Grand Arche Fake Wickelrock und Kendall Knit Top

Ich grüße euch an einem sonnigen aber  zu kalten MeMadeMittwoch. Ich hab meine Winterstiefel wieder aus dem Keller geholt, mir ist gerade viel zu kalt.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee mir einen Fake-Wickelrock zu nähen. Leider fand ich keinen passenden Schnitt und versuchte eine Eigenkonstruktion. Die ging total daneben, obwohl ich es mir so einfach vorstellte. Dass Schnittkonstruktion ein Lehrberuf ist, macht für mich immer mehr Sinn. Einen gut konstruierten und gradierten Schnitt erkenne ich nicht immer auf den ersten Blick, aber spätestens bei der Anprobe. Und für solche Ideen und Schnitte gebe ich dann auch gerne der Designerin ihr verdientes Geld.
Sewionista,  schien meinen heimlichen Wunsch gehört zu haben. Sie hat sich gerade als Schnittdesignerin  unter dem Namen Kreativrezepte selbständig gemacht, wovor ich großen Respekt habe. Sie kommt auch beruflich aus der Modebranche und ist gelernte Damenschneiderin. Der erster Schnitt, den man bei ihr kaufen kann, ist ein einfacher, gut sitzender, schmaler, klassischer Rock, mit dem Namen Grand Arche Rock. Als Zusatz gibt es ein Fake-Wickelteil. Bei 6€ für beide Schnitte habe ich nicht lange nachgedacht, den Schnitt gekauft und mit Stoff aus meinem Vorrat genäht.

Ihre Schnitte reichen nur bis Größe 42. Da ich gerade gerne zwischen 42 und 44 liege,  habe ich etwas mehr Nahtzugabe gegeben, wäre aber bei dem leicht stretchigen Stoff nicht nötig gewesen. Ich hatte bei der Anprobe den Eindruck, der Rock wird immer weiter, obwohl der Innenbeleg unstrechig ist. Beim Fotoshoot saß er schon mehr Richtung Hüfte, denke nach der ersten Wäsche ist das wieder anders.

Als erstes habe ich den Basicrock geheftet und er saß – nachdem ich die vor mir zugegebene Mehrweite wieder entfernt hatte – richtig gut. Dann habe ich die gehefteten Seitennähte aufgetrennt und das Wickelteil mit dem Innenbeleg auf das Vorderteil fixiert.

Beim Wickelteil habe ich etwas mit den Streifen herumexperimentiert. Dieser Schnitt lädt dazu ein, Musterstoffe zu nutzen und Sie nach Lust und Laune zu drehen, bis einem das Ergebnis gefällt. Meine erste Variante gefiel mir dann doch nicht.

Leider habe ich beim Experimentieren die Nahzugabe, die nicht im Schnitt enthalten ist,  vergessen und das Wickelteil ist etwas schmaler geworden, als gedacht. Richtig  zugeschnitten reicht es weiter über die Mitte hinaus bis zum linken Abnäher. Noch etwas ist mir aufgefallen. Ich lege die Schnittmusterteile immer auf die rechte Stoffseite. Beim Wickelteil muss man den Schnitt aber leider auf die linke Stoffseite legen, damit das Wickelteil auch richtig gewickelt wird, wie wir bei Inge gelernt haben, von rechts nach links. Oder man legt das Schnittmusterteil auf die linken Seite und dann auf die rechte Stoffseite, aber dann sieht man die Abnäher etc nicht, das finde ich etwas unglücklich beim Herumexperimentieren mit dem Streifenverlauf.

 

Ansonsten ist der Schnitt ohne Bilder gut erklärt. Der Rock hat zwei Längen: Mini und Italienisch. Mein Rock ist die lange, italienische Variante.

Für den Beleg habe ich den Stoff im unstrechigen Fadenlauf zugeschnitten und als Futter, wie immer im Moment, Wirkfutter genommen. Das ist dehnbar, mit der Overlock gut zu verarbeiten, fällt besser als Futter (zumindest bei mir) und trägt sich sehr komfortabel. Hier sieht man auch den nahtverdeckten Reißverschluss.

