Shirt Frankie von Tilly and the Buttons

Aus England habe ich mir das neue Buch „Stretch“ von Tilly Walnes, besser bekannt als Tilly and the Buttons, mitgebracht. Das Buch ist auch in englischer Sprache sehr gut verständlich, da es, wie wir es von Tilly kennen, sehr schön bebildert ist.

Das Shirt Frankie habe ich als erstes genäht, ging ja flott. Das Shirt hat Raglanärmel, die finde ich immer gut, und einen geschwungenen Saum, der mir richtig gut gefällt. Dazu ist es nicht ganz eng geschnitten.

Bei Raglan kann man so schön  bunte und unifarbene Stoffe kombinieren, das habe ich gleich mal ausprobiert. Heute gibt es nur Fotos an der Puppe. Eine böse Pollenallergie läßt mich gerade den Garten meiden und bindet mich ans Haus an die Nähmaschine.

Und auch noch ein Sportshirt genäht  aus dem Schnitt, der ist dazu auch prima.

Bei den unifarbenen Shirts habe ist den Ausschnitt etwas weiter ausgeschnitten, an der vorderen Mitte 3cm weiter, beim restlichen Ausschnitt 1,5cm. Das ist gefälliger für den Sommer.

Der Schnitt ist klasse. Ich musste mich echt bremsen, nicht alle Jerseystoffe in Frankies zu verwandeln, denn hier wartet noch das TShirt-Buch von Sebastian Hoofs, aus dem ich für den Sommer auch noch Shirts nähen möchte.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

MMM aus Südengland und ein Besuch bei Merchant&Mills

Heute es wieder MeMadeMittwoch (Nina lockt mit ihrer rote Hose den Frühling hervor, sehr schön ) und ich geselle mich aus meine Englandurlaub gerne mit dazu. Wir machen hier Urlaub ohne Kinder. Eine neue Ära bricht an, yeah. Das heißt: wandern, bummeln, lesen, sich schöne Dinge anschauen, viele Cafés besuchen und ab und zu einen schönen Stoffladen aufsuchen. Gestern habe wir einen grossen öffentlichen Garten besucht, dort sind auch die Bilder entstanden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für den Urlaub habe ich ohne groß zu überlegen, nur bewährte Lieblingssachen eingepackt. Ich trage Gingerjeans, eins meiner unzähligen Renfrew Tops und eine meiner Lieblingsjacken: die blaue Nina-Jacke. (Weil der Beitrag auf dem Handy geschrieben wurde verzichtet ich auf Verlinkung).

Nachdem wir noch ne Runde gewandert sind, haben wir einen Abstecher gemacht nach Rye zu Merchant and Mills. Ich war völlig überfordert von den tollen Stoffen, Schnitten und auch dem Zubehör, die dieser Laden zu bieten hat. Glücklicherweise hatte ich sehr geduldige Begleitung dabei und die sehr nette Bedienung im Laden ließen mir auch alle Zeit der Welt und beantwortete geduldig meine Fragen. Haptisch hat dieser Laden wirklich Einiges zu bieten, die Stoffe dort haben eine tolle Qualität und ich konnte gar nicht aufhören sie zu streicheln.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Letztendlich habe ich mich für folgende Stoffe entschieden: japanischen Seesucker, Indigo Stoff und gewachste Baumwolle in tollen Farben. (Das passend Foto will gerade nicht laden). Ich werde also ein paar schöne Erinnerungsstöffchen mitbringen für Oberteile und Taschen. Und viele Inspirationen sowieso.

Jetzt wird aber erstmal weitergewandert. Ich wünsche euch einen tolle Mittwoch.

Heldinnentasche aus verschiedenen Stoffen

Als ich vor eineinhalb Jahren die ersten Schnitte von Craftel probenähen durfte, habe ich bei Stokx auch eine sehr schöne Tasche entdeckt. Deshalb hab ich mich sehr gefreut, als Meike diese Tasche mit dem schönen Namen Heldinnentasche vor einige Zeit auch als Schnitt herausgebracht hat. Netterweise hat Meike mir den Schnitt zur Verfügung gestellt und in den letzten Wochen bin ich endlich mal dazu gekommen sie zu nähen, nachdem ich im Netz schon viele verschiedene Exemplare entdeckt hatte.

Meine erste Heldinnentasche habe ich aus geerbtem Vorhangstoff genäht Der hat etwas Stand und wirkt beschichtet, ist also ideal für dieses Projekt.

