Gingersucht jetzt auch hier

Achtung, dieser Beitrag hat Suchtpotential. Beschwert euch später nicht, ich hätte euch nicht vorgewarnt.

In den letzten drei Jahren, seitdem ich alle meine Klamotten nähe, habe ich alleine noch Jeans von der Stange gekauft und auch selten getragen. Als letztes Jahr das Ginger-Fieber losging, ein Jeansschnitt von Closet Case, war ich erst skeptisch. Aber nachdem ich so viele verschiedene Frauen damit gesehen habe und alle begeistert waren, hab ich mir vorgenommen, diesen Schnitt im Herbst auch zu nähen.

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Und ich kann bestätigen, das Nähen macht großen Spaß und die Jeans ist saubequem. Als erstes habe ich Version B genäht, Taillenhoch mit engen Hosenbeinen, aus Strechjeans vom Stoffschrottplatz in Münster.

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Besonders vor dem TopStitching hatte ich großen Respekt, weil man da so sorgfältig arbeiten muss. Nicht gerade meine Lieblingsdiszipin. Aber genau das machte mir am meisten Spaß und war weniger schwer als ich dachte.

Ein Beweisfoto:

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Für’s Nähen hab ich mir Unterstützung von Luzie bei einem Nähkränzchen geholt. Sie ist Gingerexpertin und hatte super Tipps. Vielen Dank nochmal. Aber auch der sehr ausführliche Ginger Sew Along ist bei Fragen  super, falls man die zu dem sehr gut erklärten und bebilderten Schnittmuster noch hat.

Hier habe ich dazu das Kimoni Tee  und eine  meiner zahlreichen Nina Jacke an, bei einem Spaziergang am Wochenende.

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Ein paar Dinge finde ich noch nicht so passend für mich, die Beine sind mir eigentlich zu schmal, die Innennaht dreht sich etwas nach außen.  Deshalb liegt jetzt Variante A auf meinem Nähtisch. Mal sehen, ob die mir mehr zusagt oder eine Mischung aus beiden. Das Jeansnähen hat mich auf jeden Fall angefixt, ich werde weitere ausprobieren. Gut, dass ich mich in Münster gut eingedeckt habe mit Jeansstoffen.

Und wie jeden Mittwoch besuche ich die Nähnerd-Selbsthilfegruppe, in der es einige Stoff-, Näh- und Gingersüchtige zu finden gibt. Heute wird sie angeführt von Katharina, die ihre Nähsucht sogar in ihrem Blognamen verewigt hat.

MeMadeMotto Jeans

Heute gibts beim MeMadeMittwoch wieder eine Motto: Jeans. Das hab ich mal zum Anlass genommen mir einen Jeansrock zu nähen.

Irgendwie bin ich immer noch auf der Suche nach dem perfekten Rockschnitt für mich und Jeans ist wirklich ein dankbares Nähmaterial. Eigentlich waren die zwei hier rumliegenden Jeans Coupons  (beide mittelschwere Qualität mit leichtem Strech-Anteil) für Ginger Jeans gedacht, aber irgendwie kann ich mich dazu gerade noch nicht aufraffen. Erst muss ein guter Rockschnitt für mich gefunden werden.

Am liebsten mag ich ganz gerade Miniröcke oder A-Linien Röcke. Die sind aus Jeans aber recht langweilig. Deshalb habe ich den „City Stroll wrap Skirt“ von Liesl+Co ausprobiert. Empfohlen von Frau Bunte Kleider unserer Indypattern Königin.

2015-11-04_07-30-03IMG_3511Ein recht einfach zu nähender Wickelrock mit runden Seitenteilen, ungefüttert und mit Hosenhacken zu verschließen. Die Abnäher sind noch nicht optimal für mich. Damit es nicht zu langweilig aussieht, habe ich mich in Topstitching versucht, mit viel zu dünnem Faden. Keine gute Idee. IMG_3512

Und für die Tasche hab ich mal einen meiner zahlreichen völlig unnützen Zierstiche genutzt. Kann mans sehen? Das sind Scheren.

So jetzt aber Tragefotos:P1080910 (1)

P1080907 (1)P1080899Mit Wasserfallshirt von hier und  Nina Jacke.

Ich finde den Schnitt ganz witzig, er ist unkompliziert aus vielen verschiedenen Stoffen zu nähen und die Anleitung ist recht gut erklärt. Ohne Strumpfhose finde ich den Rock jedoch nicht tragbar, da mir die Mitte doch zu weit aufklafft beim Sitzen. Aber auf jeden Fall mal etwas anderes.

