Toaster Sweater 1 und 2 von Sew House Seven

Es gibt mich noch und hier wird auch noch genäht. Aber meist nähe ich unkomplizierte Sachen, Shirts oder Cardis. Danach ist mir gerade.

Eine tolle Neuentdeckung ist der Toaster Sweater von Sew House Seven. Beide Varianten hab ich mir direkt gekauft.
Toaster 1 ist ein Raglan Shirt mir sehr breiten Bündchen und kleinem Rollkragen. Toaster 2 zwei hat eingesetzte Arme – oder wie nennet man das- Schlitze an den Seiten und eine tollen Ausschnitt. Ich kenn nur die englische Bezeichnung: Turtle Neck.

Ich habe beide direkt zweimal genäht. So flott ging das. Laut Maßtabelle hätte ich XL. Das war jedoch zu groß und L reicht wirklich.
Sie passen beide zu meinen gerade bevorzugten Winterminiröcken.
Toaster 1 aus Viscose-Jersey vom roten Faden, den besten Viscose Jersey ever,  zu diesem Rock.img_4825 img_4819 Toaster 2 aus einem gefalteten Wolljersey  von Thatchers mit einem Mini aus Steppstoff auch von Theatchers.

img_4835img_4832Hier sieht man die Seitenschlitze sehr schön.

Mein Probetoaster ist aus schwarzem Baumwolljersey hier trage ich es zur Barb Strech Pant von Style Arc. Zu Recht laut Pattern Review der beste Schnitt 2015. Eine sehr bequeme gut sitzende und schickere Hose.  Genäht habe ich sie aus Wollcrepe vom Stoffschrottplatz. Der Schnitt funktioniert nur mit leicht dehnbaren Stoffen und hat einen Gummizug im Bund.

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Probetoaser 1 aus Viscosejersey vom Maybachufer.

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Die Hose liegt schon lange hier, sie ist bequem und gefällt mir auch sehr, wird aber selten getragen. Vielleicht fehlten bisher aber auch die passenden Oberteile und Anlässe, ich weiss es nicht. Aber auch die Fotos überzeugen mich nicht wirklich. Vielleicht mit Blazer drüber.

Lustigerweise trage ich mittlerweile wirklich viel lieber Röcke und Kleider als Hosen, das hätte ich mir vor drei Jahren echt nicht vorstellen können. Wie sich doch Vieles im Leben ändert, was wir vorher nie für möglich gehalten haben. Also öfter mal die Komfortzonen verlassen und Neues wagen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit.

Sportshirt und Hose aus Funktionsstoffen

Alle meine Kleidungsstücke nähe ich mittlerweile selbst. Eine große Ausnahme machte ich bisher jedoch bei Sportkleidung. Bis auf ein paar Tops wurde die weiterhin eingekauft. Ich hab einfach einen zu hohen Anspruch an Stoff und Schnitt.

Da traf es sich gut, dass mir Stoff und Stil anbot, ihre Sportstoffe zu testen, die sie noch gar nicht so lange im Programm haben.

Drei Stoffe habe ich bekommen und getestet und  dazu den Sportshirt Schnitt von Stoff und Stil.

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Mein erster Schnitt von der Firma und bestimmt nicht mein letzter. Die einzelen Schnittmusterteile sind bei dem jeweiligen  Eingrößenschnitt schon ausgeschnitten und aus einer Art Fleece. Das ist sehr komfortabel. Jedoch sind die einzelnen Teile nicht beschriftet, was ich am Anfang sehr verwirrend fand. Man wird also indirekt aufgefordert, den Schnitt und die Beschreibung, auf der die einzelnen Teile nochmal abgebildet und erklärt sind, immer schön zusammenzuhalten. Ok, das regt zur Ordnung an.

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Das Shirt sitzt super und bietet mit Raglanärmel und dem Streifen zwischen  Vorderteil und Ärmel, viele Variationsmöglichkeiten. Und so habe ich die drei Stoffe auch fröhlich  miteinander kombiniert. Ging super, auch wenn die Festigkeit der Stoffe variiert, ließen sie sich gut zusammen verarbeiten. Einzige Änderung, aus dem V-Aussschnitt habe ich einen runden Ausschnitt gemacht.

