Mein Rockexperiment geht weiter

Vor einiger Zeit habe ich mich mit Rockformen beschäftigt, die mir gut stehen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mir Miniröcke oder Röcke in A-Linien am besten stehen. Die Schnitte sind zwar langweilig recht einfach, aber ich trage sie am meisten und am liebsten. Sie haben den Alltagstest bestanden.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, direkt noch mal ein paar Röcke zu nähen.  Inspiriert von Mema habe ich das Ziel, mit Hilfe eines Basisschnitts verschiedene Röcke zu konstruieren. Einer meiner liebsten Rockschnitte ist Aztec aus der Ottobre 5/12. Den habe ich schon mehrmals genäht und diese Variante wird oft getragen. Deshalb hab ich ihn erneut genäht, um zu schauen, ob er als Bisisrockschnitt taugt.

Beim Nähen und Tragen habe ich festgestellt, dass ich Reißverschlüsse gerne seitlich mag. Und habe ich mich sehr daran gewöhnt, dass meine Kleidungsstücke keine Taschen habe. Auch bei diesem Rock stören sie mich eher und genutzt werde sie eh nicht von mir. Sich mit einem Kleidungsstück intensiver auseinanderzusetzten und es mehrmals hintereinander zu nähen, gefällt mir gerade sehr. So kann ich auch meine Rockpassform „perfektionieren“ ähnlich wie mein Wickelkleidschnitt vor einiger Zeit. Der Schnitt Norma aus der Ottobre 5/10 ist noch einfacher gestaltet, es ist ein Aztek ohne Taschen. Den habe ich zu diesem Zweck auch genäht und  werde ihn demnächst zeigen. Und wenn ich den Basisrockschnitt gefunden habe, kann ich wie Mema hier mit Abnähern herumexperimentieren.

Bei diesem Rock habe ich alle Abnäher weggelassen, weil ich beim Nähen den Eindruck hatte, der Rock sitzt auch so gut. Keine Gute Idee. Er sitzt zwar, aber nicht richtig gut. Auch kleine Abnäher machen also Sinn konnte ich feststellen.

Jetzt aber ein paar Fotos. Ich bin mit meinen Spaziergehstiefeln extra ins Feld gestapft um bei genügend Licht die schwarzen Sachen zu fotografieren. Trotzdem sieht mans nicht so richtig gut.

PC140653PC140652PC140644Trotz Zubbeln sitzt der Rock schief, eigentlich ist der Saum schon gerade. Ach das lag bestimmt am unebenen Untergrund oder an der eingekickten Hüfte.

PC140639Der  Rock ist aus schwarzem Baumwollstoff ohne Elastan aus Maastricht. Dazu gibts eine Frau Liese von Schnittreif, ein schönes Shirt zu Röcken. Beim nächsten Mal werde ich das Bündchen am Ausschnitt breiter zuschneiden. Laut Maßtabelle lag ich zwischen den Größen L und XL. Also habe ich XL zugeschnitten, weil das Shirt eng anliegt. Bei diesem leichten Jersey hätte L (meinen übliche Größe) aber auch locker gereicht. Dazu trage  ich meinen liebsten Jackenschnitt: Nina von Arc Style.

Und  hier noch ein Drinnen-Foto, auf dem man die Details besser erkennen kann.

IMG_3687 Auch heute bin ich wieder gerne beim Treffen der Gutgekleideten und Selbstbenähten dabei, dem MeMadeMittwoch.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und lasst euch nicht stressen!

Wieder was dazugelernt – Frau Lizzy als Sportshirt

Vor einem Jahr noch hatte ich die Idee, möglichst alle Kleidungsstücke selbst zu nähen. In diesem Jahr hab ich dann mal versucht Sportklamotten selbst herzustellen. Ich sag’s dirket, ich bin gescheitert. An Sporthosen und auch Shirts hab ich einen hohen Anspruch bezüglich Passform und vor allem bezüglich Material.

