Schnittmusterehen

Vom Lieblingsschnitt Nummer zwei gibt es auch schon die Frühjahrskollektion. Das Kleid ist ein Mix aus Ajaccio und Vogue 8379.

Fakewickel meets Empire. Hier gehts zur Entstehungsgeschichte.

Ich bleibe meinem Muster treu und zeige wieder direkt zwei Kleider nach einem Schnitt.


Der erste Stoff, ein leicht gekrashter, dünner Jersey, kommt aus Bielefeld . Gekauft habe ich ihn bei der AnNäherung in diesem Januar. Grau ist nicht so meine Farbe und auch keine wirkliche Frühlingsfarbe. Aber bei unregelmäßigem Punktemuster schlage ich immer zu. Diese Stoffe gibt es leider viel zu selten.

Der zweite Stoff ist aus Maastricht.

Letztes Jahr hatte ich ihn für Wiebke mitgebracht als Dankeschön. Und mir direkt ein Stück dazu. Leider waren es nur knapp 1,60 nach dem Waschen und der Stoff lag auch noch sehr schmal. Aber für diesen Schnitt reicht es.

Wiebke hat den Stoff schon längst zu einem tollen Kleid vernäht. Ich hatte vor diesem leichten Strickstoff absolute Hochachtung. Es ließ sich aber viel besser vernähen, als ich dachte. Das Kleid ist komplett mit der Overlock genäht. Einzig die vorderer Taillennaht nähe ich mit normalen Geradstich, damit die Naht sich nicht so wellt.
Jedoch beim Tragen und Waschen habe ich den Eindruck, dass der dünne Strick sehr empfindlich ist. Deshalb werde ich das Kleid nur sparsam tragen.
Und wie jeden Mittwoch freue mich mich auf den Reigen der fleißigen Mitnäherinnen. Dodo führt den heutigen Reigen an in einem kompletten MMM Outfit. Natürlich mit einem ihrer unverwechselbaren Röcken, die ich so liebe.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch.

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Frühlingserwachen geht nur in grün, oder?

Heute ist Frühlingserwachen beim MeMadeMittwoch. Ich mag diese Motto-Mittwoche ja sehr. Und als ich einen grünen Viscosejersey bei Alfatex entdeckte, stand mein Plan für diesen Mittwoch.

In den letzten Monaten habe ich einige neue Schnitte ausprobiert, Tops und Flops waren dabei. Deshalb hatte ich zum Frühlingsbeginn grosse Lust nochmal meine liebsten Schnitte aus dem letzten Jahr zu nähen.
Am liebsten nähe und auch trage ich immer noch das Fakewickelkleid nach Vogue 8379.

Für den Rock habe einfach zweimal das hintere Rockteil  im Bruch zugeschnitten. Statt Beleg am Aussschnitt setze ich normalerweise  ein schmales Bündchen an, das ich leicht ziehe. Bei dem grünen Kleid habe ich aber den Saum nur ungeklappt und mit einem dreifach Zickzack versäubert. Ein Bündchen passte vom Stoff her nicht. Ansonsten keine Änderungen.

Zu diesem Kleid habe ich keine passende Strumpfhose. Gut, dass es zwischendurch schon so warm ist. Vor allem in unserem Garten.

Und weil ich gerade immer in Serie nähe, gibt es noch ein blaues Vogue 8379 . Dieser Stoff ist aus Maastricht. Und damit es eine Chance hat auch verbloggt zu werden, zeige ich es noch als Zugabe dazu.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch und bin sehr gespannt, was das Team und die anderen Näherinnen uns heute so zeigen. Danke an alle fürs Mitmachen oder Mitkümmern.

