Ein skandinavischer Rock: Norma aus Schwedenstoff

Eigentlich wollte ich meinen gefühlt 29ten Norma ( Schnitt ist aus der Ottobre 5/10) nicht auch noch verbloggen, aber auf Instagram wurde ich nach meinen Erfahrungen mit dem Stoff gefragt und diese Erfahrung möchte ich auch gerne mit der Bloggerwelt teilen. Ausserdem sind die Fotos vor dem Rapsfeld so schön.

Den Stoff habe ich beim Möbelschweden letzte Woche gekauft, weil er mir so gut gefiel. Der eigentliche Plan war, eine Tasche daraus zu nähen. Bei Taschen komme ich jedoch oft über das Planungsstadium nicht heraus. Fragt nicht warum.

Aber zuhause wollte der Stoff ein Rock werden. Der Stoff ist recht steif, deshalb habe ich ihn auch zweimal vorgewaschen, half ein wenig finde ich. Bei Instagram wurde ich gefragt, ob Stoff aus dem schwedischen Möbelhaus nicht zu steif ist für Kleidungsstücke.

Jein würde ich sagen. Also für einfach geschnittene Röcke finde ich ihn ideal, mittlerweile habe ich ihn ein paar Mal angehabt und trage ihn sehr gerne. Ähnlich wie bei Waxprint habe ich auch die Illusion, dass der Stoff beim Tragen weicher wird. Ein Kleid oder ähnliches würde ich nicht draus nähen. Aber für Röcke, gerade geschnitten, ohne viele Falten etc, und auch für kältere Tage ist er super. Ausserdem könnte man sich dann auch noch die passende Tasche aus dem selbsen Stoff dazu nähen. Könnte man…..

Hier sieht man den Rock noch ohne Innenbeleg an der Puppe.

Dazu trage ein einen orangenen Toaster Sweater und eine Nina Jacke. Falls ihr euch fragt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Laßt euch nicht von der Kälte ärgern, holt einfach eure liebsten Winterkleider aus dem Schrank, oder näht euch einen Rock aus IK*A Stoff.

Oder schaut in die Wolken und träumt.

im bewährten Outfit zum MMM

In den letzten Woche wurde hier außer Karnevalskostüme wenig genäht. Gut,dass noch Etwas auf Halde lag, dass ich schon häufig getragen aber noch nicht gezeigt habe.

Im November startete ich mein Rockexperiment und im Laufe der letzten Monate nähte ich einige einfache Röcke (hier Beitrag Nr 2 dazu). Genau wie beim perfekten Wickelkleid, wollte ich auch den für mich gerade „perfekten“ Rock entwickeln. Das ist er: wenig spektakulär, dafür sehr bequem für den Alltag und aus vielen Stoffen nähbar.

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Der Rock ist eine Mischung aus Aztek und Norma, beides bekannte Schnitte aus der Ottobre.

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Ich würde ihn so beschreiben: Ein A-Linien förmiger Rock, ohne Bund, dafür mit Innenbeleg und Futter, ohne Taschen mit seitlichem Reißverschluss.

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Das Futter musste ich letztes Jahr beim Bloggertreffen in Stuttgart kaufen, das ist so klasse. Den leicht stretchigen Baumwollstoff habe ich bei Alfatex gekauft, ich hatte da noch ein paar Geburtstagsgutscheine 😉

Das mit der Rockkonstruktion hätte ich auch einfacher haben können, bei Mema und in Frau Craftels Buch ( Foto) gibts  tolle Anleitungen dazu.

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Naja, nachher ist man immer schlauer. Im Moment experimentiere ich noch etwas mit der Form und lass ihn immer gerader werden bis zum Bleistiftrock mit Schlitz. Wenn ein Rock einmal an der Hüfte und Taille gut sitzt, kann man mit der Weite am Saum und der Länge gut experimentieren, hab ich festgestellt

Dazu trage ich ein aufgrund der Farbe (lila) selten getragenes Kaufshirt, und noch meine 137ste Nina Jacke. Das feine Stöffchen dafür ist von Thatchers. Bessere Fotos sind aufgrund von Lichtmangel nicht möglich, Winter halt.

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Beim MeMadeMittwoch begrüßt uns heute  Katja von LotteJakob in ihrem tollen schwangerschafts- und nachschwangerschaftstauglichem Outfit. Hatten wir schon mal eine Frau im achten Monat, die beim MMM moderiert? Ich kann mich nicht daran erinnern. Egal, ich finde es klasse, welche Vielfalt an selbst genähter Kleidung dort jeden Mittwoch zu finden ist.