Mit der Hose hab ich angefangen, weil ich dringend eine Neue brauchte. Schnitte und Passformen hab ich einige ausprobiert, sogar meine Lieblingshose hab ich zerschnippelt. Aber sobald ein Material nicht genauso dehnbar ist, wie das für den Schnitt verwendete, fällt die Hose ganz anders aus. Ausserdem ist es echt schwer genau einen Jersey oder ein anderes dehnbares Material zu finden, dass nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick ist, sondern genau passend. Ich hatte nicht den Nerv  und das Geld verschiedene Microfaserstoffe oder auch Jerseys durchzuprobieren. Da wäre mir die Sache doch etwas zu teuer geworden. Zudem hab ich auch immer wieder sehr gut sitzenden Hosen gefunden, eben nicht beim Discounter, sondern man muss etwas mehr Geld ausgeben, dafür sitzen und halten sie und sind zudem noch ordentlicher produziert (bei bestimmten Firmen). Also hab ich das Kapitel selbst genähte Sporthose getrost beendet und mich den Shirts zugewandt.

Da hab ich einen tollen Schnitt gefunden der, mit leichtem Viscosejersey genäht, sich sowohl zum walken (im Sommer) als auch im Fitnessstudion (im ganzen Jahr)  eignet: Frau Lizzy von Schnittreif.

Dank des hohen Ausschnitts kann ich sämtliche Verrenkungen machen, ohne dass man mir bis auf den Bauchnaben schauen kann und die Weite im Hüftbereich  finde ich großartig bequem und luftig. Das recht einfach zu nähende Teil ist  raffiniert konstruiert. Man kann beide Seiten nach vorne tragen, einmal hat es dann eine Naht in der Mitte, was bei Streifen einen schöne Effekt ergibt. Zudem hat dieses Shirt nur 3 Nähte ( 2x Schulter und besagte Naht längs übers Vorderteil) und ist ruckzuck genäht.

Genäht hab ich es direkt mehrmals. Das erste zur Probe aus  schwarzem schwererem Viscosejersey aus dem Vorrat.

IMG_3180Aus leichterem Viscosejersey  aus Maastricht (davon direkt zwei weil, man nur läpsche 70cm für das Shirt braucht).

P1070606P1070601Hier ist die Naht hinten

Und aus einem tollen Jerseystoff vom Maybachufermarkt, der auf einem sehr schönen und besonderem Weg zu mir gefunden hat,  davon erzähle ich hier.

IMG_3156Hier ist die Naht vorne

IMG_3178und hier ist die Naht hinten

Alle Säume hab ich einfach umgeklappt und mit einem dreifach Zickzackstich genäht. Das ist mein neuer Lieblingsstich. Danke an Bele für den Tipp.

IMG_3168Und bei Frau H .aus E. hab ich ein tolles Kleid aus dem Schnitt entdeckt. Tolle Idee, da müsste ich mir jetzt nur noch die passende Sportart zu suchen, Tennis vielleicht?

Und so bin ich von meinen Ansprüchen wieder etwas runter gekommen. Ich muss nicht alles selbst nähen, aber ich kann, wenn ich will. Das hört sich anders an und entspannt. Und wie immer im Leben, die Mischung macht’s.

Vlieland Strickkleid

Hallo,

auf der Suche nach einen Schnitt für ein Strickkleid habe erstmals ein Vlieland  von Schnittreif genäht, ohne Raffung. Den Schnitt finde ich klasse und habe ich schon öfter vernäht ( hier, klick, und auch hier)

Beim Nähen fand ich es furchtbar, aber meine Familie hat mich motiviert es wenigstens zuende zu nähen, bevor ich mich entscheide, dass ich es doof finde. Und sie hatten recht. Ich finde es ist ganz gut geworden, ich trage es gerne.

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Der Stoff ist vom Stoffmarkt und wider erwarten ist das Nähen recht simpel. Der Stoff verzieht sich weniger als ich dachte. Aber ich glaube ein einfacher Schnitt macht bei Strickstoff Sinn.