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Tuuli von Named – spät erkannt und groß gefeiert

Asche auf mein Haupt, statt Mütze.  Ich habe diese tolle Aktion vom MMM heute zum Weltfrauentag im Pussihad aufzutauchen total vergessen. Sonst hätte ich daran gedacht, mir beim letzten Stoffkauf pinkfarbenen Jersey zuzulegen. Bei  Crafteln gibt  es nämlich ne tolle Nähanleitung für diese Mütze.
Dafür habe ich zwei Kleider dabei heute,  wenigstens etwas.
Vom Schnittmuster-Hersteller Named war ich zu Beginn wenig begeistert, gebe ich zu. Die Modells waren so dünn, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Schnitte auch an meiner Figur funktionierten. Im letzten Winter wurde ich eines Besseren belehrt und auch die Modells haben mittlerweile etwas zu essen bekommen und sind nichtmehr ganz so dünn, immerhin haben sie jetzt geschätzte Größe 36.
Mittlerweile habe ich einige Named-Schnitte ausprobiert, die ich sehr gerne trage: Inari, Helmi, Tavikki-Inari-Mix, und werde auch von weiteren Schnitten angenehm überrascht.  Ausser Helmi, das hat mich eher unangenehm überrascht. Aber darüber berichte ich ein anderes Mal.


Tuuli habe ich bei Monika gesehen und deshalb ausprobiert. Vorher ist es mir so gar nicht aufgefallen. Das ist typisch bei den Schnitten dieser Firma, sie gefallen mir oft erst auf den zweiten oder dritten Blick.

Faltenröcke sehen bei mir eigentlich immer seltsam aus. Die Hüfte wird dadurch noch breiter als eh schon, aber bei Tuuli ist nicht so. Der Rock, der eigentlich ein Rechteck ist, wird in 6 sehr breiten Falten gelegt und einfach an das einfach geschnittene recht eng anliegende Oberteil gesetzt.
Das Kleid ist sehr einfach zu nähen. Das Probekleid habe ich aus schwarz weißen Baumwoll-Poly-Jersey genäht und war wirklich sehr von Schnitt und Sitz angetan. Ich hab den Halsbeleg nach Anleitung genäht, das Oberteil nicht, wie Monika gedoppelt. Da der Halsbeleg am Rockteil festgenäht wird, durch eine lustige Verängerung, sitzt er ganz gut und klafft nur direkt  beim Anziehen etwas raus.


Weil ich so begeistert war und beim Zwillingsnähen knppe Nähzeit optimal nutzt,  habe ich mir noch flott ein weiteres Tuuli hinterher genäht. Leider habe ich dabei sehr mit den Falten gekämpft. Für das in Falten legen habe ich länger gebraucht als für den Rest und perfekt sind die Falten auch nicht geworden. Seltsam. Aber bei dem Muster sieht man das eh nicht.

Dieses Kleid ist aus leichterem Jersey leider mit hohem Poly-Anteil. Leichter Jersey macht bei diesen vielen Falten Sinn. Leider hatte ich keinen anderen Stoff zur Auswahl. Der Rock schluckt viele Zentimeter und so große Stücke  von 2,5m sind Ende des Winters selten in meinem Stoffschrank.

Tuuli ist auf jeden Fall empfehlenswert. Änderungen: beim zweiten habe ich das Oberteil um 1cm verlängert, beim ersten dem Ärmel etwas mehr Weite gegeben. Das wäre bei Nr. 2 auch sinnvoll gewesen.

Jetzt verlinke ich mich noch zum MeMadeMittwoch, bei dem neben vielen selbstgenähten Kleidungsstücken heute auch  einige Pussyhats zu sehen sind. Danke Nina für die tolle Aktion!
Ich wünsche euch eine tollen Weltfrauentag.

Eine Schnittmusterehe: Inari und Talvikki von Named Patterns

In den Weihnachstferien habe ich wieder etwas rumgetüftelt. Inspiriert vom Named Adventskalender, in dem ein Talvikki Dress vorgestellt wurde, baute ich zwei Schnitte zusammen: Den Talvikki Sweater und das Inari Dress, weil mir die zusammenlaufenden Teile ab Hüfte vom Inari so gut gefallen. Ich wollte das Sweatshirt nicht einfach verlänger. Dazu lege ich die beiden Schnitte zusammen, an den beiden Linien für den Brustpunkt übereinander. Nochmal extra gekennzeichnet mit einer roten Linie, kann man’s sehen?