Faltenjersey Fake-Wickelkleid

Letzte Woche war hier Winter, so eine Woche lang. Da konnte ich dann endlich mal mein neues Fake-Wickelkleid nach meinem momentanen selbst zusammen gebastelten Lieblingsschnitt anziehen.

Der Stoff ist gefalteter  oder in Wellen gelegter Jersey (Beschreibt man den so? Ich brauch dringend mal ein Buch zur Stoffbeschreibung.) Aus diesem Grund ist er weniger dehnbar und natürlich auch etwas dicker als normaler Jersey. Die Brustabnäher im Oberteil sahen so dick und unförmig aus, dass ich sie einfach wieder aufgetrennt und ganz weggelassen habe, das Oberteil sitzt trotzdem gut finde ich.

P1220351Gekauft habe ich den Stoff bei Thatchers. Dort habe ich auch diese tolle Fake-Falte bei einem Kleid gesehen und mal ausprobiert.

IMG_3763Den Ausschnitt habe ich wie so oft mit Saumband oder einem schmalen Streifen Vieliseline bebügelt und einfach umgenäht. Da der Jersey wenig dehnbar ist, gibt es keine – zusätzlichen – Wellen am Ausschnitt. So bewältige ich mittlerweile ganz oft die V-Ausschnitte bei Jerseykleider, wenn kein Bündchen möglich ist. Die einzige Schwierigkeit war beim Ausschnitt mit der Faltrichtung der Jerseyfalten zu nähen, sonst sanden sie sehr häßlich ab. Wißt ihr, was ich meine?

IMG_3770Und dazu passt, wer hätte das gedacht, auch meine rote Nina Jacke von Style Arc. Diese Jackenschnitt passt meiner Meinung nach ja zu fast allem bei mir. Ich hab mir noch eine in grau/blau genäht, die sollte ich auch mal zeigen. Demnächst dann. Rot sieht auf den Fotos einfach besser aus.

IMG_3752Und mit der warmen Kleidung spaziere ich heute mal wieder zum MeMadeMittwoch, die Mittwochstreffpunkt der Gutgekleideten. Heute mit Gastbloggerin Leolilie, die uns mit ihrer ersten Softshelljacke zeigt, wie sehr man auch bei Alltagskleidung dank des Selbernähens einen ganz eigenen Stil entwickeln kann. Ich mag ihren Stil, denn er ist sehr autentisch und darum gehts auch beim Sich-selbst-benähen.

Mein Rockexperiment geht weiter

Vor einiger Zeit habe ich mich mit Rockformen beschäftigt, die mir gut stehen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mir Miniröcke oder Röcke in A-Linien am besten stehen. Die Schnitte sind zwar langweilig recht einfach, aber ich trage sie am meisten und am liebsten. Sie haben den Alltagstest bestanden.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, direkt noch mal ein paar Röcke zu nähen.  Inspiriert von Mema habe ich das Ziel, mit Hilfe eines Basisschnitts verschiedene Röcke zu konstruieren. Einer meiner liebsten Rockschnitte ist Aztec aus der Ottobre 5/12. Den habe ich schon mehrmals genäht und diese Variante wird oft getragen. Deshalb hab ich ihn erneut genäht, um zu schauen, ob er als Bisisrockschnitt taugt.

Beim Nähen und Tragen habe ich festgestellt, dass ich Reißverschlüsse gerne seitlich mag. Und habe ich mich sehr daran gewöhnt, dass meine Kleidungsstücke keine Taschen habe. Auch bei diesem Rock stören sie mich eher und genutzt werde sie eh nicht von mir. Sich mit einem Kleidungsstück intensiver auseinanderzusetzten und es mehrmals hintereinander zu nähen, gefällt mir gerade sehr. So kann ich auch meine Rockpassform „perfektionieren“ ähnlich wie mein Wickelkleidschnitt vor einiger Zeit. Der Schnitt Norma aus der Ottobre 5/10 ist noch einfacher gestaltet, es ist ein Aztek ohne Taschen. Den habe ich zu diesem Zweck auch genäht und  werde ihn demnächst zeigen. Und wenn ich den Basisrockschnitt gefunden habe, kann ich wie Mema hier mit Abnähern herumexperimentieren.