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Der festere  gemusterte Jersey, den ich vor allem für die Hose genommen habe, (Schnitt ist aus der Cut) ist perfekt dafür. Dehnbar aber auch recht fest, genau richtig für Sporthosen nach meinem Geschmack. Für Jacken oder dickere Winteroberteile kann ich ihn mir auch gut vorstellen. Als Haarband auch. 😉

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Ich hab ihn noch nicht im Onlineshop gefunden. Das kann daran liegen, dass er noch ganz neu ist, oder weil es in den Läden doch wesentlich mehr Stoffe gibt als im Onlineshop. Habe ich letzte Woche gelernt.

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Der graue Stoff (hier der link zum Onlineshop) ist mein absoluter Favorit und ich habe gut gestückelt um zwei Oberteile daraus zuschneiden zu können. Auch wenn er flutschig ist, ließ er sich super mit der Overlock verarbeiten und die Haptik ist genial. Ich hab beim Nähen ernsthaft darüber nachgedacht, ob man aus dem Stoff auch ein Kleid nähen könnte. Das wäre für die momentanen tropischen  Temperaturen geradezu perfekt. Leicht und dem Wetter trotzend, weil man darin nicht schwitzt. Heute morgen war ich in dem Dress bei 28 Grad ’ne Runde laufen: Parxistest auf jeden Fall bestanden. Der gemusterte Stoff ist recht warm und wirklich eher für Herbst/Winter zu empfehlen. Aber beide sind sehr atmungsaktiv und beim Sport getragen sehr angenehm.

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Der schwarze Jersey  (hier der Link zum Onlineshop) ist etwas fester und auch wärmer. Auch eher  für den Herbst/ Winter schätze ich. Tragefotos habe ich mir bei den Temperaturen gerade nicht angetan, beim Anprobieren habe ich germerkt, das er angenhem auf der Haut ist aber auch gut wärmt, was natürlich auch an den langen Ärmeln liegen konnte. Praxistest steht also noch aus.

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Ganz ehrlich bin ich begeistert von den Stoffen, sie lassen sich gut verarbeiten und sind meiner Meinung nach gut geeignet für sportliche Aktivitäten Indoor und Outdoor. Alle Nähte habe ich mit der Overlock genäht, was ganz unkompliziert war. Die Säume habe ich in Ermagelung einer Coverlock mit einem dreifach Zickzack genäht. Auch das ging super.

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Meine selbstgenähte Garderobe ist hiermit um einige sehr schöne Sportkleidungsstücke erweitert. Das freut mich sehr.

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im Maxirock und Ida Shirt zum Maybachufermarkt

Heute ist ein ganz besondere Mittwoch.

Ich bin gerade ein paar Tage mit meinen Töchtern in Berlin und schreibe meinen Post auf dem Handy. Gestern habe ich mich mit Wiebke, Lucy und Dodo auf dem Maybachufemarkt getroffen und ein paar Stöffchen geufert, gefachsimpelt, gelacht, noch etwas gefeiert und was man sonst so macht, wenn man Nähnerds trifft und kinderfrei hat. Zudem habe ich endlich Dodo im echten Leben kennengelernt. Schön war’s mal wieder mit euch.

mb1Dabei haben wir relativ spontan ein paar Fotos gemacht und moderieren heute zusammen den MeMadeMittwoch.

Extra zu diesem Anlass habe ich Montag noch ein bisschen genäht. Einen Waxprint Maxirock. Damit ihr jetzt nicht in den Tiefschlaf fallt vor Langeweile, habe ich (wegen Stoffmangel) einen andere Schnitt ausprobiert und meinen Standart A-Linien Rockschnitt Noma einfach verlängert. Den Waxprint habe ich am Samstag in meinem Lieblings Waxprintladen in Köln gekauft, mit einigen Kölner Nähbloggerinnen zusammen. So kam ich auch zu diesen für mich untypischen Farben. Ich konnte mich nicht für einen Stoff entscheiden, weil ich so geflasht war von den Farben und habe mit Luzie einfach einen Coupon geteilt. Gemeinsame Stoffe kaufen erweitert auch das Farbrepertoire.

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Wie letztens schon festgestellt habe ich keine tragbaren blauen Shirts. Deshalb gab’s dazu ein blaues Shirt nach dem Schnitt Ida von Schnittchen.

