Tarte rustique – damit der Sommer kommt

Hallo,

hier meldet sich noch mal die Küche mit einem Gastbeitrag, weil es beim letzten Mal ja keinen Sonntagskuchen bei Monika gab. Kuchen kommt bei mir zur Zeit bevorzugt als Tarte auf den Tisch und wenn sich das mit ganz viel Obst kombinieren läßt, um so besser.

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Die rustikal Tarte stammt auch von Salzkorn aus Südfrankreich und bei dem Regenwetter heute brachte sie dann durchaus mediterranes Flair auf den sonntaglichen Kaffeetisch. Der Teig ist schon schön saftig, weil in den Mürbeteig noch Frischkäse kommt. Im Original von der Ziege. Den hatte ich nicht zur Hand und habe deshalb Ricotta genommen. Beim Obst kann man einfach nehmen, was der Garten oder Markt gerade hergibt. Bei mir waren es Kirsche, Erdbeeren, Pfirsische und Aprikosen. Der Teig kommt einfach auf’s Backblech, dann kommt ein wenig Marmelade drauf und gemahlene Mandeln. Der Rand wird dann einfach drübergeklappt. Das bringt dann das schöne rustikale Aussehen. Das komplette Rezept gibt es hier.

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Weitere Kuchenideen von heute gibt es hier.

Richard

Erdbeeren und Spargel passend gebettet

Weil mein Malemodel uns heute nicht nur einen wunderbaren Kuchen und eine Spargel-Tarte kredenzt hat, sondern auch noch wunderbare Fotos dazu gemacht hat, habe ich Ihn gebeten, einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu schreiben.

Hallo,

ich bin das Model für die Männermoden hier im Blog. 😉

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Die passenden Zutaten für ein Maiwochenende, die ich beiläufig auf den Tisch stellte, haben mir aber die Einladung eingebracht, hier mit einem Gastbeitrag vertreten sein zu dürfen. Sonne war da. Wein war weiß, leicht und kühl. Und auf dem Markt gab es Erdbeeren und Spargel. Perfekt.

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Für beides musste nur eine passende Grundlage gefunden werden. Und beiden kommen diesmal aus Frankreich. Der Spargel wanderte in eine Tarte mit Schafskäse. Das Rezept dazu habe ich auf dem „new kitch on the blog“ gefunden.

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Erdbeeren auf Biskuitboden mit Dosenobst und Tortenguß geht ja mal gar nicht, aber die bretonische Sablé bettet die Beeren vorzüglich. Der Teig ist herrlich mürbe. Ich habe zwei Tartes gemacht eine kleine und eine mittlere. Die kleine war richtig knusprig, die mittlere locker und weich. Das Rezept habe ich bei salzkorn gefunden. Da wird man immer wieder fündig, wenn es ländlich-französisch zugehen soll.

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Viel Spaß beim nachkochen! Denn was im Mai ging, geht auch noch im Juni!

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Richard

Hier nun das Kuchenrezept für Monikates Sonntagskuchen:

250g Mehl
3 TL Backpulver
150g Zucker (davon 50g selbst gemachte Vaniliezucker)
200g weiche Butter
1 Prise Salz
4 Eigelb

Schlagsahne
Erdbeeren

Mehl und Backpulver mischen.
Eigelbe und Zucker schaumig schlagen bis eine feste Creme entsteht. Die sehr weiche Butter unterrühren bis wieder eine homogene Creme entstanden ist. Nun zügig das Mehl unterarbeiten. Die Masse zu einer Kugel formen in Klarsichtfolie packen und zu einer flachen Scheibe drücken. Über Nacht in den Kühlschrank legen. Am Sonntagmorgen den Teig auf 1-2 cm Dicke ausrollen. Rund ausstechen und mit den Ausstechformen auf ein Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 170 °C 25 bis 30 Minuten backen. In den Formen auskühlen lassen. Mit gesüßter Sahne bestreichen und halbierte, ungesüßte Erdbeeren draufhäufen. Das sieht nur solange richtig schön aus, wie es nicht angeschnitten ist. Schmeckt aber zum Finger schlecken.