebsten im Herbst und Winter trage. Ausser Maxiröcke, die gehen auch im Sommer. Leider tendiere ich dann oft zu dunklen Farben und der Rockstapel in meinem Schrank sieht recht düster und einheitlich aus. Aber knallige Farben auf dünnerem Baumwollstoff sind in dieser Jahreszeit auch nicht so mein Ding. Gar nicht so einfach.

In diesen Stoff habe ich mich beim Möbelschweden direkt verliebt und wußte, der wird ein Rock. Die Farben sind nicht knallig und doch sehr  lebendig und passend für den Herbst. Der Stoff ist fest und doch nicht so steif, ideal für einen Rock.

Der Schnitt ist Norma aus einer alten Ottobre. Der Rock hat das Zeug zum Lieblingsrock. In den Schrank schafft er es gerade selten.

Dazu habe ich mir noch ein passendes Renfrew Top genäht. Dieser sehr vielseitige geniale Basischnitt ist von Sewaholicpatterns. Die Version mit dem Rollkragen, der so weit ist, dass er wie ein Wasserfallkragen fällt, ist seit Jahren mein liebster Winter-Shirt-Schnitt. Ich habe Shirts aus dem Schnitt in allen Farben mittlerweile. Der Kragen ist warm, vor allem am Nacken, befördert keine Luftnot und man kann sich mit ihm auch ungestraft nach vorne beugen, ohne dass das Gegenüber den Durchblick bis zum Bauchnabel  bekommt. Es gibt den Schnitt auch mit Rundausschnitt, V-Aussschnitt oder kurzem Ärmel. Alle Varianten sind in meinem Schrank zu finden.

Und jetzt freue ich mich auf den bunten, immer wieder neu inspirierenden Reigen, der gutgekleidete und sich selbst benähenden beim MeMadeMittwoch.

Sybille moderiert heute in einem atemberaubenden Wintermantel.

 

 

Amelie als Wintervariante – enthält Werbung

Mein liebster Kleiderschnitt in diesem Sommer war Amelie von Pattydoo. Alle meine drei Sommerkleider nach dem Schnitt wurden rauf und runter getragen. Ganz klar musste es davon auch einige Herbst-/ Windervarianten geben.

Freundlicherweise stellte mir Stoff und Stil dafür drei unterschiedliche Jerseys zur Verfügung. Und so nähte ich den selben Schnitt aus drei leicht unterschiedlichen Stoffen.

Meine Lieblingskulisse am Meer nutzen wir malwieder für die Fotos. Um die Frisur brauchte ich mir dabei keine Gendaken zu machen.

Kleid eins ist aus einem dünnen Viscosejersey. Mein farblicher Favorit. Ideal für den Herbst, sowohl farblich als auch von der Dicke des Stoffes.

 

Kleid zwei aus einem Baumwolljersey ist eindeutig mein Musterfavorit.

Man sieht gut, auch bei festeren Baumwolljersey funktioniert der Knoten und die Raffung fällt gut.

Kleid Nummer drei ist aus dickerem Viscosejersey und mein haptischer Favorit. Der Jersey ist so dick und weich, das Kleid erinnert an Jogginganzug, gemütliche warme Stunden auf dem Sofa und sieht trotzdem so gar nicht danach aus.

Die Stoffe von Kleid eins und drei habe ich online nicht gefunden. Im Laden gibt’s oft ein größeres Sortiment.

Zu nähen waren diese drei Jersey wirklich gut, bis auf die Falten habe ich sie alle drei komplett mir der Overlock genäht.

Ich freue mich schon auf die kälteren Tage, bin auf jeden Fall super gewappnet.

Probekleid und richtiges Kleid – Knip

Ich liege krank im Bett, deshalb reihe ich mich heute etwas später zum MeMadeMittwoch ein. Nachdem ich den ganzen Tag das tolle Kleid von Nina bewundert habe.

Wie gut, dass ich schon am Wochenende Fotos gemacht habe.