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Danke an lila und gelb für den Tipp. Das werde ich auf jeden Fall nochmal nähen in weiteren Farben oder Blautönen.

So und heute geht’s weiter mit dem Berlinbummel. Mal sehen, ob mich meine Töchter noch in einen Stoffladen lassen.

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Mein Rockexperiment geht weiter

Vor einiger Zeit habe ich mich mit Rockformen beschäftigt, die mir gut stehen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mir Miniröcke oder Röcke in A-Linien am besten stehen. Die Schnitte sind zwar langweilig recht einfach, aber ich trage sie am meisten und am liebsten. Sie haben den Alltagstest bestanden.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, direkt noch mal ein paar Röcke zu nähen.  Inspiriert von Mema habe ich das Ziel, mit Hilfe eines Basisschnitts verschiedene Röcke zu konstruieren. Einer meiner liebsten Rockschnitte ist Aztec aus der Ottobre 5/12. Den habe ich schon mehrmals genäht und diese Variante wird oft getragen. Deshalb hab ich ihn erneut genäht, um zu schauen, ob er als Bisisrockschnitt taugt.

Beim Nähen und Tragen habe ich festgestellt, dass ich Reißverschlüsse gerne seitlich mag. Und habe ich mich sehr daran gewöhnt, dass meine Kleidungsstücke keine Taschen habe. Auch bei diesem Rock stören sie mich eher und genutzt werde sie eh nicht von mir. Sich mit einem Kleidungsstück intensiver auseinanderzusetzten und es mehrmals hintereinander zu nähen, gefällt mir gerade sehr. So kann ich auch meine Rockpassform „perfektionieren“ ähnlich wie mein Wickelkleidschnitt vor einiger Zeit. Der Schnitt Norma aus der Ottobre 5/10 ist noch einfacher gestaltet, es ist ein Aztek ohne Taschen. Den habe ich zu diesem Zweck auch genäht und  werde ihn demnächst zeigen. Und wenn ich den Basisrockschnitt gefunden habe, kann ich wie Mema hier mit Abnähern herumexperimentieren.

Bei diesem Rock habe ich alle Abnäher weggelassen, weil ich beim Nähen den Eindruck hatte, der Rock sitzt auch so gut. Keine Gute Idee. Er sitzt zwar, aber nicht richtig gut. Auch kleine Abnäher machen also Sinn konnte ich feststellen.

Jetzt aber ein paar Fotos. Ich bin mit meinen Spaziergehstiefeln extra ins Feld gestapft um bei genügend Licht die schwarzen Sachen zu fotografieren. Trotzdem sieht mans nicht so richtig gut.

PC140653PC140652PC140644Trotz Zubbeln sitzt der Rock schief, eigentlich ist der Saum schon gerade. Ach das lag bestimmt am unebenen Untergrund oder an der eingekickten Hüfte.

PC140639Der  Rock ist aus schwarzem Baumwollstoff ohne Elastan aus Maastricht. Dazu gibts eine Frau Liese von Schnittreif, ein schönes Shirt zu Röcken. Beim nächsten Mal werde ich das Bündchen am Ausschnitt breiter zuschneiden. Laut Maßtabelle lag ich zwischen den Größen L und XL. Also habe ich XL zugeschnitten, weil das Shirt eng anliegt. Bei diesem leichten Jersey hätte L (meinen übliche Größe) aber auch locker gereicht. Dazu trage  ich meinen liebsten Jackenschnitt: Nina von Arc Style.

Und  hier noch ein Drinnen-Foto, auf dem man die Details besser erkennen kann.

IMG_3687 Auch heute bin ich wieder gerne beim Treffen der Gutgekleideten und Selbstbenähten dabei, dem MeMadeMittwoch.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und lasst euch nicht stressen!

Wieder was dazugelernt – Frau Lizzy als Sportshirt

Vor einem Jahr noch hatte ich die Idee, möglichst alle Kleidungsstücke selbst zu nähen. In diesem Jahr hab ich dann mal versucht Sportklamotten selbst herzustellen. Ich sag’s dirket, ich bin gescheitert. An Sporthosen und auch Shirts hab ich einen hohen Anspruch bezüglich Passform und vor allem bezüglich Material.