Zusammenfassend kann ich sagen: ein schöner Schnitt, der mit unterschiedlichen Stoffen, viele Varianten möglich macht. Mir schwebt da ja noch eine Waxprint -Vatiante für den Sommer vor. Und obwohl der Rock schmal geschnitten ist, habe ich genug Bewegungsfreiheit darin, das ist mir wichtig.

Zu dem Rock passt wunderbar mein Kendall Knit Top von Stylearc. Es ist ein wenig zu lang, deshlb habe ich beim Fotografieren etwas herumexperimentiert. rein in den Rock oder raus.  Das Shirt habe ich im Winter genäht und wirklich viel getragen, man sieht an den Noppen auf dem Stoff.  Jedoch vergessen zu verbloggen, sowas. Gekauft habe ich mir den Schnitt wegen des Kragens, den ich ganz wunderbar finde.

Nähtechnisch ist das Shirt einfach und flott zu nähen, also keine große Herausforderung und trotzdem schön. Das macht die Schnitte dieses kleinen australischen Labels aus finde ich. Sie sind sehr raffiniert und doch nähtechnisch nicht schwierig. Zumindest die, die ich bisher genäht habe. Ich kaufe die Schnitte immer als PDF bei Etsy. Hab mir jedoch auch schon Papierschnitte aus Australien schicken lassen, was recht flott ging (eine Woche). Wann bekommt man schon Post aus Australien? Ich sonst nie.

Und wie jeden Mittwoch, freue ich mich auf das Treffen der sich selbst benähenden Damen und Herren. Claudia moderiert heute in einem wunderschönen, sehr gut sitzenden Tuuli, von mir inspiriert. DAnke, you made my day. Ich mag meine Tullis weiterhin auch sehr.

Rock mit Fake-Knopfleiste

In diesem Winter habe ich wirklich gerne Röcke getragen. Ein Rock mit Knopfleiste vorne stand dabei noch auf meiner Wunschliste.


Auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt fiel mir ein Rock von Tilly ein, der eine Fake Knopfleiste hatte, die ich erst bemerkte als sie mich darauf aufmerksam gemacht hat.
Also habe ich an meinen liebsten Rockschnitt – modifizierte – Norma eine Fake Knopfleiste drangebastelt: gerader Stoffstreifen genau auf die Mitte vom Vorderteil nähen, Topstiching, Knöpfe drauf fertig.


Innen mit Beleg aus Baumwollstoff und Wirkfutter. Dieses Futter mag ich mittlerweile für Röcke am aller liebsten, da es irgendwie besser sitzt als normales Futter bei mir.

Im Ausverkauf oder auf Tauschtisch habe ich es günstig erstanden. Die Farben sind dabei ja völlig egal, man sieht es eh nicht.

Das Schöne an dem Rock ist, dass er beim Sitzen vorne nicht aufklafft.

 

Und weil ich den roten nicht mehr ausziehen wollte, habe ich auch noch einen grünen auch aus Cord hinterher genäht.

Dieser hat wunderschönes Wirkfutter ( danke Claudia)

Und einen nahtverdeckten Reißverschluss.

Die Stoffe sind beide vom Fabrikverkauf in Münster.

Ich wünsche euch einen schönen Veilchendienstag.
Kölle Alaaf!

 

Der Rock Norma ist aus der Ottobre 5/2010

Das schwarze Shirt ist ein Renfrew Top mit Wasserfallkragen

Das gepunktete ein abgeschnittenes Boo Kleid mit Wasserfallkragen

Partyrock fürs Partykind

Frau Crafteln macht jetzt in Schnitte. Neben dem Knitterkleid habe ich auch  den Partyrock probegenäht, für meine Tochter in Größe 1. Hier gehts zum Shop und zum Schnittmuster für den Rock.

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Der Rock ist einfach zu nähen, hat raffinierte Falten, die in der Erklärung gut beschrieben sind, also keine Angst, auch für Anfängerinnen gut zu bewältigen. Auch hier hat die Beschreibung Lucy gemacht. Und ihre Beschreibungen sind wie ihre Blogbeiträge  sehr gut verständlich. Es gibt den Rock in zwei Längen, für meine Tochter habe ich die kürzere Variante gewählt.

