Fakewickelknotenkleid

Auf der Suche nach einem neuen Schnitt bin ich mal strategisch vorgegangen. Statt einfach einen schönen neuen Schnitt aus der Knip zu nähen, einen mit Raffung an der Seite, den ich in einigen Varianten schon ausprobiert und immer wieder verworfen habe, habe ich mal überlegt, welche Schnitte ich gerade am liebsten trage: Knotenkleider! Und so bin ich in allen alten Knip Helften mal auf die Suche gegangen nach einem Knotenkleid.

Fündig wurde ich in der Knip 11/17 Schnitt Nr 1 mit  etwas weiterem Rock vom Schnitt Nr 2

Hier findet ihr beide Schnitte vereint. Ich hab den Kragen weggelassen und dafür am Ausschnitt ein Bündchen eingesetzt.

Das Kleid hat einen Wickeloptik, bei mir auch sehr beliebt – und der Knoten wird mit dem rechten Wickelrockteil hergestellt.

Das erste Kleid nach dem Schnitt überzeugte mich, jedoch war das linke Rockteil viel zu schmal und der Rock klafft beim Sitzen immer auf.

Deshalb habe ich beim zweiten Kleid nach dem Schnitt, dass ich heute zeige, das vordere Rockteil geschlossen, also identisch mit dem hinteren genäht und zusätzlich noch das linke Wickelrockteil drüber gelegt. Ist das verständlich?

So ist das Kleid ein Fakwickelknotenkleid geworden. Und ich habe zwei Lieblingskleiderschnitte in einem verbunden: maximale Ausbeute.

So gefällt mir das Kleid. Ich kann mich darin bewegen, Fahrradfahren und auch bequem sitzen, das ist ja enorm wichtig.

Der Stoff ist malwieder aus Maasstricht. In Holland gibts einfach die größte Auswahl an Viscosejerseys.

Und  jetzt verlinke ich mit meiner liebsten Monatsaktion: dem monatlichen MeMadeMittwoch, den Wiebke heute moderiert, in einem sehr coolen Schluppenkleid.

Blackwood Cardigan

Heute treffen wir uns zum monatlichen MeMadeMittwoch und ich habe heute mal wieder eine meiner liebsten Wegbegleiterinnen an: eine Cardigan.

Da mein Rücken leider Stricken doof findet, bin ich eine leidenschaftliche Jackennäherin geworden. Leidenschaftliche Strickjackenträgerin war ich schon immer.

Caridgans oder neudeutsch auch Strickjacken sind meine ständigen Begleiterinnen. Dabei haben sie es nicht wirklich einfach mit mir und machen einiges durch. Sie werden nicht morgens an- und abends wieder ausgezogen, wie meine Kleider. Nein, sie werden ständig gefühlte 50mal am Tag an- und wieder ausgezogen, in Taschen gequetscht, über Stuhllehen drapiert, müssen im Auto übernachten und auf Sofas auf mich warten oder werde auch schon mal in fremden Haushalten vergessen. Aus diesem Grund hab ich mittlerweile wirklich viele Jacken, denn sie sind bei mir im ständigen Gebrauch.

Dabei ist es gar nicht so einfach schöne Strickstoffe zu bekommen, vor allem wenn man so empfindlich auf Wolle reagiert wie ich. Deshalb greife ich immer sofort zu, wenn ich einen schönen, unkratzigen,  halbwegs bezahlbaren Strickstoff entdecke. Eine wirklich gute, verlässliche Quelle habe ich noch nicht entdeckt und freue mich über Hinweise.

Im letzten Jahr brachte Helens Closet den Blackwood Cardigan heraus und er begegnete mir unglaublich oft im Netz. Ich konnte das nicht so ganz verstehen, weil es doch eigentlich eine ganz einfach geschnittene Strickjacke in zwei Längen ist, also eigentlich nichts Besonderes. Aber als ich sie genäht hatte (in beiden Längen) wußte ich wieso. Die Jacke ist simpel zu nähen und sitzt einfach super.

Heute trage ich sie mit einem Waxprint Rock und einen Frankie Shirt.

Die beiden Längen sind für Kleider, Röcke und Hosen geeignet und durch die Bündchen hat man einen sehr schönen Abschluss und einen schöne Fall.