Mit der Hose hab ich angefangen, weil ich dringend eine Neue brauchte. Schnitte und Passformen hab ich einige ausprobiert, sogar meine Lieblingshose hab ich zerschnippelt. Aber sobald ein Material nicht genauso dehnbar ist, wie das für den Schnitt verwendete, fällt die Hose ganz anders aus. Ausserdem ist es echt schwer genau einen Jersey oder ein anderes dehnbares Material zu finden, dass nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick ist, sondern genau passend. Ich hatte nicht den Nerv  und das Geld verschiedene Microfaserstoffe oder auch Jerseys durchzuprobieren. Da wäre mir die Sache doch etwas zu teuer geworden. Zudem hab ich auch immer wieder sehr gut sitzenden Hosen gefunden, eben nicht beim Discounter, sondern man muss etwas mehr Geld ausgeben, dafür sitzen und halten sie und sind zudem noch ordentlicher produziert (bei bestimmten Firmen). Also hab ich das Kapitel selbst genähte Sporthose getrost beendet und mich den Shirts zugewandt.

Da hab ich einen tollen Schnitt gefunden der, mit leichtem Viscosejersey genäht, sich sowohl zum walken (im Sommer) als auch im Fitnessstudion (im ganzen Jahr)  eignet: Frau Lizzy von Schnittreif.

Dank des hohen Ausschnitts kann ich sämtliche Verrenkungen machen, ohne dass man mir bis auf den Bauchnaben schauen kann und die Weite im Hüftbereich  finde ich großartig bequem und luftig. Das recht einfach zu nähende Teil ist  raffiniert konstruiert. Man kann beide Seiten nach vorne tragen, einmal hat es dann eine Naht in der Mitte, was bei Streifen einen schöne Effekt ergibt. Zudem hat dieses Shirt nur 3 Nähte ( 2x Schulter und besagte Naht längs übers Vorderteil) und ist ruckzuck genäht.

Genäht hab ich es direkt mehrmals. Das erste zur Probe aus  schwarzem schwererem Viscosejersey aus dem Vorrat.

IMG_3180Aus leichterem Viscosejersey  aus Maastricht (davon direkt zwei weil, man nur läpsche 70cm für das Shirt braucht).

P1070606P1070601Hier ist die Naht hinten

Und aus einem tollen Jerseystoff vom Maybachufermarkt, der auf einem sehr schönen und besonderem Weg zu mir gefunden hat,  davon erzähle ich hier.

IMG_3156Hier ist die Naht vorne

IMG_3178und hier ist die Naht hinten

Alle Säume hab ich einfach umgeklappt und mit einem dreifach Zickzackstich genäht. Das ist mein neuer Lieblingsstich. Danke an Bele für den Tipp.

IMG_3168Und bei Frau H .aus E. hab ich ein tolles Kleid aus dem Schnitt entdeckt. Tolle Idee, da müsste ich mir jetzt nur noch die passende Sportart zu suchen, Tennis vielleicht?

Und so bin ich von meinen Ansprüchen wieder etwas runter gekommen. Ich muss nicht alles selbst nähen, aber ich kann, wenn ich will. Das hört sich anders an und entspannt. Und wie immer im Leben, die Mischung macht’s.

Letzer Tag MMMay und 12 Top Challenge

Die Aktion 12 Top Challenge von Stant Lucia Patterns fand ich zum Jahresanfang ’ne tolle Idee. Leider mußte ich im Laufe des Jahres festellen, dass ich immer weniger Shirts nähe, da ich immer mehr Kleider trage.

Ausserdem fällt es schwer, sich für eine Aktion über ein Jahr lang „festzulegen“, hab ich gemerkt. Ich nähe immer lieber nach Lust und Laune und nicht nach Sew-Along-Zielen – mittlerweile. Wenn aber was passt, dann verlinke ich gerne und bin bei Aktionen dabei. Und so passt es heute ganz gut. Zudem ist das Schöne bei der Top Challenge, dass man ganz locker mitmachen kann. Und so wird es bei mir eher eine 4-6 Top Challenge, auch gut.

Zu meinen Röcken passen fast nur schwarze Oberteile. Und statt mich darüber zu ärgern, dass das so ist, habe ich beschlossen, diese Lücke in meinem Kleiderschrank mal mit Selbstgenähtem aufzufüllen.