Den Reissverschluss habe ich selbst aufgezogen. Dann kann man ein wenig mit den Zipperfarben spielen.

An den Seiten habe ich die Vorderasche probeweise 2cm zusammengenäht, damit die Tasche nicht so weit aufsteht. War bei den weiteren Taschen nicht nötig.

Die zweit Heldinnentasche nähte ich aus locker gewebtem und beschichteten Stoff aus Maastrich. Da der Stoff zwei verschiedenen Seiten hat, nutze ich das direkt für das Design und schnitt das innere obere Taschenteil auf links zu. Dabei entdeckte ich, dass die mittleren Naht nicht  unbedingt nötig ist und habe sie einfach weggelassen. Stattdessen den Stoff an der Nahtkante im Bruch zugeschnitten. Gerade bei Musterstoffen gefällt mir das besser.

Leider ist der Stoff sehr empfindlich. Die Tasche wird also nur zu besonderen Gelegenheiten ausgeführt.

Ja und weil ich gerade so im Flow war und die Tasche echt schnell zugeschnitten und genäht ist, durfte ein Exemplar aus Waxprint nicht fehlen in meiner Sammlung. Waxprint eigent sich auch super für den Schnitt. Die Tasche ist superleicht und hat trotzdem etwas Stand. Ausserdem ist der Stoff echt strapazierfähig…und soo schön.

Die Tasche ist sehr schön konstruiert und die einzelnen Nähschritte sehr gut erklärt. wenn man sich an die Anleitung Schritt für Schritt hält ist sie auch unkompliziert zu nähen. Kleiner Tipp, wenn man die letzte Naht auf der Rückseite falsch zusammen näht und nicht auftrennen kann sondern aufschneiden muss, passt der Schnitt immer noch zusammen. Hab ich für euch unfreiwilligerweise  getestet.

Die Heldinnentasche ist ein schönes Projekt für einen Abend und ich hab beschlossen, die ein oder andere davon zu verschenken, denn jede Frau ist eine Heldin, das sollte man mit der Tasche unterstützen.

Dieser Beitrag enthält Werbung.

12xMeMade Februar

Chrissy lädt ein die Februar Ergebnisse von der 12xMeMade Aktion vorzustellen. Also zusammengefasst kann ich sagen, das war nicht so mein Nähmonat.

Das Kleid Chica aus der La Maison Victor war ein Rheinfall. Es sitzt sehr sackig und die im Schnitt vorgesehenen Ärmel sind viel zu breit. Ausserdem ist mein Probestoff aus Jersey total ungeeignet.

Nach dem ersten Fail habe ich beschlossen, aus den anderen Stoffen ein Inari Tee Dress zu nähen. Numm eins hat total gekratzt, scheint mein Winterproblem zu sein. Es ist direkt in die Tonne gewandern und hat kein Bild bekommen. Nummer zwei aus Romanit von Hücko war ein Erfolg, immerhin. Das Kleid habe ich zu einem besonderen Anlass genäht und es bekam heute seine Tragebilder beim MeMadeMittwoch.

Dann hab ich noch das Linden-Sweatshirt ausprobiert. Ein schöner Schnitt, jedoch ist mir der Ausschnitt etwas zu weit.

Mein Exemplar mit breiterem Halsbündchen gefallen mir nur so halbwegs.

Bei dem Shirt habe ich den Schnitt nach oben hin verlängern, um den Aussschnitt zu verkleinern. So gefällt es mir besser.

Als Kurzarm-Shirt mag ich den Schnitt auch, deshalb wird es im Sommer evtl. noch mehr davon geben.

Vielen Dank an Chrissy für diese schöne Aktion.

Leider musste ich feststellen, dass es mich eher stresst, wenn ich meine Projektideen für den Monat vorstelle. Ich hab dann auch den Anspruch,  wenigstens etwas davon in die Tat umzusetzten und die Ergebnisse präsentieren zu müssen. Aber vielleicht war es nähtechnisch auch nur ein blöder Monat. Der Frühling kommt und dann wird’s besser bestimmt.

Prüfungskleid

Heute gehts wieder zum monatlichen MeMadeMittwochtreff. Katharina unsere Knip Königin moderiert in einem tollen Kleid.