Wichtig ist, die vorgegebene Nahtzugabe einzuhalten. Ich bin da ja schon mal etwas weniger sorgfältig. Wenn man aber bei 6 Bahnen jeweils 1cm Nahtzugabe schludert sind das 12 cm insgesamt, fast ´ne ganze Bahn. Und dann passt der Rock der Mutter und nicht dem Kinde. Ich teile euch meine peinlichen Erlebnisse gerne mit , damit wenigstens die Welt aus meinen Fehlern lernt.

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Einen nahtverdeckten Reißverschluss hat der Rock und eine geniale Bündchenverarbeitung. So simpel und doch so schön und von außen nicht zu sehen.

Wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann, fühlt sich Tochter wohl in dem Rock. Er passt zu Sneaker und 10 cm Highheels und vielen verschiedenen Oberteilen.

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Und ich kann bestätigen, wenn man den Rock an hat, kommt man direkt in Partystimmung, die war sogar ansteckend. Oder lag es an meiner Tochter? Ich schätze, die Kombi hat´s gemach. Wie immer.

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Es handelt sich auch bei diesem Beitrag um Probenähen, Schnitt und Stoff wurden mir zur Verfügung gestellt.

All die schönen Fotos hat mein Mann gemacht. Und er hatte auch ´ne Menge Spaß dabei.

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Maxirock aus Waxprint Nummer zwei: Ich geh in Serie

Wenn dieser viel zu kalte Sommer für irgendetwas gut ist, dann für Maxiröcke.

Man kann sie auch unter 20 Grad ohne Strumpfhosen morgens anziehen und falls es trotzdem warm wird, sind sie auch gut tragbar. Diese Länge passt sich sozusagen der Temperatur an.
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Dieser Rock ist weniger als knöchellang . Gerne hätte ich diesen etwas länger gemacht aber es war nicht mehr Stoff da. Aber so ist er sehr alltagstauglich, auch gut.
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Seitdem ich ihn fertig habe, wohne ich quasi drin. Nur passende Oberteile sind etwas rar. Allein fürs Foto habe ich ein Japanshirt ( Schnitt von der Schnittquelle) angezogen. Bei diesem Shirt klappt der Ausschnitt leider immer nach außen, deshalb trage ich es kaum, obwohl ich die Form wirklich mag.

Dieser Rock ist genau wie der erste (hier beim Rock Sew Along Finale), wieder nach dem Brigitte Schnitt

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Einzige Änderung, der Reißverschluss ist wieder an der Seite statt hinten. Auch dieser Rock hat innen ein Bund und kein Futter, deshalb ist er wirklich schnell genäht.Der Stoff ist eine Waxprint Nachahmung vom Markt in Maastricht, die Baumwolle ist dadurch nicht ganz so dick und fällt ganz schön.
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Danke für eure Tipps zur Musteranpassung. Da dieses Muster eh sehr unkompliziert ist und ich viel zu wenig Stoff für genaues Musterlegen hatte, habe ich, nach kurzer Ratholrunde beim Nähkränzchen, beschlossen, den Rock ohne Rücksicht aufs Muster einfach zuzuschneiden und zu nähen. Geht doch, oder?
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Und auch wenn ich heute gar keine Zeit habe, möchte ich gerne beim Me Made Mittwoch dabei sein, denn der gehört ja irgendwie zur Woche dazu.
Bzw ohne MMM fehlt mir mittlerweile etwas in der Woche. Kennt ihr das auch? Nina tanzt heute vor  in einer tollen Punkte-Sommer Kombination. Sehr schön! Und was tragt ihr so heute?
Habt einen tollen Mittwoch.

Rock Sew Along Finale

Zum Abschluss des Rock Sew Alongs kann ich  vier neue Röcke zeigen:

Zwei alte bewährte Schnitte, einen neuen langen, einen neuen engen Schnitt. Gute Ausbeute. Aber der Reihe nach.

Ein leicht verändertere Norma aus Waxprint. Letzte Woche beim Seminar schon getragen (Danke an K. für die Fotos)

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Im Rahmen des Sew Alongs habe ich mich endlich getraut den tollen und teuren Stoff vom Bloggertreffen in Stuttgart anzuschneiden.