Einer meiner ersten und auch liebsten Shirt-Schnitte ist das Wasserfallshirt von der Erbsenprinzessin. Oft vernäht und gerne getragen. Der Kragen fällt nicht zu tief und auch ansonsten sitzt der Shirt, egal aus welchem Jersey ich es bisher genäht habe, immer gut.

IMG_2892In Verl habe ich einen schweren Seidenjersey gekauft. Fragt mich nicht, was das ist. Die Verkäuferin in Verl hat es so benannt. Es ist herrlicher Stoff, flutschig und doch sehr gut zu nähen, kühlt oder wärmt auf der Haut, je nach Temperatur und dann auch immer das von mir gewünschte. Ich hab schon ein Unterkleid aus dem Stoff, dass eins meiner Liebsten und am häufigsten getragenen ist.

IMG_2893Zum letzten Tag im MMMay15 trage ich zu diesem Shirt meinen Hollyburn aus Waxprint.

 

Shirt Föhr mit Rollkragen und John Männerpants

Heute wurde hier nur für den Mann genäht und bevor sie Sachen an den Mann verschwinden und im Dauereinsatz sind, werde sie schnell fotografiert und verbloggt.

IMG_1668Ein Föhr Shirt von Schnittreif mit Rollkragen. Letztes Jahr wurden hier mehrere von der Sorte genäht (geringelte und Trekkie Style).  Die wurden so viel getrage, dass mal Neue hermußten. Man könnte sagen, wie langweilig, schon wieder in Föhr. Aber der Schnitt ist klasse, sitzt gut, ist gut zu nähen, dem Mann im Haus gefällts. Deshalb gibt es keinen Grund nach neuen Schnitten zu suchen, die dann doch alle sehr ähnlich aussehen. Die Schulterpasse gefällt mir, die läßt Variationen zu, ohne direkt so verspielt zu wirken.

IMG_1675Den Rollkragen gibts als freebook hier. Der Stoff ist aus dem Stoffkontor, ein echt toller schwarz-grau gestreifter Baumwolljersey, da machte das Vernähen schon Spaß, tragen werde ich ihn ja eher nicht.

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Und dazu habe ich in letzer Zeit einige John-Varitationen genäht. Ein tolles Ebook von Monika Frau HerrMann quasi persönlich. Ich durfte bei der AnNäherung zwei Nähnerds dabei zuhören, wie begeistert ihre Männer von dem Schnitt sind. Der Mann im Haus fand die Idee ganz wunderbar.  Und auch er ist absolut begeisert von der Passform, auch beim Sport.  Seitdem durchstöbert er meinen Jersey-Vorrat und auch die Reste nach potentiellen Stoffen, sehr lustig.

Diese zwei Exemplare sind heute dazu gekommen.

IMG_1677Eine bunte aus Baumwoll-Viscose Jersey und eine schwarze aus ganz flutschigen Viscose Jersey.

Die Beine habe ich etwas begradigt und die Variation ohne Seitennaht genäht. Da ich (noch?) keine Coverlock habe, wurden die Beinsäume mit einen dehnbaren Zickzackstich versäubert. Dabei habe ich dieses Nähgarn verwendet, ein leicht dehnbares Garn. Der Tipp kam von Frau Lotterfix. Ein sehr guter Tipp! Die Gute schickte mir sogar ein Röllchen mit dem Garn um es auszuprobieren. Das Nähgarn kann ich echt empfehlen.

Bei der schwarzen hat die Nähmaschine den Stoff gefressen beim Zickzacknähen. Da hab ich an den Beinen einfach nen Rollsaum mit der verlock genäht als Abschluß, eher aus der Not heraus, aber dem Mann gefällts.

Die Bündchen sind auch jeweils aus Jersey, mit 3cm breiten Gummiband direkt darin eingenäht.

Also zwei Serienschnitte, ganz klar wird es davon noch viele hier im Haus geben.

Diese Männeroutfit wandert noch zum Februar HerrMann.