In den letzten zwei Jahren habe ich noch eine größere Fortbildung gemacht und letzte Woche hatte ich zum Abschluss der Ausbildung noch eine Präsentation meiner im Januar abgegebenen Arbeit. Zu diesem Anlass habe ich mir natürlich (kurzentschlossen) noch ein Kleid genäht.

Toller Romanit von Hücko, gejagt in sehr netter Gesellschaft,  lag hier seit November und wartete auf den passenden Schnitt. Eigentlich hatte ich vor eine Chica aus der La Maison Victor daraus zu nähen. Aber mein Probekleid überzeugt mich so gar nicht. Also griff ich zu einem sehr bewährten Schnitt, der ähnlich ausssieht aber wesentlich raffinierter geschnitten ist, weil die Nahtlinien von Vorder- und Rückteil nicht einfach gerade an der Seite zusammenlaufen, sondern einen schönen Schwung nach vorne machen und dem Kleid damit eine besonderen Fall verleihen: Das Inari Tee Dress ist zurecht schon viele Male vernäht worden, auch von mir.

Das Kleid hat mir Glück gebracht, es ist alles gut gelaufen. Und meine Trainerin, die mit mir die Nähleidenschaft teilt, meinte zum Abschluss der Präsentation „Jetzt kannst du dir ein Supervisorinnenkleid nähen“.  Also los.

Ich wüsche euch einen schöne Mittwoch.

Warme Strickjacken – McCalls 6996

Bevor nun endlich der Frühling kommt, möchte ich noch kurz meine nicht immer tollen Erfahrungen im Strickjacken nähen mit euch teilen.

Vorletztes Jahr habe ich den Cardigan Schnitt McCalls 6996 entdeckt. Ein einfacher Schnitt, mit verschiedenen Abwandlungen – mit und ohne Schalkragen oder einem eingesetzten Schößchen im Rückenteil. Meine Lieblingsvariante ist A mit dem Rückenteil von B. Die Länge variiere ich nach Lust und Stoffmenge.

Um mir für diesen sau bitterkalten Winter ein paar wärmere Strickjacken nach diesem Schnitt zu nähen, ging ich auf die Suche nach dickeren Strickstoffen. In Maastricht und in Berlin auf dem Markt und bei Mark Aurel wurde ich fündig. Aber jetzt kommt das Aber. Zuhause musste ich feststellen, dass manche Stoffe schrecklich kratzten. Werden Strickstoffe kalt, kratzen sie weniger, deshalb machten sie auf dem bitterkalten Maybachufermarkt eine tolle Figur und zuhause zeigten sie ihr wahres Wesen.

In dieser Jacke halte ich es manchmal aus, wenn es richitg kalt ist und auch, weil ich sie so schön finde. Der Stoff ist eingetlich dunkler als auf dem Bild.

Alle anderen Strickstoffe habe ich einfach weiterverschenkt.

Dieser tolle Joopstrickstoff vom Markt in Maastricht stellte sich beim Nähen als  wahre Zicke heraus. Nur mit Not schaffte meine Overlock die Nähte, gab sogar mehrmals auf und brauchte Pausen, neue Einstellungen, netten Zuspruch. Aber es ging. Bei den Bündchen wurde es dann schwierig. Die Säume habe ich mit der Overkock versäubert und mit der Hand genäht. Aber der Stoff liegt so dick, dass er nicht schön fällt.  Ausserdem habe ich sie mehr gekürzet als beabsichtigt.  Da der Stoff aber wirklich toll ist, trage ich sie trotzdem.

Dieser locker gewebte Strick ist Boulce.

Ich habe ihn im Januar bei Marc Aurel gekauft. Zuschnitt und Nähen waren kein Problem, jedoch ist der Stoff so locker gewebt, dass sich die Nähte beim Tragen wieder auflösen. Er ist wohl nicht für diese Verarbetitung gedacht. Hätte ich mir denken können, aber ich probiere lieber aus. Schade um die schöne Jacke.

Ich werde weiterhin Cardigans nähen, weil es tolle Schnitte gibt, aber die Stoffjagt wird weiterhin schwierig und auch zufällig sein. Dünnere Strickstoffe sind leichter zu finden und zu verarbeiten. Gut, dass es jetzt wärmer wird.

Kölle Alaaf – Kostüme selber nähen erweitert die Vorfreude

Endlich konnte ich dieses Jahr mal wieder Karneval feiern. Keiner war krank, keiner musste gehütet werden, keiner musste zur Arbeit.