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Ein einfacher schmaler Rock nach eigenem Schnitt. Hier liegt noch der Rest des Stoffes, aus dem auch ein Rock nach diesem Schnitt genäht wird. Dann habe ich aus Stoff für 25 Euro zwei Röcke genäht, genau so war es beim Kauf geplant.  Der Rock sehr stoffsparsam genäht, Innenbelege aus anderem Stoff, Saum ganz knapp gehalten.

Mein Maxirock aus Waxprint hatte ich gestern im Schwedischen Möbelhaus an.

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Der Schnitt war aus einem Brigitte Sonderheft.

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Danke an Schildkröte für’s Helft leihen. Wenn der Schnitt sich bewährt, liegt hier ja noch Waxprint für den nächsten. Danke für eure tollen Ideen zum Musterverlauf. Mal sehen, was sich machen läßt.

Mein vierter Rock, heute morgen noch gesäumt und fertig gestellt, ist mein heimlicher Traum: ein Bleistiftrock aus Baumwollstretch.

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Der Schnitt ist Nr. 18 aus der Fashion Style 1/16. Den Schlitz habe ich etwas verändert. Ohne Stretch würde ich diesen Schnitt nicht nähen. Zu Beginn war er mir sehr ungewohnt, doch so langsam gewöhne ich mich an den Schnitt und finde ihn immer besser.

Oberteile habe ich keine genäht, wann auch. 🙂

Ich habe noch genug alte,  genähte und gekaufte Shirts im Schrank, die zu den neuen Röcken passen, da muss nichts Neues her, das finde ich gut.

Vielen Dank und Lucy und Meike für die Moderation und die wunderbaren Infos. Ich hab mich wieder über mein Grenzen gewagt, neue für mich ungewöhnliche Rockformen ausprobiert (Maxi und Bleistift) und auch beim vermeindlich einfachen Rock nähen Einiges dazu gelernt.

Und ganz gespannt bin ich auf die Parade der anderen Teilnehmerninnen, also: let’s Rock.

Eigentlich finde ich doppelt und dreifach Verlinkungen doof, aber weil’s wirklich gut passt und ich mehr sehr über eure vielen  Beiträge freue, verlinke ich die Waxprintröcke noch zum meiner Waxprintsammlung.

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Mein erster Waxprint Maxirock

Heute geht’s weiter beim gemeinsamen rocken äh Rock nähen.

Der ersten Maxirock aus Waxprint ist fertig und ladet demnächst auch in meiner Waxprint-Verlinkungsaktion. Das Nähen ging wirklich fix, auch weil der Rock kein Futter hat. Irgendwie drücke ich mich immer um das Futter einnähen bei Röcken und dann dauert es immer länger als nötig. Kennt ihr das?

Beim Maxirock wollte ich aber von vornherein kein Futter einnähen und so ging’s echt schnell.
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Eigentlich habe ich erstmal einen Proberock genäht, um zu testen, passt Waxprint zu diesem Schnitt und passen Maxiröcke überhaupt in mein Leben.
Vom Schnitt bin ich begeistert, der Rock sitzt super und trägt sich angenehm. Im Heft gab es nur Größe 40 und da ich meist 42 trage, habe ich eine großzügige Nahtzugabe beim Zuschneiden gelassen. Das war nicht nötig. Diese zusätzliche Nahtzugabe habe ich dann nach dem ersten Anpassen wieder rausgenommen.
Einzige Änderung,: Den Reißverschluss habe ich in die Seitennaht verlegt, da sitzt er bei mir immer besser. Für den Alltag taugt die Länge auch, ein Test bei der Arbeit steht noch aus. Was mich aber gerade beschäftigt ist, ob dieser Schnitt mit den vielen Teilungsnähten für dieses noch geplante großen Muster geeignet ist.
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Beim ersten Rock habe ich mich überhaupt nicht darum gekümmert, ob die Muster an den Nähten zusammenpassen.
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Hier sieht man nochmal genau wie das Muster an den Nähten nicht zusammenpasst.
Tja und dann hab ich letzte Woche the Great British Sewing Bee geschaut. Waxprint war auch da ein Thema. Und seitdem erscheint mir meine Muster Verarbeitung bei dem Rock mehr als stümperhaft. Bei dieser Schnitt-und-Stoff-Kombi ist es zumindest für mich unmöglich den Musterverlauf passend hinzubekommen. Und ich weiß nicht, wie sehr es mich stören würde, wenn es so gar nicht passt.
Deshalb zögere ich den zweite Rock zuzuschneiden. Ja, ja, ich hab echte Luxusprobleme. Aber vielleicht werde ich es einfach versuchen, was meint ihr?
Oder soll ich lieber diesen Stoff  für den Maxirock nehmen, da er eh schon Patchworkmäßig aufgebaut ist, brauche ich auf keinen Musterverlauf zu achten.
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Oder vielleicht finde ich in meinem Fundus noch einen passenderen Stoff.