Das Probekleid ist aus bunt-gestreifem Sweatshirtstoff genäht. Ich hatte gerade nicht anderes da. Durch die überaus raffinierten Abnäher entstand eine ganz neue Streifenführung. Das Probekleid hatte gewonnen und wurde direkt angezogen.

Angefixt von dem neuen Schnitt und der Tatsache, dass das Kleid sehr schnell genäht ist, es sind nur 4 Teile, habe ich  direkt eins aus grauem Romanit hinterhergenäht. Einzige Veränderung: das Kleid wurde gekürzt und die Seitenschlitze weggelassen. Auch das Kleid kommt ohne Reißverschluss aus. Das wichtigste ist dabei, dass der Halsausschnitt ohne Beleg auskommt, nur umgeklappt wird und mit einem elastischem Stich gesäumt wird. Das war das Schwierigste am ganzen Kleid, die Naht so hinzubekommen, dass sie dehnbar ist aber der Stoff sich nicht wellt. Leider ergibt es nur ein leicht unscharfes, geknittertes Kleid an der Puppe

Und dann fiel mir der wunderbare schwarze Viscoseromanit in die Hand, den – ich glaube – ich mal von Chrissy von einem Tauschtisch ergattert habe. Daraus nähte ich das Inari-Talvikki Nummer drei. Mit Seitenschlitze und schmaleren Ärmeln. Hier beim Neujahrspaziergang fotografiert.

Das Kleid ist saubequem und warm.

So schnell kann’s gehen. Das mit den Ehen, den Ideen und den neuen Kleidern. Ach was haben wir ein schönes Hobby.

Ich wünsch euch ein kreatives neues Jahr. Happy sewing!

 

 

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Knitterkleid Experimente

Mein Job und manchmal auch das Leben sind kompliziert genug, deshalb bevorzuge ich unkomplizierte schnelle Nähprojekte, die trotzdem was hermachen. So backe ich auch Kuchen. 😉 Und ich mag Schnitte, die viele Varianten ermöglichen, wandelbar sind, mit unterschiedlichen Stoffen und Längen.
Der Knitterkleid von Crafteln gehört für mich in diese Kategorie. Auch wenn mir das beim Nähen des ersten Kleides – also damaliges Probenähen – nicht so ganz klar war.

Dank Austausch in der Nähcommunity, wurde ich auf viele Möglichkeiten für diesen Schnitt aufmerksam. Claudia hat tolle ungeknitterte Varianten genäht, Dodo auch.

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Und so ist meine neuste Variante aus schon gekrashtem Stoff. Da spart man sich das Knittern. Im Sommer habe ich das Kleid schon angefangen. Musste aber beim Anprobieren merken, dass der Stoff doch viel dicker und wärmer war, als ich dachte. Deshalb wurde es erst jetzt feritggenäht. Ich bin begeistert. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich aufgrund von Zeitmangel am Weihnachtskleid Sew Along mitmachen kann, habe ich auf jeden Fall schonmal ein potentielles Weihnachtskleid in Petto.

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In diesem Kleid gefällt mir auch die Rückenansicht. Das passiert bei mir ganz selten.

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Und weil ich dringend blaue Oberteile brauche, gab’s noch die Bluse auch in Größe 4 aus blauem Baumwollstoff vom Maybachufer.

Der Stoff war jedoch viel zu dick für diese Bluse und hatte auch seltsame Farbfehler. Für die Knitterbluse ist dieser Stoff meiner Meinung nach nicht geeingnet. Ich hab ihn nur für’s Beweisfoto aufgehoben. Wenigstens können andere aus meinen Fehlern lernen.

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Die zweite Bluse ist aus Viscosegemisch aus Utrecht. Die eignet sich wesentlich besser und wird auch nicht geknittert. Bei diesem Stoff fällt der Kragen auch toll. So mag ich ihn sehr.

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Einzig der Saum fehlt noch und ein paar Schönheitfehler müssen noch korrigiert werden. Dann ist auch diese Bluse fertig und wird auf jeden Fall noch ein paar Geschwister bekommen. Die Knitterbluse passt super zu meinen neuen Ginger-Jeans, wenn’s mal etwas schicker und trotzdem bequem sein soll.