Hier  trage ich  die kurze Variante mit einer Hose. Das Foto ist vom letzten Wochenende.

Gerade für dünnere Strickstoffe eignet sich der Schnitt sehr. Also perfekt für die kommende Jahreszeit, den manchmal etwas kalten deutschen Sommer.

Ich wünsche euch einen schöne Mittwoch. Und verlinke mein Outfit auch zum MeMadeMay, der gerade wieder sattfindet und die Nähnerds auf der ganzen Welt vernetzt.

 

MMM aus Südengland und ein Besuch bei Merchant&Mills

Heute es wieder MeMadeMittwoch (Nina lockt mit ihrer rote Hose den Frühling hervor, sehr schön ) und ich geselle mich aus meine Englandurlaub gerne mit dazu. Wir machen hier Urlaub ohne Kinder. Eine neue Ära bricht an, yeah. Das heißt: wandern, bummeln, lesen, sich schöne Dinge anschauen, viele Cafés besuchen und ab und zu einen schönen Stoffladen aufsuchen. Gestern habe wir einen grossen öffentlichen Garten besucht, dort sind auch die Bilder entstanden.

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Für den Urlaub habe ich ohne groß zu überlegen, nur bewährte Lieblingssachen eingepackt. Ich trage Gingerjeans, eins meiner unzähligen Renfrew Tops und eine meiner Lieblingsjacken: die blaue Nina-Jacke. (Weil der Beitrag auf dem Handy geschrieben wurde verzichtet ich auf Verlinkung).

Nachdem wir noch ne Runde gewandert sind, haben wir einen Abstecher gemacht nach Rye zu Merchant and Mills. Ich war völlig überfordert von den tollen Stoffen, Schnitten und auch dem Zubehör, die dieser Laden zu bieten hat. Glücklicherweise hatte ich sehr geduldige Begleitung dabei und die sehr nette Bedienung im Laden ließen mir auch alle Zeit der Welt und beantwortete geduldig meine Fragen. Haptisch hat dieser Laden wirklich Einiges zu bieten, die Stoffe dort haben eine tolle Qualität und ich konnte gar nicht aufhören sie zu streicheln.

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Letztendlich habe ich mich für folgende Stoffe entschieden: japanischen Seesucker, Indigo Stoff und gewachste Baumwolle in tollen Farben. (Das passend Foto will gerade nicht laden). Ich werde also ein paar schöne Erinnerungsstöffchen mitbringen für Oberteile und Taschen. Und viele Inspirationen sowieso.

Jetzt wird aber erstmal weitergewandert. Ich wünsche euch einen tolle Mittwoch.

Prüfungskleid

Heute gehts wieder zum monatlichen MeMadeMittwochtreff. Katharina unsere Knip Königin moderiert in einem tollen Kleid.

In den letzten zwei Jahren habe ich noch eine größere Fortbildung gemacht und letzte Woche hatte ich zum Abschluss der Ausbildung noch eine Präsentation meiner im Januar abgegebenen Arbeit. Zu diesem Anlass habe ich mir natürlich (kurzentschlossen) noch ein Kleid genäht.

Toller Romanit von Hücko, gejagt in sehr netter Gesellschaft,  lag hier seit November und wartete auf den passenden Schnitt. Eigentlich hatte ich vor eine Chica aus der La Maison Victor daraus zu nähen. Aber mein Probekleid überzeugt mich so gar nicht. Also griff ich zu einem sehr bewährten Schnitt, der ähnlich ausssieht aber wesentlich raffinierter geschnitten ist, weil die Nahtlinien von Vorder- und Rückteil nicht einfach gerade an der Seite zusammenlaufen, sondern einen schönen Schwung nach vorne machen und dem Kleid damit eine besonderen Fall verleihen: Das Inari Tee Dress ist zurecht schon viele Male vernäht worden, auch von mir.

Das Kleid hat mir Glück gebracht, es ist alles gut gelaufen. Und meine Trainerin, die mit mir die Nähleidenschaft teilt, meinte zum Abschluss der Präsentation „Jetzt kannst du dir ein Supervisorinnenkleid nähen“.  Also los.

Ich wüsche euch einen schöne Mittwoch.