Und es liegen schon zwei zugeschnittene kurz Röcke hier:

Links ein A-Linien Waxprint Rock, rechts ein Bleistiftrock.

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Beide im ersten Sew Along Motivations Flow letzten Sonntag zugeschnitten. Jedoch sollen /müssen beide gefüttert werden und deshalb bedeutet das Nähen etwas mehr Angang für mich. Ich weiss, wie bekloppt ist das eigentlich. Aber nächstem Sonntag ist Nähkränzchen und spätestens da wird die Futterhemmung bezwungen.

Meine Nähzeit ist in den nächsten Wochen ansonsten beschränkt. Deshalb bin ich mir nicht sicher, welche der geplanten Röcke bis zum Finale fertig werden. Aber ein guter Anfang ist gemacht, das war Sinn der Sache.

Hier geht’s heute nicht nur mit den Zwischständen der anderen, sondern auch mit Sybilles genialem Rock-Tutorial weiter. Ganz schön viel Arbeit hat sie sich dabei gemacht. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Rock Sew Along Inspiartionssonntag

Sommerrock-SewAlong

Heute geht es auf dem MeMadeMittwoch Blog los mit dem Rock Sew Along. Vielen Dank an Lucy und Meike für die Moderation und den zahlreichen Tipps nebenbei.

Schon beim MMMay habe ich ein Manco an Röcken festgestellt. Es fehlen auf der einen Seite unaufgeregte Röcke, die ich gut zum Arbeiten, für Vorträge etc anziehen kann, wenn ich mal ein etwas zurückhaltenderes Outfit meine zu brauchen.

Diese Stoffe hätte ich zur Auswahl:

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Und es fehlen Sommerröcke. Da sind die Farben knalliger:

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Für beides möchte ich gerne meinen erpobten angepassten A-Linien Schnitt nehmen, er ist eine Mischung aus Norma und Aztek, beide aus der Ottobre. Nachdem ich viele verschieden Schnitt ausprobiert habe, ist dieser Baukastenschnitt der, den ich am häufigsten und liebsten trage, deshalb bleibe ich ganz langweilig vernünftig dabei. Bei den unaufgeregten Röcken könnte ich mir auch einen Bleistiftrock vorstellen. Der läßts sich aus meinem Baukastenschnitt gut basteln.

Meiner Liebe zu Waxprintstoffen möchte ich gerecht werden und einen Maxirock nähen. Inspiration dazu fand ich bei lila und gelb. Frau Schildkröte hat hier einen schönen Schnitt vorgestllt, der könnte  auch toll sein. Sie hat mir  netterweise schon das Heft mit Schnitt geschickt, es ist nicht mehr im Handel erhältlich.

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Diesen Schnitt werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

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Mehrer Waxprints stehen zur Auswahl. Mehr Infos zu Waxprint findet ihr bei meiner momentanan linkparts hier. (Ich bau den link mal ein, weil gerade so viele Nachfragen kommen)

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Bedarfs- ,Stoff- und Ideenmäßig kann ich aus den Vollen schöpfen und hab Auswahl. Das mag ich gerade sehr. So kann ich nach Lust und Laune entscheiden, womit ich anfange oder was von all dem ich überhaupt im Juni schaffe.