Wenn ich einen neuen Schnitt ausprobiere, gehe ich meistens  so vor. Das erste Exemplat nähe ich aus günstigem nicht so geliebten Stoff. Wenn mir der Schnitt zusagt, wird er ein zweites Mal, meist direkt danach, aus einem Stoff genäht, den ich mehr mag. Mit den erforderlichen Änderungen.

Bei diesem Kleid war das irgendwie ganz anders.

Der Schnitt ist aus der Knip10/17. (Die Fashion Style abzubestellen und das Knip Abo direkt in Holland zu bestellen war eine meiner besten Entscheidungen im letzten Jahr )

Nummer 26

Das erste Kleid habe ich in 2h schnell und unkompliziert genäht, auf meine Lange gekürzt, fertig. Es waren keine Änderungen nötig, das Kleid sitzt super.

Beim Zweiten ging schon beim Zuschneiden etwas daneben. Die Falten im Rockteil lagen auf der falschen Seite, ich habe das Schnitteil wohl links aufgelegt. Aber ich mag den Stoff und er ist etwas dicker und somit Wintergeeignet.

Deshalb habe ich das mal geflissentlich übersehen mit den Falten. Auch beim Oberteil habe ich irgendetwas anders gemacht. Der Ausschnitt war viel weiter, saß nicht so richtig. Nachdem ich es 2x aufgetrennt habe, sitzt es jetzt halbwegs.

Fazit der Schnitt ist schön, das Probekleid besser als der zweite. Egal, ich trage sie beide. Kennt ihr das?

 

Die Ergebnisse eines tollen Nähwochenendes

Das letzte Wochenende durfte ich nähend mit ein paar netten Nähboggerinnen im Münsterland verbringen. Schön wars.

Neben vielen schönen Erinnerungen und neuen Nähfertigkeiten brachte ich auch ein paar neue Kleidungsstücke und Fotos für heute mit. Danke an Claudia und Susi für die Fotos.

Die Flint Pant von Megan Nilsen gefällt mir so gut, dass ich sie direkt nochmal genäht habe, jedoch mit keinen Änderungen:

unglaublich viel verlängert, die Kellerfalte vorne habe ich zur normalen Falte (Bundfalte) gelegt, Das sieht am Bauch viel besser aus. Die Leibhöhe habe ich etwas verlängert und angepasst. So mag ich diese Hose noch viel mehr.

Der Stoff ist ein verschwaschener Sommerjeans aus Münster.

Das Oberteil zur Hose ist der Schnitt Imani aus der neuen  La Maison Victor.

Eigentlich ein Kleid, ich weiß. Aber als Kleid sah es an mir sehr seltsam aus. Zudem war der Stoff zu steif für das Kleid. Ich hatte aber kein weich fallendes Stück Stoff über 2 Meter. Deshalb wurde er gewählt. Und weil ich den Stoff so mag ( Monika hat ihn mir bei KBC gekauft), habe ich das Kleid kurzerhand abgeschnitten und ein schönes Oberteil erhalten, das zu meinen Hosen passt. Der Schnitt gefällt mir so gut, dass ich ihn bestimmt noch mehrmals als Shirt nähen werde.

Die zweite Hose, die auch zum Top passt ist eine Alexandria von Named.

Veränderungen: Beine verlängert und verbreitert. Diese Hose ist unglaublich, sie sitzt super, obwohl sie ein Gummibündchen hat. Ich werde jetzt wie Claudia in Serie gehen: Stoffe liegen hier schon bereit. Dann werde ich sie jedoch noch länger zuschneiden und auch bei ihr die Leibhöhe verlängern. Ansonsten ist der Schnitt perfekt.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch, Rothedinge darf heute vortanzen als Gastbloggerin in einer sagenhaft schönen Coulotte.

Es wird Herbst und meine Flint Pant ist endlich fertig

Heute gehe ich in meiner neuen Flint Pant zum MeMadeMittwoch.