Zur Bollywood Party bin ich als Tiger gegangen. Das Stoffchen hatte ich von Nina geerbt, mit dem Plan eine Kostüm daraus zu nähen. Für eine Stofflieferung aus Indien reicht die Zeit leider nicht.

Der Schnitt ist Amelie von Pattydoo. Der geht immer.

Und hier auf der Party mit Tiger an der Wand. Das Muster passt. An dem Abend habe ich noch mehrere Tiger und Kühe kennengelernt, Animalprint verbindet.

Samstag zur Party  im Lappenclown Mini mit Pattycoat und  passender Tasche. Alle drei Teile Eigenkreationen.

Und mit Chrissy, neben der ich mir etwas unterdessed vorkam.

Und heute noch beim Strassenkarneval, der Rock ist auch draußen sehr gut einsetzbar.

Ausserdem habe ich in diesem Jahr zwei Narrenkappen genäht. Die gehen echt flott und machen Laune beim Nähen und tragen.

Eine für mich und eine für den Mann.

Mein Schwiegervater hat sich fürs nächste Jahr schon angemeldet, er möchte auch eine. Soll er bekommen, Stoffrest habe ich ja genug.

Weil mich einige darauf ansprachen, habe ich überlegt demnächst mal eine Anleitung  für die Kappen zu schreiben. Ich hatte zwar eine Vorlage aus dem Netz, aber die finde ich nichtmehr und ich hab sie auch verändert.

Und jetzt schone ich meine müde Knochen,  lass den Karneval auf dem Sofa ausklingen und mache schonmal Pläne für 2019.

12x MeMade Februar

So die Karnevlaskostüme sind fertig (werde noch gezeigt) die dicken Strickjacken auch (Fotos fehlen noch), das Nähzimmer ist endlich malwieder aufgeräumt und entrümpelt worden (ein kleiner Blick in meine Garnsortierung)

und es liegen nicht nur ein paar tolle Karnevalspartys vor mir sondern auch mal etwas Nähzeit in diesem Monat.

Als ich gestern abend meine Näpläne zusammenstellte, viel mir auf, dass ich damit sehr gut bei Chrissys Aktion 12X MeMade mitmachen könnte. Normalerweise nähe ich so nach Lust und Laune, aber vielleicht klappt es ja.

Ich stelle mal meine Pläne vor und wir schauen dann Ende des Monats was ich davon verwirktlicht habe. Pläne habe ich nämlich immer sehr viele.

Ich hab jetzt so viele schöne Exemplare davon gesehen, dass ich unbedingt mal das Linden Sweatshirt von Graineline Studio ausprobieren möchte.

 

Mögliche Stoffe in rot und blau und ein blaugebatikter Jersey für das Probeshirt. Bei einem neuen Schnitt mache ich meisten ein Probeteil aus günstigem Stoff oder Tauschtischstoff.

Schnitt Nummer zwei:  Chica aus der La Maison Victor mit Probeteilstoff

Mögliche „richtige“ Stoffe.

Mal sehen ob das genug Stoff ist. Die benötgten 2,50 habe ich leider nicht. Aber meist reichen ja auch weniger.

Schnitt Nummer drei: nach meinen ganzen McCalls Jacken möchte ich nun unbedingt mal die Blackwood Cardigan von Helens Closet ausprobieren. Sie ist zum Schnitt des Jahren 2017 gekührt worden, mal sehen ob ich dem zustimmen kann.

Zwei Stöffchen liegen hier:

Der rote sieht sehr nach Poly aus und darf als Probestoff herhalten.

Ja und dann liegt hier noch der Rock von der AnNäherung, den ich Sonntagsmorgens so falsch zusammengenäht habe, wie es nur geht. Und das bei einem einfachen Rock. Was Schlafmangel so alles bewirkt.

Zwei potentielle Winterrockstoffe warten hier noch auf die Verarbeitung. Ob das noch klappt diesen Winter ich schau mal.

Wie ihr sehr, ich habe direkt immer mehrere Stoffe für einen Schnitt hier liegen. Ich nähe gerne in Serie und ich hab gerne Auswahl.

So, ich bin gespannter als ihr, welche Schnitte  und Stoffe ich wirklich vernähen werde davon. Und Ende des Monats werde ich dann auch wissen, ob mein Nähverhalten taugt für diese tolle Aktion von Chrissy.