Ginger und Renfrew: ein Traumpaar

Heute ist der erste Mittwoch im Monat und das ist ab sofort der MeMadeMittwoch.

Heute zeige ich euch mein drittes und letztes Teil, das ich auf der AnNäherung in Bielfeld genäht habe.

Eine Ginger Jeans, (Variante A) nichts Besonderes,  ich weiss, aber für mich trotzdem eine ganz besondere Ginger. Sie ist meine Ginger Nummer vier. Nicht mitgerechnet zwei, die ich entsorgt habe, weil sich die Innennaht der Beine nach vorne drehte, sehr unschön. Es lag daran dass ich die Markierungen malwieder lässig übersehen und nicht übertragen habe. Dachte bei Hosenbeiden wäre das überflüssig. Da musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Tja, man lernt nie aus. Und – auch wenn die Erklärungen klasse sind und es ja eigenlich soo einfach ist – habe ich jetzt endlich geschnallt, wie der Reißverschluss eingenäht wird.

Ab jetzt dürfte ich Jeans nähen können ohne dass Luzie neben mir sitzt. Obwohl das immer sehr nett ist, aber auch nicht immer möglich.

 

Und zur Feier des Tages habe ich die Taschen mit einer Ziernaht versehen. Die Taschen liebe ich sehr. Meine Rückenansicht leider immer noch nicht. Wie jedes Mal habe ich Fotos von meiner Rückseite gemacht und sie dann gelöscht. Deshalb hier ein Bild der Tasche im ungetragenen Zustand.

Der Stoff ist vom Stoffschrottplatz in Münster.

Auch in diesem Wintergenäht und schon sehr oft getragen ist das Shirt dazu: Renfrew-Top Nummer 326 oder so. Und mein 325stes mit dem heißgeliebten Wasserfallkragen. Der Stoff ist vom Maybachufer, ein etwas dickerer Jersey, zusammen mit Flohstiche erstanden. Der selbe liegt hier noch aus Grüntönen und wartet auf die Verarbeitung.

Und jetzt gehts zum Reigen der gutgekleideten sich selbst benähenden Mittwochsdamen angeführt heute von Dodo in einem wunderschönen Dodo-Rock.

Ich muss gestehen, die Fotos sind von Sonntag. Mittlerweile ist mein Garten weiss und nichtmehr grün. Aber im Winter sind Fotos draußen nur am Wochenende möglich.

Liebling 2017

Heute beginnt das neue Jahr beim MeMadeMittwoch mit dem Lieblingsstück 2017. Da musste ich gar nicht lange nachdenken. Drei Schnitte waren 2017 ganz klar meine Favoriten, alle wurden viele Male genäht und getragen:

Inari Tee Dress von Named Patterns

genäht aus Webwareund aus Jersey

Das Knotenkleid Amelie von Pattydoo

im Sommer

und im Winter

Und mein liebster Jackenschnitt Mc Calls 6996

eine verlängerte Variante zusammen mit Inari in Stockholm

in kurz passt sie zum Rock

und zu Hosen

Acht Jacken  habe ich dieses Jahr nach diesem Schnitt genäht, unglaublich.

Eine ganz besondere Jacke nach dem Schnitt ist eine aus Spitzenstoff. Extra genäht, damit ich meine Lieblings-Inair-Sommerkleider auch bei schickeren Veranstaltungen im Winter tragen kann. Sollte es heute mal Licht geben, werde ich versuchen ein Foto nachzureichen.

2017 hatte ich gefühlt weniger Zeit zum Nähen. Deshalb kamen bei mir nur schnelle, umkomplizierte Schnitte unter die Nähmaschine. Diese drei gehören auf jeden Fall zu dieser Kategorie. Ist nicht immer die schlechteste Wahl, wie man sieht.

Ich freu mich auf ein neues gemeinsames Nähjahr und bin sehr gespannt, was es  so Neues und Kreatives für uns auf Lager hat.

Neu ist auf jeden Fall, dass es den MeMadeMittwoch jetzt monatlich statt wöchentlich geben wird. Das spornt ich auf jeden Fall an, wieder regelmäßiger dabei zu sein. Und das Eliane Dress, dass bunte Kleider zeigt, die Frau mit dem großen Herzen, das kann ich auf jeden Fall bestätigen, steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste  für 2018.