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Auch wenn ich am Anfang verwirrt war von den Schnittmusterteilen, die doch anders aussahen als ich es gewohnt war, ging das Zusammennähen immer recht flott und unkompliziert. Änderungen waren nicht nötig. Beim nächsten Mal würde ich die Bluse jedoch 3cm länger zuschneiden.

In Frau Craftelns Schnittmusterkiosk gibt’s den Knitterkleidschnitt gerade im Sonderangebot. Deshalb mache ich gerne nochmal Werbung für den Schnitt. Ich bin wirklich überzeugt von ihm, weil er so unglaublich vielfältig ist.

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Megan Dress mit und ohne Schuhe

Im Moment ist nicht nur der Dienstag und Donnerstag ein Tag an dem ich lange arbeite. Bis Ende des Jahres hab ich einige Stunden mehr übernommen und so bin ich jetzt auch mittwochs von morgens bis abends arbeitstechnisch unterwegs.
Eine Teilnahme beim MeMadeMittwoch oder gar ein reges Lesen und kommentieren wird so immer schwerer. Auch Fotos muss ich am Wochenende machen, in der Woche wird’s dank arbeiten und zunehmender Dunkelheit am Abend schwierig.
Am Samstagabend habe ich an Fotos gedacht und schnell auf der Dachterrasse vor Einbruch der Dunkelheit ein paar Fotos geschossen (deshalb fehlen auch die Schuhe an meinen Füßen) und den Beitrag mal wieder flott in der Bahn auf dem Handy verfasst.

Aber ich will mich nicht beschweren, ich wollte so gerne mehr arbeiten und nehme dieses mehr an Planung und geringere Nähzeit gerade gerne in Kauf.
Nur damit ihr euch nicht wundert, dass ich etwas untertauche.

Mein zweites Megan Dress kann ich heute zeigen.

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Der Schnitt aus dem Buch „Liebe auf dem ersten Stich“ von Tilly and the Buttons hat’s mir echt angetan, ich liebe ihn sehr.

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Das zweite habe ich etwas enger genäht als das erste. Auch ohne Futter und Reissverschuss, dafür mit Unterkleid gut zu tragen. Ärmel mal wieder völlig unsachgemäß aber passend entpufft.

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Auch dieser  Stoff, ein superknittriger Baumwollstoff, ist vom Maybachufer Markt und auch er war  im Juli schon auf dem MMM Blog schon zu sehen. Und ja, das sind Schuhe auf dem Stoff.

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Beim MeMadeMittwoch gibt’s heute wieder mal eine Gastbloggerin. Sujuti, deren Kleidung und Stil ich sehr mag und die ich letztes Jahr kennenlernen durfte, zeigt uns malwieder stilsichere Alltagskleidung.

Ich wünsche euch einen schönen Rest-Mittwoch.

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Vogue 8379 als Fakewickelkleid

Zum Ende des Sommers gabs hier noch ein paar Fake Wickelkleider nach meinem Lieblingsschnitt Vogue 8379. Diese Kleider werden hier rauf und runter getragen, deshalb kann ich auch immer mal wieder neue gebrauchen, wenn der Stoff schneller pillt , als mir lieb ist.

Den Rock habe ich ohne Falte oder so genäht, einfach vorderes und hinteres Rockteil  im Bruch zugeschnitten nach dem orginal hinteren Rockteil. Statt Beleg am Aussschnitt setze ich ein schmales Bündchen an, das ich leicht ziehe. Ansonsten keine Änderungen.

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Diese Kleider nähe ich mittlerweile zur Entspannung mal eben an einem Abend. Wenn ich mich nicht bremsen würde, hätte ich einen ganzen Schrank voll mit diesem Schnitt. So gerne nähe und trage ich ihn.

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Der Stoff ist ein Viscosejersey vom Maybachufermarkt  und war auf dem MMM Blog im Juli schon  zu sehen. Er ist ein schöne Erinnerung an einen sehr schönen Gemeinschaftsbummel über den Markt.

Claudia zeigt uns heute beim MeMadeMittwoch den Allrounder Esme. Auch bei mir gibts den Schnitt schon einige Male und er wird viel getragen.