Auf jeden Fall bin ich gespannt auf eure Ideen und habe bis heute abend bei der Linksammlung bestimmt noch weitere Schnittideen gefunden. So geht es mir immer bei Sew Alongs, spätestens beim ersten Treffen, wird meine Ideenkiste wieder erweiter und neu sortiert. Gut so, das ist ja Sinn der Sache.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Knip Jacke und Minirock

Ich bin gerade krank. Schon seit einer Woche und hab furchtbare Langeweile, weil ich  so schlapp bin, dass ich immer nur kurz was machen kann. Lesen und nähen geht nur ein kleinen Schritten. Bloggen geht gut, weil das ja eh meist kleine Schritte sind, die man  machen muss. Aus diesem Grund wird jetzt alles verbloggt, was hier so noch auf Halde liegt oder nicht bei drei auf den Bäumen ist.

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Die  grüne Jacke, die ich bei Thatchers anhatte, habe ich hier noch gar nicht richtig vorgestellt, das möchte ich schnell nachholen.

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Es ist ein Schnitt aus der Knip/ Fashion Style 12/15, genäht aus Strickstoff von Thatchers.  Eine Schalkragenjacke die an der Schulter mit einem kleinen Druckknopf geschlossen werden kann. Geschlossen gefällt sie mir besser als geöffnet, merke ich.

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IMG_3854Die Jacke hat einen ähnlichen Schnitt wie die Harper Jacke von Style Arc. Diese Länge, die fast bis zu den Knien geht,  mag ich zu Kleidern und Röcke jedoch mehr.

Der Minirock ist auch aus der Knip Spezial Herbst/Winter 2009/2010. Vorletztes Jahr habe ich ihn schon mal aus Wollstoff genäht.

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Und hier mit dem roten Mantel schon mal ganz kurz vorgestellt.

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Ich hab den Schnitt diesmal jedoch um 10cm verlängert. Dann hat er auch beim Sitzen noch einen gute Länge und ich muss nicht andauernd an ihm rumzubbeln um mich gut zu fühlen. Der Stoff ist Steppstoff von Thatchers. Mit dem habe ich schon meinen grünen Mantel gefüttert. Aber auch als Rockstoff eignet sich das Stöffchen sehr, bequem und schön warm.

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Innen hat der Rock einen Beleg aus Baumwollstoff und ist mit den Rest vom Bloggertreffenfutterstoff gefüttert. Und das Futter ist ein gutes Stück kürzer als der Rock, sonst schaut es immer wieder hervor und das nervt. Da ich nicht gebügelt habe, sieht es auch noch schief aus, sowas aber auch.

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Einzig der Reißverschluss hat mich zur Weißglut gebracht. Ich wollte etwas Besonderes reinnähen und habe zuerst einen Metallreißverschluss verwendet, keine Gute Idee. Es knubbelte wie verrückt am unteren Ende der Reißverschlusses. Nach einigen Versuchen mit bunten Reißverschlüssen, die auch so gar nicht aussahen, habe ich einen ganz popelig schwarzen nicht nahtverdeckten vernäht. Das war die beste Idee, das hätte ich sofort machen sollen. Also gemerkt: bei schwierigen Stoffen, einfacher Reißverschluss-Lösungen!

Der rote Mantel

Von einem rotem Mantel träume ich schon lange, aber roter Wollstoff ist echt schwer zu bekommen. Bei Thatchers wurde ich letzten November eher durch Zufall fündig und hab direkt zugeschlagen. Und weil ich am Freitag nochmal zu Thatchers fahre, habe ich das zum Anlass genommen und mir meinen roten Mantel genäht, auch wenn der Winter so langsam Richtung Frühling geht.

Und weil ich den Mantel so besonders finde, hat er auch eine besondere Kulisse verdient und wurde schon am Wochenende besonders häufig fotografiert.

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Ganz einfach hab ich es mir mit dem Schnitt gemacht. Bei Luzy hab ich einen tollen Mantel entdeckt nach dem Burda Schnitt 7483. Den hab ich bei Luzy einfach anprobiert und weil er super passte, konnte ich ihren Schnitt ohne Anpassungen übernehmen. Großes Dankeschön an dieser Stelle für die „Vorarbeit“.

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Was mir an diesem Schnitt so gefällt ist die klassische Schnittlinie und als toller Hingucker der riesige Kragen.

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das ist ein Blick in die Zukunft

Der Mantel hat einen Schlitz hinten,

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Pattentaschen

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und  grünes Futter. Beim Futter einnähen hat mir mal wieder Sybilles Tutorial sehr geholfen. Kennt ihr schon die Tutorial-Sammlung auf dem MMM blog?  Nur lasse ich das Futter am Saum lose hängen. Das mag ich lieber und so kann ich auch die obligatorisch vergessenenen Stecknadeln besser rausfischen.