Ende November im KnipKleid zum MMM

Als ich diesen Schnitt in der neuen Knip (12/2017) sah, wußte ich, den werde ich als nächstes nähen.

Drei Tage später war es dann soweit.

Der Schnitt erinnert mich sehr an Ajaccio von Schnittquelle. Jedoch finde ich die Ausschnittlösung besser. Das Gekräusel beim Ajaccio ging bei mir, je nach Stoff, auch schon mal gründlich daneben. Deshalb sind diese drei Falten als Brustabnäher wesentlich gefälliger . Und unter uns auch einfacher zu nähen. Nach einem ersten Probeshirt, habe ich bei dem folgenden Kleid den Streifen für das Bündchen statt 3cm 5cm breit zugeschnitten. So klappt das Bündchen nicht um und liegt sehr schön an.

Eigentlich ist auch keine Bündchen sondern ein Beleg beim Kleid  laut Anleitung geplant, glaube ich, aber ich mag Bündchen lieber und bei diesem V-Ausschnitt geht das gut, da zuerst das Bündchen angenäht und dann das Vorderteil zusammengenäht wird.

Den Ausschnitt habe ich unkonventionell etwas verkleinert, indem ich die Naht etwas nach oben links versetzt habe. Der Schnitt hat Potential und auch als Shirt gefällt er mir sehr.

Am Sonntag bin ich von meiner Freundin Barbara zu einer kleinen, feinen, privaten Schmuckausstellung entführt worden. Wir haben dort nicht nur gnadenlos zugeschlagen und uns mit schönen Dingen eingedeckt. Sie hatte sogar als passionierte und begabte Fotografin eine Kamera dabei und wir haben direkt ein paar Fotos geschossen. Mit neuem Kleid und neuer Kette. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Barbara.

Die Fashion Style mit dem Schnitt dürfte irgendwann nach Weihnachten raus kommen in Deutschland.

Der Stoff ist vom Leverkusener Stoffmarkt. An einem Stand, an dem es nur günstige Coupons gab, habe ich einige Viscosestöffchen erstanden. Die Brennproben hat’s im Nachhinein gezeigt, da war die Freude bei mir groß.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch. Und freue mich schon auf das Stöbern heute abend bei den gutgekleideten und sich selbst benähenden Damen. Heute führt die liebe Wiebke den Reigen an.

Herbstoutfit

In den letzten Jahren musste ich feststellen, dass ich Röcke am liebsten im Herbst und Winter trage. Ausser Maxiröcke, die gehen auch im Sommer. Leider tendiere ich dann oft zu dunklen Farben und der Rockstapel in meinem Schrank sieht recht düster und einheitlich aus. Aber knallige Farben auf dünnerem Baumwollstoff sind in dieser Jahreszeit auch nicht so mein Ding. Gar nicht so einfach.

In diesen Stoff habe ich mich beim Möbelschweden direkt verliebt und wußte, der wird ein Rock. Die Farben sind nicht knallig und doch sehr  lebendig und passend für den Herbst. Der Stoff ist fest und doch nicht so steif, ideal für einen Rock.

Der Schnitt ist Norma aus einer alten Ottobre. Der Rock hat das Zeug zum Lieblingsrock. In den Schrank schafft er es gerade selten.

Dazu habe ich mir noch ein passendes Renfrew Top genäht. Dieser sehr vielseitige geniale Basischnitt ist von Sewaholicpatterns. Die Version mit dem Rollkragen, der so weit ist, dass er wie ein Wasserfallkragen fällt, ist seit Jahren mein liebster Winter-Shirt-Schnitt. Ich habe Shirts aus dem Schnitt in allen Farben mittlerweile. Der Kragen ist warm, vor allem am Nacken, befördert keine Luftnot und man kann sich mit ihm auch ungestraft nach vorne beugen, ohne dass das Gegenüber den Durchblick bis zum Bauchnabel  bekommt. Es gibt den Schnitt auch mit Rundausschnitt, V-Aussschnitt oder kurzem Ärmel. Alle Varianten sind in meinem Schrank zu finden.

Und jetzt freue ich mich auf den bunten, immer wieder neu inspirierenden Reigen, der gutgekleidete und sich selbst benähenden beim MeMadeMittwoch.