Aber vorher darf ich mit der lieben Chirssy Karneval feiern, das passt auf jeden Fall.

Ginger und Renfrew: ein Traumpaar

Heute ist der erste Mittwoch im Monat und das ist ab sofort der MeMadeMittwoch.

Heute zeige ich euch mein drittes und letztes Teil, das ich auf der AnNäherung in Bielfeld genäht habe.

Eine Ginger Jeans, (Variante A) nichts Besonderes,  ich weiss, aber für mich trotzdem eine ganz besondere Ginger. Sie ist meine Ginger Nummer vier. Nicht mitgerechnet zwei, die ich entsorgt habe, weil sich die Innennaht der Beine nach vorne drehte, sehr unschön. Es lag daran dass ich die Markierungen malwieder lässig übersehen und nicht übertragen habe. Dachte bei Hosenbeiden wäre das überflüssig. Da musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Tja, man lernt nie aus. Und – auch wenn die Erklärungen klasse sind und es ja eigenlich soo einfach ist – habe ich jetzt endlich geschnallt, wie der Reißverschluss eingenäht wird.

Ab jetzt dürfte ich Jeans nähen können ohne dass Luzie neben mir sitzt. Obwohl das immer sehr nett ist, aber auch nicht immer möglich.

 

Und zur Feier des Tages habe ich die Taschen mit einer Ziernaht versehen. Die Taschen liebe ich sehr. Meine Rückenansicht leider immer noch nicht. Wie jedes Mal habe ich Fotos von meiner Rückseite gemacht und sie dann gelöscht. Deshalb hier ein Bild der Tasche im ungetragenen Zustand.

Der Stoff ist vom Stoffschrottplatz in Münster.

Auch in diesem Wintergenäht und schon sehr oft getragen ist das Shirt dazu: Renfrew-Top Nummer 326 oder so. Und mein 325stes mit dem heißgeliebten Wasserfallkragen. Der Stoff ist vom Maybachufer, ein etwas dickerer Jersey, zusammen mit Flohstiche erstanden. Der selbe liegt hier noch aus Grüntönen und wartet auf die Verarbeitung.

Und jetzt gehts zum Reigen der gutgekleideten sich selbst benähenden Mittwochsdamen angeführt heute von Dodo in einem wunderschönen Dodo-Rock.

Ich muss gestehen, die Fotos sind von Sonntag. Mittlerweile ist mein Garten weiss und nichtmehr grün. Aber im Winter sind Fotos draußen nur am Wochenende möglich.

Ein Jeansrock für jede Gelegenheit mit passendem Shirt – enthält Werbung

Mein Projekt Nummer zwei beim Bloggertreffen in Bielfeld war der Jeansrock nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Nach dem selben Schnitt habe ich im letzten Jahr die längere Variante genäht. Leider etwas zu weit. Und da ich alle Nähte auch schön getoppsticht habe, ist auftrennen und enger nähen sehr mühsam. Deshalb habe ich ihn mir einfach nochmal in etwas kürzer nachgenäht (Variante B)

Der Schnitt überzeigt mich sehr, er sitzt gut, ist flott genäht und absolut Alltagstauglich. Seit Fertigstellung trage ich ihn dauernd. Genäht habe ich ihn aus dehnbarem Jeansstoff. Ich kann ihn mir auch gut aus anderen Stoffen vorstellen. Geändert habe ich bei dem Schnitt nichts. Laut Anleitung sollen alle Nähten getoppsticht werden. Das habe ich diesmal bei den Seitennähten gelassen, damit ich nach Bedarf doch noch etwas an der Weite ändern kann. Frau lernt ja aus ihren Fehlern.

Die Belege innen habe ich aus fester Baumwolle zugeschnitten. Dann wird das Bund nicht so dick und dehnt sich nicht mit.

Dazu habe ich ein passendes Shirt genäht,  auch nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Genäht habe ich Variante B aber ohne Bündchen. Die Ärmel habe ich etwas weiter zugeschnitten.

Der Schnitt ist lässig und auch schnell zu nähen. So schnell, dass ich mir nach dem Probeshirt aus rotem Jersey, das hier gezeigte und noch ein weiteres aus buntem Jersey genäht habe.

Das Shirt das ich hier zeige ist aus Strick Jaquard, von dessen Farbe und Struktur ich sehr angetan bin.

Beide Stoff und auch der Shirtschnitt wurden mit von Stoff und Stil zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.