Bei diesem Rock habe ich alle Abnäher weggelassen, weil ich beim Nähen den Eindruck hatte, der Rock sitzt auch so gut. Keine Gute Idee. Er sitzt zwar, aber nicht richtig gut. Auch kleine Abnäher machen also Sinn konnte ich feststellen.

Jetzt aber ein paar Fotos. Ich bin mit meinen Spaziergehstiefeln extra ins Feld gestapft um bei genügend Licht die schwarzen Sachen zu fotografieren. Trotzdem sieht mans nicht so richtig gut.

PC140653PC140652PC140644Trotz Zubbeln sitzt der Rock schief, eigentlich ist der Saum schon gerade. Ach das lag bestimmt am unebenen Untergrund oder an der eingekickten Hüfte.

PC140639Der  Rock ist aus schwarzem Baumwollstoff ohne Elastan aus Maastricht. Dazu gibts eine Frau Liese von Schnittreif, ein schönes Shirt zu Röcken. Beim nächsten Mal werde ich das Bündchen am Ausschnitt breiter zuschneiden. Laut Maßtabelle lag ich zwischen den Größen L und XL. Also habe ich XL zugeschnitten, weil das Shirt eng anliegt. Bei diesem leichten Jersey hätte L (meinen übliche Größe) aber auch locker gereicht. Dazu trage  ich meinen liebsten Jackenschnitt: Nina von Arc Style.

Und  hier noch ein Drinnen-Foto, auf dem man die Details besser erkennen kann.

IMG_3687 Auch heute bin ich wieder gerne beim Treffen der Gutgekleideten und Selbstbenähten dabei, dem MeMadeMittwoch.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und lasst euch nicht stressen!

Aller guten Dinge sind zwei…oder so

Als ich letzte Woche die längärmligen  Kleider in meinen Kleiderschrank sortierte, fiel mir dieses Fake-Wickelkleid in die Hände. Es ist doch toll, im eigenen Kleiderschrank immer mal wieder was fast Vergessenes zu entdecken. Das passiert mir häufiger und hat gar nichts mit der Menge meiner Kleider zu tun, sondern nur mit einer Vergesslichkeit oder so.

Www.dreikah.deDen Schnitt  Nr 15 aus der Fashion Style 2/15 fand ich so klasse, dass ich mir noch ein Kleid danache genäht habe.

Www.dreikah.de

Der Stoff ist ein Viscose Jersey vom Markt in Maastricht.  Den Markt besuche ich mittlerweise zwei-dreimal im Jahr , meist in den Ferien. Das lohnt sich  immer sehr.  Ohne Änderung konnte ich malwieder nähen, das mag ich an den Knip bzw Fashion Style Schnitten, die passen bei mir immer klasse und ohne Anpassung.

Und weil es doch Richtung Herbst geht,  ziehe ich öfters mal meine schwarze Nina Jacke aus Romanit düber. Die Jacke hab ich im letzten Jahr so oft getragen, dass sie total pillt. Da muss ne neue Schwarze her aus Romanit schätze ich.

Www.dreikah.deMit diesem sehr alltagstauglichen Outfit, reihe ich mich beim MeMadeMittwoch ein. Da gibts heute wieder eine Gastbloggerine. Die liebe Muriel zeigt uns ein wunderschönes Hochzeitsgastkleid, das wunderbar zu ihrer tollen Haarfarbe passt.

Anna von by Hand London

Heute nur ein schneller Post zum MeMadeMittwoch, weil ich heute den ganzen Tag auf einer Fortbildung bin. Mit einem kurzen Gruß zu Dodo in der super Kuscheljacke des Jahres. Darin würde ich auch gerne diesen Winter wohnen.

P1080275Ich trage ein Kleid nach dem Schnitt Anna von by Hand London. Der Schnitt hat das Potential zur großen Liebe. Veränderung: V- Ausschnitt verkleinert, vorderes und hinteres Rockteil jeweils aus einem Stück. Der Viscose fällt so schön, da geht das gut.

P1080269Und wenn’s kalt ist,  kombiniert mit einer meiner vielen Nina Cardi von Style Arc.

P1080268Und meinen neuen blauen Stiefe, fotografiert für Wiebke.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch.

12 Tops Challenge im März

Nachdem ich im Februar geschwänzt habe, bin ich diesen Monat gerne wieder bei Constanzes Aktion 12 Tops Challenge dabei.