12 Tops Challenge Januar

Constanzen nimmt das nähnerdwort des Jahres 2014 auf und ruft zum Kampf auf gegen die Oberteilschwäche in diesem Jahr mit ihrer 12 Tops Callenge.
Jeweils am letzten Tag des Monats wird ein Oberteil vorgestellt, selbstgenäht versteht sich, um damit in guter Gesellschaft das Fach für die Oberteile im Kleiderschrank kontinuierlich mit brauchbaren und schönen Oberteilen zu füllen.

Mein Oberteil im Januar und auch schon im letzten Dezember ist ganz klar das Renfrew Top von sewaholic.
Lange hab ich mit dem Schnitt geliebäugelt. Mit dem Gedanken „Aber  eigentlich hast du ja genügend Oberteil-Schnitte und das ist ja wirklich ein sehr klassischer“ wieder verworfen.
Frau lila und gelb hat dann den Ausschlag gegeben mir den Schnitt doch zu kaufen und ich bin restlos begeistert. Ich hatte sogar das große Vergnügen, sie bei dem Kauf ihres Stoffes mit Wiebke zu begleiten.

Das Renfrew Top ist ein einfach nicht ganz auf Figur geschnittenes Shirt. Was mich für den Winter besonders überzeugt ist der geniale Schaalkragen.

P1040353Sieht aus wie Wasserfall, ist aber ein sehr weit geschnittener Rollkragen, der Frostbeulen wie mich sehr komfortabel am Nacken wärmt . Außerdem bin ich nicht auf ein Tuch angewiesen, das es bei mir eh irgendwie nie in der passenden Farbe gibt und mir auch oft zu umständlich ist.
Viele Shirts nach diesem Schnitt hab ich mittlerweile. Top1Top 2 und sie werden alle häufig getragen

Extra für euch haben wir letztes Wochenende eine Fotosession im Schnee veranstaltet.
P1040351P1040352Dieses  Top ist aus türkisfarbenem Baumwolljersey. Malwieder war die Suche lang und beschwerlich nach halbwegs erwachsenentauglichen Baumwolljersey mit Farbe und Muster. Sicherheitshalber landet man dann doch bei  Punkten.  Hier bin ich fündig geworden (leider ist der dazugehörige Laden in Köln gerade geschlossen), aber auch im Berliner Laden von Traumbeere hab ich zusammen mit Frau Lila und Gelb sehr schönen gesehen.

Dieser ist aus Viscosejersey von Fashion for Designer.

IMG_1633 auch gut unter einem Kleid tragbar.
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Hier sammeln sich bei Constanze, die eine schöne Zsalya Tunika träg, alle andern Oberteilnäherinnen im Januar. Den Zsalya-Schnitt hab ich auch noch hier liegen. Und nur bei kurzem Hinschauen erweitert sich wieder der Kopfkleiderschrank.

Danke liebe Constanzes nochmal für diese tolle Idee.

Renfrew Top und Harper Jacke

Ein später Memademittwochspost an einem lausig kalten Mittwoch:

Renfrew Top aus Viscosejersey von Stoffe.de  und Harper Jacket aus locker gewebtem Baumwollstoff von diesem Markt.

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Seit einiger Zeit schon liebäugle ich mit dem Renfrew Top Schnitt von Sewaholic. Aber eigentlich verbot ich es mir, noch mehr Top Schnitte zu kaufen. Als ich dann vor ein paar Wochen das Punkte Renfrew bei  Frau lila und gelb entdeckte, war es um mich geschehen, der Schnitt wanderte auf meine Weihnachtswunschliste. Tja und dann gab es letzte Woche 20% bei Sewaholic auf alle Schnitte. Das ist gar nicht gut, so was abends, kurz vorm Einschlafen noch zu lesen. Dann sind die Kaufwiderstände besonders niedig und es machte dreimal klick und der Schnitt war in meinem Mail-Postfach.

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Tja so schnell, kanns gehen, kennt ihr das?

Bei diesem Shirt handelt es sich um ein etwas locker geschnittenes Shirt, mit kurzen, 3/4 oder langen Ärmeln und drei verschiedenen Ausschnitten. Als erstes hab ich die langarm Variante genäht mit dem Schlauchschalkragen. Den mag ich gar nichtmehr ausziehen so angenehm ist er, warm und engt doch nicht ein. Zudem auch nicht so tief wie mancher Wasserfallausschnitt. Durch den Abschnuß mit einem Bündchen unten sitzt das Shirt nicht so firgurnah sondern etwas lockerer, was ich ganz angenehm finde.