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Pattentaschen und Schlitz hinten sind kein Hexenwerk, traut euch ruhig mal ran.

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Dem aufmerksamen Betrachter fällt vielleicht auf, dass es noch gar keine Knöpfe am Mantel gibt. Stimmt. Dieser Mantel braucht besondere Knöpfe und die habe ich noch nicht gefunden. Deshalb gibts Knöpfe und Knopflöcher erste, wenn ich fündig geworden bin. Ich hab auch schon eine Idee, wo ich am Wochenende suchen werde. Da der Mantel aber null wärmt ohne Verschluss, habe mir noch flott nach dem Fototermin einen Gürtel genäht, für den Übergang.

Besonders gefällt mir, dass ich endlich einen Matel habe, unter dem auch meine schwarze Esme verschwindet. Der also endlich mal lang genug ist.

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Dazu habe ich  noch das scharze Frau Lise Shirt an und einen Minirock nach diesem Schnitt ( nur etwas verlängert) aus sehr schönem Steppstoff auch von Thatchers. Genauer zeige ich ihn nochmal demnächst. Meinen grünen Herbstmantel habe ich schon mit dem selben Steppstoff gefüttert.

Und wie jeden Mittoch, geselle ich mich auch heute zu den gutangezogenen, sich selbst benähenden Menschen beim MeMadeMittwoch. Monika moderiert heute malwieder in einem sagenhaften Hemdblusenkleid, diesemal in heller Farbe. Und ihr, lockt ihr auch mit bunten oder hellen Farben den Frühling herbei?

im bewährten Outfit zum MMM

In den letzten Woche wurde hier außer Karnevalskostüme wenig genäht. Gut,dass noch Etwas auf Halde lag, dass ich schon häufig getragen aber noch nicht gezeigt habe.

Im November startete ich mein Rockexperiment und im Laufe der letzten Monate nähte ich einige einfache Röcke (hier Beitrag Nr 2 dazu). Genau wie beim perfekten Wickelkleid, wollte ich auch den für mich gerade „perfekten“ Rock entwickeln. Das ist er: wenig spektakulär, dafür sehr bequem für den Alltag und aus vielen Stoffen nähbar.

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Der Rock ist eine Mischung aus Aztek und Norma, beides bekannte Schnitte aus der Ottobre.

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Ich würde ihn so beschreiben: Ein A-Linien förmiger Rock, ohne Bund, dafür mit Innenbeleg und Futter, ohne Taschen mit seitlichem Reißverschluss.

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Das Futter musste ich letztes Jahr beim Bloggertreffen in Stuttgart kaufen, das ist so klasse. Den leicht stretchigen Baumwollstoff habe ich bei Alfatex gekauft, ich hatte da noch ein paar Geburtstagsgutscheine 😉

Das mit der Rockkonstruktion hätte ich auch einfacher haben können, bei Mema und in Frau Craftels Buch ( Foto) gibts  tolle Anleitungen dazu.

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Naja, nachher ist man immer schlauer. Im Moment experimentiere ich noch etwas mit der Form und lass ihn immer gerader werden bis zum Bleistiftrock mit Schlitz. Wenn ein Rock einmal an der Hüfte und Taille gut sitzt, kann man mit der Weite am Saum und der Länge gut experimentieren, hab ich festgestellt

Dazu trage ich ein aufgrund der Farbe (lila) selten getragenes Kaufshirt, und noch meine 137ste Nina Jacke. Das feine Stöffchen dafür ist von Thatchers. Bessere Fotos sind aufgrund von Lichtmangel nicht möglich, Winter halt.

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Beim MeMadeMittwoch begrüßt uns heute  Katja von LotteJakob in ihrem tollen schwangerschafts- und nachschwangerschaftstauglichem Outfit. Hatten wir schon mal eine Frau im achten Monat, die beim MMM moderiert? Ich kann mich nicht daran erinnern. Egal, ich finde es klasse, welche Vielfalt an selbst genähter Kleidung dort jeden Mittwoch zu finden ist.