Toaster Sweater 1 und 2 von Sew House Seven

Es gibt mich noch und hier wird auch noch genäht. Aber meist nähe ich unkomplizierte Sachen, Shirts oder Cardis. Danach ist mir gerade.

Eine tolle Neuentdeckung ist der Toaster Sweater von Sew House Seven. Beide Varianten hab ich mir direkt gekauft.
Toaster 1 ist ein Raglan Shirt mir sehr breiten Bündchen und kleinem Rollkragen. Toaster 2 zwei hat eingesetzte Arme – oder wie nennet man das- Schlitze an den Seiten und eine tollen Ausschnitt. Ich kenn nur die englische Bezeichnung: Turtle Neck.

Ich habe beide direkt zweimal genäht. So flott ging das. Laut Maßtabelle hätte ich XL. Das war jedoch zu groß und L reicht wirklich.
Sie passen beide zu meinen gerade bevorzugten Winterminiröcken.
Toaster 1 aus Viscose-Jersey vom roten Faden, den besten Viscose Jersey ever,  zu diesem Rock.img_4825 img_4819 Toaster 2 aus einem gefalteten Wolljersey  von Thatchers mit einem Mini aus Steppstoff auch von Theatchers.

img_4835img_4832Hier sieht man die Seitenschlitze sehr schön.

Mein Probetoaster ist aus schwarzem Baumwolljersey hier trage ich es zur Barb Strech Pant von Style Arc. Zu Recht laut Pattern Review der beste Schnitt 2015. Eine sehr bequeme gut sitzende und schickere Hose.  Genäht habe ich sie aus Wollcrepe vom Stoffschrottplatz. Der Schnitt funktioniert nur mit leicht dehnbaren Stoffen und hat einen Gummizug im Bund.

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Probetoaser 1 aus Viscosejersey vom Maybachufer.

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Die Hose liegt schon lange hier, sie ist bequem und gefällt mir auch sehr, wird aber selten getragen. Vielleicht fehlten bisher aber auch die passenden Oberteile und Anlässe, ich weiss es nicht. Aber auch die Fotos überzeugen mich nicht wirklich. Vielleicht mit Blazer drüber.

Lustigerweise trage ich mittlerweile wirklich viel lieber Röcke und Kleider als Hosen, das hätte ich mir vor drei Jahren echt nicht vorstellen können. Wie sich doch Vieles im Leben ändert, was wir vorher nie für möglich gehalten haben. Also öfter mal die Komfortzonen verlassen und Neues wagen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit.

Hosen Herbst – Im Detail liegen die Tücken

Kurz vor Schließung der Linkliste reihe ich mich noch schnell beim Hosenherbst ein.

Im Oktober heißt es bei Frau Crafteln: Im Detail liegen die Tücken

Geknöpfte Hose, Reißverschluss mit allem Drum und Dran oder einfach nur ein Gummibund? Wie verschließt ihr eure Hose? Wie säume ich meine Hose? Wie verstärke ich den Bund? Futter? Hat eure Hose Taschen und wenn ja welche (und wie macht man solche Taschen)?

Erst hatte ich beschlossen den Oktober zu überspringen, weil ich zu dem Thema nicht soviel beizutragen habe. Da ich einen Schnitt gewählt habe, der nicht so viele Tücken hat, bin ich mit meiner Hose sehr zufrieden und möchte euch daran teilhaben lassen.

Mein ausgesuchter Hosenschnitt:

Quelle Burdastyle

Er hat einen seitlichen Reissverschluss. Es ist meine erste Hosen mit seitlichem Reissverschluss überhaupt. Das Einnähen ist wirklich einfach. Ich hab einmal einen nahtverdeckten Reissverschluss eingenäht, der auch den Bund mit einfasst.

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und bei der zweiten Hosen die einfache leicht sichtbareVariante. Diesen Reißverschluss hab ich nicht bis zum Bund hochgezogen und den Bund mit einem Hacken verschlossen.

IMG_1089IMG_1091Beides geht mir mittlerweile leicht von der Hand. Beide Varianten sind tragetechnisch sehr gut, wobei der nahtverdeckte RV immer etwas edler aussieht finde ich.