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Vom dem genutzten Viscosejersey hatte ich nur 1,5m. Durch den großen Kragen braucht man bei Größe 42 doch knapp 2m. Deshalb hab ich beim Bündchen mit dem Fadenlauf experimentiert und den inneren Kragen aus schwarzen Resten genäht.

Ein zweites liegt schon zugeschnitten hier und wenn ich den passenden Baumwolljersey gefunden habe, gibt’s noch ein drittes. Damit bin ich gut gerüstet für den Winter.

Dazu die  Harper Jacket vor Styl Arc. Bei Mema gesehen, wollte ich sie unbedingt ausprobieren. Der Stoff war weniger dehnbar als ich dachte, deshalb ist sie nicht so bequem wie erwartet. Und im Winter mag ich dann doch lieber längere Jacken. Aber ich finde den Schnitt echt raffiniert.

Ihr habt bestimmt schon von der tollen Weihnachtsaktion vom MeMadeMittwochs-Team gehört, oder?  Ich hab schon gespendet, weil ich so etwas auf jeden Fall unterstützenswert finde. Die Situation von Frauen ist in Afghanistan weltweit immer noch die am aller schlechtesten. So ist diese Aktion auf jeden Fall sehr gut ausgesucht, und wenn’s darum geht Frauen durch das Nähe, Freiheit und Selbstbestimmung zu ermöglichen, sind wir dabei, oder?.

Und jetzt schauen wir uns die wärmenden Sachen der anderen beim MeMadeMittwoch an heute moderiert von Frau bunt Kleider, bei der es immer wieder tolle neue Schnittmuster zu entdecken gibt. Und besondere Grüße auch an Sylvia von Frauenoberbekleidung, die mal wieder ganz zufällig in der selben Woche das selbe Schnittmuster näht wie ich. Sehr nett, so was.

 

Wickelrock aus afrikanischem Stoff

Nach langer Sommerpause beginnt heute wieder der Me Made Mittwoch. Hach, da freu ich mich sehr.

Heute trage ich meinen neuen Wickelrock und ein T-shirt nach dem Kleiderschnitt Ameland.

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und ausnahmsweise mal mit Shirt im Rock, nur für euch:

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Im Sommer kam über Twitter die Anfrage, wer Interesse hat, sich bei einer Sammelbestellung bei empire textils zu beteiligen. Dort gibt es herrliche Wachsprints in tollen Farben. Die Stoffbahnen werden in einer Länge von ca 6 Metern verkauft und deshalb konnten wir uns die Bahnen natürlich wunderbar teilen.

Gut organisiert von Lucy und Melleni wurde schon bald bestell, sehr schnell aufgeteilt und an alle Beteiligten weiterversendet. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle.

Tja und dann fing das Grübeln an. Was näht man am Besten aus diesem großen Muster?

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Ein paar neue Schnittmuster wurden ausprobiert, aber nichts passt so richtig. Bis ich nochmal einen meiner liebsten Röcke anzog, den Wickelrock midsommar nach dem Freeebook von Melli, und diesen Schnitt super fand, weil er das Muster mit seinen angerundetten Kanten, so gut aufnehmen konnte.

Innen habe ich ein rotes Futter eingenäht, weil die anderen Wenderöcke doch gerne man an den Strümpfen hochklettern. Es ist jetzt kein Wenderock, aber das wollte ich ja auch nicht.  Der Stoff hat eine sehr schöne, feine Qualität, fällt weich und ist doch recht dünn, also eher Sommer- als Winterstoff.

Wir waren uns alle einig, dass das bestimmt nicht die lezte Bestellung dieser tollen Wachsprints gewesen ist.

Frau Prinzenrolle hat noch einen schöne Entdeckung gemacht. Hier in Köln gibt es auch einen Laden mit Wachsprints. Tja manchmal liegt die Lösung so nah.

So und nun ab zum heutigen MeMadeMittwoch, dem Mittwochstreff gut gekleideter Frauen (und manchmal auch Männern). Mal sehen, ist bei den Meisten noch Spätsommer oder schon Herbst?