Grund dieser Aktion war die benannte Oberteilschwäche einiger Frauen. Ich muss sagen, ich hab genug Oberteile, jedoch habe ich nicht immer passende zu meinen Röcken, das ist nicht gut, da werde ich dran arbeiten (und nicht nur Renfrew Tops aus Unifarben nähen).  Hat aber Zeit, denn  ich hab  gemerkt, dass ich immer weniger Oberteile trage, da ich immer mehr Kleider anziehe.
Aber da bei dieser Aktion auch Cardigans gezeigt werden dürffen, kann ich auch etwas vorweisen.

Meine Lieblingscardigan Nina von Style Arc habe ich schon viele Male vernäht und in verschiedenen Farben in meinem Kleiderschrank. Bei dieser Challenge  darf sie nicht fehlen. Deshalb gibts noch eine neue Variante aus rotem Strickstoff.

IMG_2367Der Schnitt ist genial. Eine leicht tailierte lange Jacke. Durch die Taillierung wirkt sie nicht so sackartig, und kann gut sowohl zu Hosen als auch zu Röcke und Kleider getragen werden.

IMG_2366Der Schalkragen kann gedoppel oder einfach gelegt werden, so wie es der Stoff oder das Wärmebedürfnis erfordert.

Bei Mema finde ihr eine tolle Schnittmusterbeschreibung zu der Jacke.

 

der erste MMM im Jahr – Lieblingskleider 2014

Heute gibt’s  beim erstem MMM im Jahr die Sammlung unserer Lieblingskleider aus dem  letzten Jahr. Das ist in jedem Jahr ein ganz besonderer Termin, den ich auf keinen Fall verpassen möchte.

Tja, 2014 stand bei mir ganz im Zeichen des Kleides. Vor allem Jerseykleider schafften es in meinem Alltag immer wieder aus dem Kleiderschrank und begleiteten mich wunderbar durch den Alltag:  Zuhause,  bei der Arbeit und bei allen möglichen anderen Aktivitäten in meinem Leben.

Sie sind zwar nicht immer so chic wie Kleider aus Webware, das ist in meinem Job glücklicherweise auch nicht so nötig. Für mich erfüllen sie aber alle Variabeln eines guten Kleidungsstücks: unkompliziert, bequem, warm, gut kombinierbar, ich fühl mich gut angezogen und wohl. Die farbige Stoffe bringen gute Laune in meine Leben, das mag ich.

Zwei Schnitte wurden von mir besonders gerne genäht und getragen im letzten Jahr:

Ajaccio und Tiramisu

Von beiden Schnitten gibt es mehrere Varianten in meinem Kleiderschrank (ich gehöre ja zu den Wiederholungstäterin) so ziemlich für alle Jahreszeiten.

Die Ajaccio-Auswahl:

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Die Tiramisu-Auswahl:

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www.dreikah.de

Auch eine Entdeckung in 2014 für mich waren die Unterkleider.

Sie machen das Tragen von Jerseykleider zum Einen wärmer und zum Anderen gesellschaftsfähiger, da man nicht jede Hautfalte sieht und das Rockteil nicht so die bestrumpften Beine hochklettert.

Ein Teil meiner Sammlung:

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Und zu den Kleidern trug ich am liebsten die Jacke Julia

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kombiniert mit Ajaccio

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kombiniert mit Jill (auch ein Lieblingskleid, aber eher selten getragen)

oder die Nina Cardigan:

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Beide Jacken gibt es unzählige Male (nicht alle veröffentlicht) in meinem Kleiderschrank in allen möglichen Farben. Jedoch immer unifarben, dann kann ich sie gut mit all meinen buntgemusterten Kleidern kombinieren. Die Sommervarianten sind meist aus  Jersey, die dickeren Jacken aus Romanit oder Strickstoff.

So und jetzt bin gespannt auf die Lieblingsteile der anderen heute beim MMM.

Irgendwie hatte ich diesen Termin in meinem Hirn eine Woche später verbucht (bin noch im Winderschlafmodus). Deshalb gibt’s nur ne kurze Zusammenfassung und kaum Verlinkungen zu den Beiträgen. Ihr findet die einzelen Beiträge zu den Kleidern und Jacken jedoch über das Suchfeld oder in der Tagcloud.

Ajaccio Nr 3 Cardigan Nina Nr 2

Heute zum MeMadeMittwoch, dem Mittwochstreff der gutgekleideten Damen, trage ich mein drittes  Kleid nach dem Ajaccio Schnitt von der Schnittquelle.