Für mich gibt es jedoch keine Wiederholung des Schnitts.  Den zweiten Jeanscoupon werde ich dann für einen Rock nach dem Arielle Schnitt von Tilly verwenden. Ob das eher mein Schnitt wird, ich weiss ja nicht so genau.

Wo finde ich Ideen, welcher Rockschnitt zu mir passt? Mein Tragegefühl und meine Beurteilung beim Blick in den Spiegel gehen da weit auseinander. Ausserdem mag ich es gar nicht, wenn ich das Oberteil in den Rock stecken muss. Na ob Röcke und ich noch Freunde werden?

Sehr gespannt bin ich heute auf den MMM, weil ich auf viele Inspirationen aus Jeansstoff hoffe. Jeans zu vernähen macht großen Spass hab ich festgestellt. Vielleicht finde ich bei euch den perfekten Rockschnitt. Die perfekte Hose finde ich auf jeden Fall bei Sybille, die heute durch den MMM führt.

Jeansrock und Kimono Top

Heute trage ich meinen ersten selbstgenähten Jeansrock von der Schnittvision CD 3 und das Kimono Top  von Salme Patters.

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Vor ein paar Tagen bekam ich einen Kommentar, über den ich mich besonders gefreut habe. Elisa von Salm Patters schrieb mir, dass von meinem Beitrag am 2.10.13 sehr viele Klicks zu ihr kommen. Deshalb bedankt sie sich bei mir. Das ist doch mal ein Grund zur Freude und auch ein Grund dieses Kimono Top nochmal aus dem Schrank zu holen. Den Schnitt finde ich toll. Jedoch ist der Stoff etwas zu fest dafür. Wenn ich mal den passenden Stoff finde, werde ich es nochmal nähen. Ausserdem habe ich festgestellt, das  grau nicht wirklich meine Frühlingsfarbe ist.

Nach den vielen selbstgebastelten Röcken, machte es großen Spass diesen Jeansrock aus einen Reststück von Stoffmrakt zu nähen. Das ist quasi der Proberock. Etwas langweilig, jedoch endlich mal ein Rock, auf den ich meine gemusterten Oberteile tragen kann.

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Diesen Schnitt hatte ich bei Lucy gesehen und war begeistert. Sie und einige andere erzählten mir auch von der Schnittvision. Dort bestellt man eine CD mit vielen verschiedenen Schnittmustern, gibt die eigenen Maße ein und heraus kommt ein Schnittmuster, genau passend für mich. Wenn man im Haus den passenden Computer gefunden hat, auf dem das Program läuft (Linux mag es nicht, appel auch nicht, zu schnelle Computer gar nicht ) und verstanden hat, wie man die Maße angeben muss, kommt ein wirklich passendens Schnittmuster raus und alles ist ganz einfach. Ich dachte bei Gesammtlänge wäre meine Länge gemeint, nein es war die Rocklänge gemeint, ich Depp. Wer also einen Schnitt für einen 1,76 m langen Rock braucht, melde sich bei mir 🙂

Der Rock  hat große Taschen und  hinten einen nahtverdeckten Reißverschluss. Er sitzt gut und der Schnitt gefiel mir so gut, dass ich direkt noch einen hinterhergenäht habe aus Pünktchenjeans.

So und nun schauen wir auf die anderen gutgekleideten Damen am heuteigen März-Frühlings-MeMadeMittwoch.

Aus alt mach neu #2 … Shorts sind spitze

Hallihallo,

Ich habe heute mal wieder etwas Altes ein bisschen aufgepimpt und zwar eine geliebte Jeans, die mir leider zu kurz geworden ist.  Da sie mir aber nur abgeschnitten und umgekrempelt zu langweilig aussah, habe ich sie noch mit etwas Spitzenborte,  die es übrigens recht günstig bei Strauß gibt, meiner Meinung nach verschönert.
Viele tolle andere Ideen gibt es hier beim Creadienstag.
Tschüss und bis bald
Eure Anna

Jeanstasche

Halihallo,

heute zeige ich euch, wie man aus seiner Lieblingsjeans, die einem nicht mehr passt oder ein Loch hat, noch eine schöne Tasche machen kann.

Einfach die Beine abschneiden, zusammen nähen und aus den Beinen die Träger machen.

Dann kann man noch die Tasche mit Perlen oder so verzieren.

Euch noch viel Spaß beim Creadienstag

LG Sophia 🙂