Sybille moderiert heute in einem atemberaubenden Wintermantel.

 

 

Probekleid und richtiges Kleid – Knip

Ich liege krank im Bett, deshalb reihe ich mich heute etwas später zum MeMadeMittwoch ein. Nachdem ich den ganzen Tag das tolle Kleid von Nina bewundert habe.

Wie gut, dass ich schon am Wochenende Fotos gemacht habe.

Wenn ich einen neuen Schnitt ausprobiere, gehe ich meistens  so vor. Das erste Exemplat nähe ich aus günstigem nicht so geliebten Stoff. Wenn mir der Schnitt zusagt, wird er ein zweites Mal, meist direkt danach, aus einem Stoff genäht, den ich mehr mag. Mit den erforderlichen Änderungen.

Bei diesem Kleid war das irgendwie ganz anders.

Der Schnitt ist aus der Knip10/17. (Die Fashion Style abzubestellen und das Knip Abo direkt in Holland zu bestellen war eine meiner besten Entscheidungen im letzten Jahr )

Nummer 26

Das erste Kleid habe ich in 2h schnell und unkompliziert genäht, auf meine Lange gekürzt, fertig. Es waren keine Änderungen nötig, das Kleid sitzt super.

Beim Zweiten ging schon beim Zuschneiden etwas daneben. Die Falten im Rockteil lagen auf der falschen Seite, ich habe das Schnitteil wohl links aufgelegt. Aber ich mag den Stoff und er ist etwas dicker und somit Wintergeeignet.

Deshalb habe ich das mal geflissentlich übersehen mit den Falten. Auch beim Oberteil habe ich irgendetwas anders gemacht. Der Ausschnitt war viel weiter, saß nicht so richtig. Nachdem ich es 2x aufgetrennt habe, sitzt es jetzt halbwegs.

Fazit der Schnitt ist schön, das Probekleid besser als der zweite. Egal, ich trage sie beide. Kennt ihr das?

 

Die Ergebnisse eines tollen Nähwochenendes

Das letzte Wochenende durfte ich nähend mit ein paar netten Nähboggerinnen im Münsterland verbringen. Schön wars.

Neben vielen schönen Erinnerungen und neuen Nähfertigkeiten brachte ich auch ein paar neue Kleidungsstücke und Fotos für heute mit. Danke an Claudia und Susi für die Fotos.

Die Flint Pant von Megan Nilsen gefällt mir so gut, dass ich sie direkt nochmal genäht habe, jedoch mit keinen Änderungen:

unglaublich viel verlängert, die Kellerfalte vorne habe ich zur normalen Falte (Bundfalte) gelegt, Das sieht am Bauch viel besser aus. Die Leibhöhe habe ich etwas verlängert und angepasst. So mag ich diese Hose noch viel mehr.

Der Stoff ist ein verschwaschener Sommerjeans aus Münster.

Das Oberteil zur Hose ist der Schnitt Imani aus der neuen  La Maison Victor.

Eigentlich ein Kleid, ich weiß. Aber als Kleid sah es an mir sehr seltsam aus. Zudem war der Stoff zu steif für das Kleid. Ich hatte aber kein weich fallendes Stück Stoff über 2 Meter. Deshalb wurde er gewählt. Und weil ich den Stoff so mag ( Monika hat ihn mir bei KBC gekauft), habe ich das Kleid kurzerhand abgeschnitten und ein schönes Oberteil erhalten, das zu meinen Hosen passt. Der Schnitt gefällt mir so gut, dass ich ihn bestimmt noch mehrmals als Shirt nähen werde.

Die zweite Hose, die auch zum Top passt ist eine Alexandria von Named.

Veränderungen: Beine verlängert und verbreitert. Diese Hose ist unglaublich, sie sitzt super, obwohl sie ein Gummibündchen hat. Ich werde jetzt wie Claudia in Serie gehen: Stoffe liegen hier schon bereit. Dann werde ich sie jedoch noch länger zuschneiden und auch bei ihr die Leibhöhe verlängern. Ansonsten ist der Schnitt perfekt.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch, Rothedinge darf heute vortanzen als Gastbloggerin in einer sagenhaft schönen Coulotte.