IMG_0964Als in der letzen Woche das Wetter nochmal so gut wurde, hab ich mich hinreissen lassen und aus dem mir mittlerweile etwas zu bunten Stoff vom Maastricher Markt noch ein Kurzarm Kleid genäht.

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Viele, die diesen Schnitt genäht haben, gehen zu Mehrfachproduktionen über Das kann ich gut verstehen. Ich mag diesen Schnitt sehr und es sind auch schon Langarm Varianten geplant.

Ich hab mir echt Mühe gegeben die Streifen / das Muster halbwegs passend aufeinander abzustimmen. Halbwegs ist mir das auch gelunge. Streifen mag ich ja echt gerne, aber es gibt nur wenige Schnittmuster, bei denen sie gut zu verarbeiten sind, finde ich, vor allem so unregelmäßige Streifen sind schwierig.

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Die Fotos hat meine große Tochter gestern Nachmittag in unserem sonnigen Garten gemacht, war sehr lustig. Deshalb gibt’s auch so viele Bilder diesmal.

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Morgens und abends, wenn’s noch recht kalt ist, gibts dazu meine zweite Cardigan Nina nach dem Schnitt von Stilearc.

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Die erste habe ich am Samstag hier gezeigt. Ein toller Schnitt. Leider war dieser feine Strickstoff von Stoffe.de nicht einfach zu vernähen, die Overlook hat im Stoff Wellen geschlagen oder sich geweigert. Ich hab die Jacke dann mit großen geraden Strichen der normalen Nähmaschine zusmmengenäht und nicht versäubert. Mal sehen, ob das hält.

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Aber auch von diesem Schnitt wird das nicht das letzte Exemplar gewesen sein. Farblich ne tolle Kombi für den Herbst finde ich.

HerbsJSA

Und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Auf Chrissys und meinem blog findet in diesem Herbst abwechseln der Herbst Jacken Sew along statt. Hier kommt ihr nochmal zur Ankündigung und  zum Zeitplan. Am Samstag gehts los mit der Inspirationssammlung bei Chrissy.

Ihr könnt gerne noch mitmachen!

So und nun stöbern wir nochmal in der Herbstgarderobe der anderen Damen heute angeführt von Frau Bunte Kleider, die neu im MMM Team ist, mir aber schon länger bekannt, weil sie immer so schöne bunte Kleider und Röcke näht. Ihren Rock von heute würde ich direkt nehmen.

Nina Cardigan

Seit einem Jahr schon schiele ich auf die tolle Nina Cardigans, die es bei Mema, Frau Bunte Kleider, Pepita  und Frau Knopf zu sehen gibt.

Jetzt habe ich mir das Schnittmuster in Australien bei stylearc bestellt. Für 14 € bekommt man die Cardigan und den Schnitt des Monats (in diesem September kann man aus zwei Shirtschnitten wählen) als Eingrößenschnitt zugeschickt. Das ist ok. Innerhalb einer Woche waren die Schnitte da. Und innerhalb von 2 Stunden war die Jacke fertig.

Passt super zu meinem Lieblings Tiramisu

IMG_0916Verknitterte RückenansichtIMG_0918IMG_0920

Sie ist wirklich sehr einfach und schnell mit der Overlook zu nähen, wenn man entsprechend angenehmen Stoff hat. Mein erster Versuche war ein dickerer Ripp-Jersey von Alfatex, der sich wunderbar verarbeiten ließ.

Die Jacke sitzt ohne jegliche Veränderung sehr gut und ich fürchte mich jetzt weniger vor dem Herbst, bin ja gut gerüstet.

Bei Mema gibt’s wie immer eine tolle Schnittmusterbeschreibung. Sie gab mir persönlich auch unterschiedliche Tipps, wie man die Ränder verarbeiten kann. Da dieser Jersey so gar nicht ausfranst und recht fest ist, hab ich die Kanten gar nicht versäubert. Mal sehen, ob das hält.

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Das wird auf jeden Fall nicht die letzte Jacke nach diesem Schnittmuster für mich sein. Das ist genau mein Schnitt. Passt gut zu Kleider und Hosen, gemütlich und mal was anderes.

Zu der Jacke gibt es heute noch zwei Neuigkeiten:

Erstens: heute gibt’s eine Blogportrait von mir auf dem blog von  Stoffe.de

Zweitens : morgen gibts hier bei mir die Ankündigung vom Herbst Jacken Sew Along.