Ich wünsche euch einen tollen Mittwoch. Laßt euch nicht ärgern!

bewährte Schnittmusterehe

Heute gibts einen schnellen Zwischenstopp beim MeMadeMittwoch. Dodo moderiert heute in einem wundschön blumigen Rock, ein Rock für alle Jahreszeiten finde ich.

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Ich trage heute das erste Kleid meiner Herbstkollektion.  Der Schnitt ist eine sehr beständige, selbstkreierte Schnittmuserehe aus Vogue 8379 und Ajaccio. Hier könnt ihr den Zusammenbau nachlesen. Weitere Lieblingskleider nach dem Schnitt findet ihr hier und hier.

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Der Stoff ist ein unauffälliger und sehr schön kleinmustriger Bamwolljersey von Stoff und Stil. Die Ärmel haben dreiviertel Länge. Die nähe ich immer, wenn ich mich nicht zwischen kurz und lag entscheiden kann. Ich finde sie passt zu fast allen Temperaturen.

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Letzte Woche habe ich das Kleid zum ersten Mal beim jährlichen Betriebsausflug getragen. Wie durch Zufall bin ich mit meinen Kolleginnen dabei in ein Schuh-Outlet gelandet und zum nächsten Treffpunkt ca. eine Stunde zu spät gekommen. Dafür haben wir geniale Schuhe gefunden, frau setzt halt Prioritäten. Am Ende des Tages, in gemütlicher reduzierter Runde, gabs dann noch ein Fotoshooting, das möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Wir haben uns alle die gleichen Schuhe gekauft,  nur in unterschiedlichen Größen, und natürlich erfolgreich gehandelt 😉

Ich wünsche euch einen tollen Mittwoch.

Megan Dress zum MeMadeMittwoch

Heute zeige ich euch ein neues Kleid in neuer Kulisse. Die Kulisse ist aber nur ausgeliehen von einem anderen Blog.
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Mein neues Kleid ist nach dem Megan-Schnitt aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly and the Buttons genäht. Das Kleid ist in vielen englischsprachigen Blogs zu finden, jedoch hab ich es auf keinem deutschsprachigen gefunden. Oder hab ich etwas übersehen?

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Megan ist ein toller Basicschnitt. Dank der Abnäher ist es, falls nötig, leicht anzupassen. Die Abnäher vorne springen leicht auf, ähnlich wie beim Anna Dress. Die Taille sitzt etwas höher, das mag ich eh gerne. Das Rockteil ist schmal aber nicht zu eng geschnitten.

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Ich habe das erste Megan etwas weiter geschnitten. Das finde ich, wenn’s so warm ist komfortabler. Es hat einen Beleg am Hals und ist ungefüttert. Gefütterte Kleider sind mir oft viel zu warm, auch im Winter. Falls ich ein Kleid mit Strumpfhose trage, ziehe ich lieber mein Jerseyunterkleid drunter.

Meine Änderungen :
– verlängert, wie fast immer
– den Ausschnitt etwas vergrößert
– die Ärmelkugel so modifiziert, dass sie auch ohne Einreihen ins Ärmelloch passte. Puffärmel passen so gar nicht zu mir, finde ich. Sie sind mir einfach zu verspielt.
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Megan kann ich mir aus vielen verschiedenen Stoffen vorstellen, auch mit Langarm und V-Ausschnitt. Es wird hier auf jeden Fall in diesem Herbst noch mehr Varianten geben. Dieses Kleid ist aus einem ein wenige nachgebenden Baumwollstoff aus Innsbruck.

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Wie jeden Mittwoch reihe ich mich beim MeMadeMittwoch ein. Monika verabschiedet sich heute aus dem MMM-Team. Ihre Beweggründe kann ich gut verstehen, auch ich finde die Arbeit für den MMM teilweise mühsam und frustrierend. Den MMM werbefrei zu halten ist oft sehr anstrengend und man muss sich hinter den Kulissen oft per Mail einiges anhören.
Aber es gibt viele, denen es wichtig ist, dass der MMM nicht von Probenähen und Werbebeiträgen, die ganz oft auch noch nichtmal als solche gekennzeichnet sind, überflutet wird. Und das ist die Sache und unsere Zeit und Mühe hoffentlich wert.