Deshalb habe ich mich noch auf die Suche gemacht nach weiteren Schnitten. Eine Laurel habe ich gestern hier schon vorgestellt. Frau Heidler empfahl Onion 2007 , auch bei TillaBox habe ich von dem Schnitt tolle Exemplare gefunden.

Je öfter ich sie trage, umso besser finde ich die beiden Schnitte, die ich schon habe, aber man lerne ja nie aus. Und so frage ich auch heute nochmal in die Runde. Welche Schnitte empfehlt ihr für Strickkleider?

Anja empfahl mir gestern den friday evening aus der Ottobre 5/17. Den Schnitt habe ich schon als Monday Basic Shirt verarbeitet, finde ich auch gut. Ich fürchte nur, als Kleid dürfte es für meine kurvige Figur doch etwas zu eng sein. 🙂

So und ab damit zum fröhlichen RUMS Reigen. Leider ist donnerstags mein gaanz langer Arbeitstag, da gehe ich um 7.30 Uhr aus dem Haus und komme erst 12 Stunden später wieder nach Hause. Deshalb kann ich erst abends kommentieren und schauen. Aber freuen darauf kann ich mich deshalb länger – nämlich den ganzen Tag. 🙂

Liebe Grüße

Karin

 

Vlieland mit Punkten

Hallo,

heute wird gleich doppelt gerumst.

Wir waren fleißig und haben  – eher durch Zufall –  beide diese Woche ein Vlieland vom Farbenmix aus Pünktchenstoff  genäht. Der Schnitt ist super. Ich habe ihn hier und hier schon vorgestellt.

Karins passend zur Pünktchentasche. Sophias mit Pünktchen aus Pünktchenstoff verziert.

Der schwarze Stoff ist von hier , Sophias türkiser Stoff von hier.

Noch weitere Schöne Dinge findet ihr bei den Damen beim RUMS.

Wir wünschen euch eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Sophia und Karin

Blumenvlieland

Hallo,

immer wieder sehe ich Kleider bei euch, mit bunten Blumenmustern, die ich wirklich toll finde. Deshalb habe ich  mal all meinen Mut zusammengenommen und mir in der Schatzkiste einen knallbunte Blumenstoff gekauft. Lang habe ich überlegt, was ich daraus mache und tadaaa

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es ist ein Vlieland von schnittreif geworden. Ich finde den Schnitt super und habe schon Stoffe ausgesucht für die Langarmvariante.

Da ich die Idee so toll finde, mache ich heute nochmal beim Sweet-Summer-Sewing mit.

Der Stoff ist so schön  und  hat eine wirklich tolle Qualität, deshalb habe ich die Reste  hier noch in einem Rock verarbeitet.

Auf das der Sommer bleibt!

Liebe Grüße

Karin

Sweet Summer Sewing 1

Hallo,

habe ich Mittwoch noch getrauert, dass es keinen MMM gibt im Moment, habe ich heute erfahren, dass es bei Anna ein Sweet Summer Sewing gibt. Was für eine schöne Idee!

Spontan bin ich heute mit meinem ersten Vlieland dabei.

Das Kleid sollte eigentlich  Ärmeln bekommen, war dann aber zu eng und ich habe kurzerhand ein Strandkleid draus gemacht. Ohne Arme und kurz mit gelben Punkten und gelben Bündchen.

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Und weil ich den Stoff nochmal hatte, habe ich noch ein bürotaugliches hinterhergenäht.

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Ok, die regelmäßigen Bündchen übe ich noch. 🙂

Weitere tolle Sommerideen findet ihr beim Sweet Summer Sewing, der uns den Sommer rettet, in dem wir endlich mal Zeit zum Nähen haben, weil alles etwas entspannter ist und alles langsam auf Ferien eingestellt ist.

Hier ist es endlich warm und ich freu mich auf den Sommer.

Liebe Sommergrüße

Karin