Best of 2018

Das neue MMM Team ruft auf das Lieblingsteil 2018 vorzustellen.

Bei mir waren es ganz klar zwei Schnitte, die ich am meisten genäht und getragen habe:  mein eigener Grundschnitt, den ich mit  Sebastian erstellt habe, und mir damit einen großen Wunsch erfüllt habe, und das Joni Dress.

Auf jeden Fall habe ich 2018 wesentlich weniger genäht und noch weniger fotografiert und verbloggt wie ein den letzten Jahren. Aber der Kleiderschrank ist voll und ich trage meine „alte“ Kleidung wirklich sehr gerne. Nähen und selbstgenähte Kleidung tragen ist für mich ganz normal geworden und das finde ich wirklich eine tolle Bereicherung.

Zwei Kleider und drei Oberteile habe ich aus meinem eigenen Grundschnitt genäht.

(Die Brustabnäher sind nur auf dem Bild so komisch.)

Das Joni Dress von Tilly and the Buttons habe ich dreimal genäht und vor allem im Sommer und in Indien sehr gerne getragen.

Das ist auf jeden Fall meine Lieblingsbild mit Lieblingserinnerung 2018:

Das Joni Dress nähe ich ohne Belag. Ich klappe die Ausschnittkante um und nähe sie mit dreifach Zick-Zack fest. So finde ich den Ausschnitt am Schönsten.

Mir fällt gerade auf, ich hab gar keine Winterjoni . Sollte ich vielleicht mal nachholen.

Mein Jahr war bunt, stelle ich mal wieder fest. Gut so. Und wie war euer 2018?

Joni Dress

Am Freitag habe ich mein drittes Joni Dess aus dem Buch Stretch von Tilly and the Buttons genäht.

Der Schnitt ist so schön, der Knoten, der oberhalb der Brust sitzen soll (und es nicht immer macht- aber egal) ein sehr schönes Detail.

Einzig die Ausschnittversäuberung mit Hilfe eines Belegs gefiel mir nicht. Zweimal habe ich sie ausprobiert, ich finde sie zu dick und knubbelig. Ausserdem wellt sich der Ausschnitt ein wenig, weil meine Nähmaschien zwar super ist aber keine Zwillingnadeln mag.

Deshalb hab ich Frau Machwerks Lösung mal ausprobiert und das Oberteil gedoppelt. Ging bei mir gar nicht, war noch knubbeliger. Da habe ich bestimmt was falsch gemacht oder anders als Frau Machwerk.

Also habe ich überlegt, wie ich normalerweise Auschnitte an Jerseykleider versäubere: entweder mit einem schmalen Bündchen, was aber bei dem Kleid nicht funktioniert, oder mit einem dreifach Zickzack. Den habe ich bei dem Kleid ausprobiert. Bevor ich Vorder- und Rückeinteil zusammengenäht habe, wurde der  Auschnitt  zwei cm  nach innen umgebügelt und mit einem dreifach Zickzack befestigt. Dann das Oberteil gedreht, so entsteht der Knoten, und die Oberteile zusammengenäht. Falls dann am Knoten noch etwas klaffte, kann man  es mit einem kleinen Handstich zusammentackern.

Diese Auschnittlösung gefällt mir, sie dehnt sich schön aber nicht zu viel und knubbelt so gar nicht.

Und weil ich es heute trage, am  Tag 27 vom MeMadeMay, zeige ich es auch direkt hier und auf Instagram.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.