Ihr Abschied stimmt mich traurig. Ich habe Monika immer als nette und kreative Frau erlebt. Ich bin sehr froh, dass sie uns auf ihrem Blog wollixundstoffix erhalten bleibt.

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Knitterkleid jetzt als Schnitt erhältlich

Als mir Meike Craftel (hier der link zum Shop) im letzten Jahr  von ihren Plänen erzählte, die Stokx-Schnitte zu vermarkten, war ich zufällig in Berlin und schaute mich bei Stokx um, um die Schnitte kennenzulernen. Neben den Schnitten lerne ich auch Lindy, die Designerin und Inhaberin des Ladens, kennen und schätzen. Ich durfte mich durch ihre Sachen durchprobieren und war vom Sitz, Komfort und außergewöhnlichen Design begeistert. Lindy schafft es moderne Schnitte zu designen, die Frau aber nicht einengen. Bequem, modern, für alle Figuren passend. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es diese Kombination bei Kleidung gibt.

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Besonders verliebt habe ich mich in das Knitterkleid. Hätte ich nicht gewusst, dass Meike den Schnitt bald verkaufen wird, so hätte ich mir direkt ein Kleid gekauft. Stattdessen hat dann mein Mann bei den Männersachen zugeschlagen, diese Schnitte lassen wohl noch etwas auf sich warten. Sie sind auch bequem und schick zugleich. Er trägt Lindys Hemden nur auf großer Bühne, wenn´s etwas besonderes, aber fern ab von Krawatte etc. sein soll. Das aber nur am Rande; ich schweife ab.

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Besonders gefreut hat es mich, als Meike mich fragte, ob ich das Knitterkleid Probenähen möchte. Ach, wie gerne.

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Das Kleid ist einfach zu nähen, die Erklärungen von Lucy sind mehr als gut, das weiss jede, die ihren Blog liest. Ich hab einen einfachen , dünnen Baumwollstoff vernäht, der von sich aus schon gerne knittert. Einige Bahnen beim Kleid werden im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, das lässt es so unglaublich bequem sein beim Tragen. Wieder etwas dazu gelernt. Wenn man das Kleid jedoch fertig genäht hat, wird man auf eine elende Geduldprobe gestellt. Ungeknittert ist das Kleid viel zu weit.

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Zum genaueren Anpassen und auch tragen, muss man es zuerst nass machen und gedreht trocknen lassen. Gefühlt ewig kann das dauern. 🙂

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Tipp: auch geschleudert oder leicht angetrocknet kann man es einrollen das reicht für´s Knittern und geht schneller.

Ich habe das Kleid in Größe 5 genäht und nachher noch an den Seiten und der Vordernaht um einiges schmaler genäht. Schätze 10 cm insgesamt. Bestimmt hätte mir auch Größe 4 gereicht.

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Nach dem Shooting habe ich beim Kleid den Saum begradigt. Ich weiss nicht, ob mir diese Variante besser gefällt, aber ich wollte es gerne ausprobieren. Beide Saumvarianten haben etwas,  finde ich.

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Je nach Stoff, Knittergrad und Weite wirkt dieses Kleid immer wieder anders. Ich freue mich, es in vielen verschiedenen Varianten demnächst bestaunen zu können. Was ich weiss: Es ist ein Kleid für jede Figur, wirkt festlich oder schick   und  es ist bequem. Welches Kleid aus Webware kann das schon von sich behaupten? Und wie ich weiss, ist es auch ungeknittert, dann ein bis zwei Größen kleiner genäht, ganz wunderbar.

Ab sofort gibt es den Schnitt als PDF im  Craftel Shop. Auch den Partyrockschnitt, den ich für meine Tochter genäht habe und hier vorstelle

Bei diesem Beitrag handelt es sich um Probenähen, Schnitt und Stoff wurden mir zur Verfügung gestellt.

Der geduldige Fotograf war auch in diesem Fall mein Mann.