Obwohl diese Hose sehr schnell genäht ist, habe ich vom Zuschnitt bis zur Fertigstellung über 6 Monate gebraucht. Irgendwie kam der Sommer dazwischen. Denn der Stoff ist eher Anzugstoff, sehr weich, aber auch warm.

Nachdem ich die Hose fertig genäht hatte, habe ich sie direkt am Sonntag angezogen, um meine Tochter nachts vom Flughafen abzuholen. Die Wartezeit haben wir dann auch direkt genutzt, um Fotos zu machen.

Die Flint hat  ein ungewöhnliches und trotzdem sehr schönes Tragegefühl. Ich mag diese weiten Beine sehr. Eine weitere aus Jeans ist schon geplant. Mal sehen, ob sich weite Hosen bei mir im Alltag durchsetzen, ob ich die Weite um die Hüfte so mag, weiss ich noch nicht.

Dazu trage ich ein altes Joana Shirt  von Jolijou, der Schnitt ist ein echter Klassiker, und meinen liebsten Jackenschnitt McCalls 6996, Klassiker Nummer zwei.

Katharina moderiert heute den MeMadeMittwoch auch in FlintPants, was für ein schöner Zufall.  Und was tragt ihr heute zum MeMadeMittwoch, einen Klassiker oder etwas Neues, ich bin gespannt.

MeMadeMittwoch mit dem schönsten Ferienerlebnis

Heute geht der MeMadeMittwoch wieder los und das finde ich ganz wunderbar.

Wir werden gefragt, was unser schönstes Ferienerlebnis war. Gar nicht so einfach. Bei mir verlief der Sommer ganz anders als geplant. Der große Urlaub fiel aus, ich verreiste nur kurz das ein oder andere Wochenende. Auch wirklich viele freie Tage gab es nicht, es war ein arbeitsreicher Sommer.

Aber wenn ich nachdenke, dann kreisen die zwei besten Sommerereignisse auch diesen Sommer ein. Das eine war zu Beginn, das andere zum Schluss. Und bei beiden gab’s ein passendes Kleidungsstück, wie praktisch.

Das erste schöne Erlebnis in diesem Sommer war der Abiball meiner großen Tochter. Eigens dazu habe ich mir ein Etuikleid genäht und von Sebastian Hoofs anpassen lassen, damit ich mal einen guten Etuikleidschnitt für mich habe. Hier erzähle ich mehr dazu. Vor lauter Aufregung haben wir ganz vergessen Fotos von mir und dem Kleid alleine zu machen. Das habe ich an einem Wochenende am Strand nachgeholt und zeige euch (nochmal) diese schönen Fotos.

Das zweite schöne Ferienerlebnis war das Wochenenden in Stockholm, das wir meiner Tochter zum Abitur geschenkt haben. Und auch dafür habe ich ein passendes Kleid genäht, das ich sehr liebe. Ein Inari von Named Patterns aus Stoff vom Stoffschrottplatz in Münster. Hier habe ich es bei meinem Besuch bei Marimekko an.

Egal wie blöd der Sommer war, etwas Nettes war doch trotzdem dabei. Danke an das MMM-Team für die Erinnerung. Und jetzt bin ich gespannt auf eure Erlebnisse und passenden Kleidungsstücke dazu.

Merken

Vogue 1027 leicht abgewandelt

Lieblingskleid Nummer zwei in diesem Sommer auch mehrfach genäht und sehr gerne getragen:

Vogue 1027 leichte abgewandelt. Den Rock habe ich schmaler geschnitten, den Bindegurt habe ich ganz weggelassen. Ich glaube, den Schnitt gibt es leider nicht mehr zu kaufen.

Und weil’s so schön war, gibt es wieder viele Strandfotos.

Die beiden folgenden Stoffe sind vom Stoffoutlet in Wickrath. Tolle Stoffquelle.

Diesen Stoff habe ich aus Maastricht. Ich habe lange überlegt, welcher Schnitt zu diesem großen Muster passt. Deshalb entstand daraus eine Maxiversion.

Danke für die Inspiration an ArtundStil.