Taschen hat der Schnitt nicht. Auch für mich sehr ungewohnt. Mein Ziel war es jedoch eine schickere Hose zu nähen, weniger für den Alltag. Da brauche ich dann auch keine Taschen, das ist ok. Außerdem lässt sich der Schnitt dadurch sehr gut anpassen.

Das Bund ist für mich ja sehr hoch geschnitten und recht breit. Deshalb habe ich mutig bei dem festeren Stoff die Einlage weggelassen. Ich bin eh nicht wirklich Freundin von Einlagen, sie machen die Kleidungsstücke oft unnötig steif. Nur dort, wo sie für den Sitz nötig sind, werden sie auch eingebügelt. Die Hose aus dem dünneren Stoff habe ich mit Einlage verstärkt, da sich das Bund sonst zu sehr zusammenfaltet. Dabei habe ich einfache 200er Vlieseline genommen. Das ist der Bund ohne Einlage:

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Den Saum habe ich einfach versäubert,  umgeschlagen und festgenäht.

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Mit meinem Füßchen für die verdeckte Naht hab ich mich noch nicht so ganz angefreundet. Irgendwie klappt das nicht bei mir. Kein Tutorial hilft, ganz seltsam. Ich muss es mir irgendwann in Natura mal von nem Profi zeigen lassen. Bis dahin mach ich an meinen Hosen einfache Säume.

Dass es gefütterte Hosen gibt, ist mir erst bei diesem Sew Along aufgegangen. Da ich bisher aber aus der Jeans-Fraktion komme, ist das ja auch kein Wunder. Ich stelle mir das Futtergefühl für mich eher unangenehm vor.  Zudem ist es bei meiner Hose nicht nötig. Also gefüttert wir beim mir die Hose nicht.

Frau Crafteln öffnet die Linkliste am Ende des Monats nochmal und da reihe ich mich doch gerne ein. Der Gastbeitrag zu den Hosendetails kommt von Lucy und wie immer hab ich ne Menge beim Lesen gelernt.

Leider musste ich feststellen, dass für diese schicke Hose wirklich wenig passende Oberteile habe. Deshalb werde ich mich im November doch endlich mal den Wickel-Blusenschnitten widmen müssen, die mittlerweile hier zahlreich rumliegen.

Und das November Thema Tücken überspringe ich. Durch den einfachen Schnitt hab ich nämlich alle Schwierigkeiten geschickt umschifft.

HosenHerbst Passform 1

Im September  gehts beim HosenHerbst um die Passform und zwar die, die eher nicht passt.

Lange habe ich überlegt, was ich dazu schreiben soll und so genau weiß ich es immer noch nicht. Also ich versuche es mal.

Früher passte eine Hose oder nicht. War der Schnitt nicht meiner, also habe ich ne neue anprobiert. Oft waren mir Hosen zu kurz, weil ich recht lange Beine habe. Stoffhosen saßen irgendwie nie, waren sie an der der Taille richtig,  saßen sie garantiert an den Oberschenkeln zu eng und zu kurz waren sie sowieso. Deshalb landete ich wohl doch immer bei Jeans. Die gibt es  einfach in unterschiedlicheren Schnitten und der feste Stoff behob ein paar Mängel. Mein Mann sagte gestern so treffend: “ Stoffhosen betonen gerne die Problemzonen“.

Genau wie die anderen hab ich mich mal auf die Suche nach Artikeln oder Bücher zum Thema gemacht und kaum was bis nix gefunden. Selbst in meinem Buch Schnittkonstruktion für Damenmode wird erklärt wie man ne Hose selbst konstruiert (alleine bekomme ich das aber noch nicht hin). Bei der Anpassung geht es um Taillenvertiefung und Weitenreduzierung. Ok das bekommt man ja zur Not so noch hin. Mehr jedoch nicht. Durch das genaue Ausmessen aller Körperteile sollte die Hose ansonsten wohl passen und es ist keine Anpassung möglich. Leider habe ich bei Mema, die auch schon Hosen selbst konstruiert hat, einen anderen Eindruck gewonnen. Auch sie war im Nachhinein mit der Passform nicht so ganz zufrieden. Hier schreibt sie eine Zusammenfassung ihrer Hosennäherei. Hat unsere Gastgeberin Frau Crafteln nicht auch was dazu geschrieben? Ich finde es gerade nicht.

Verstanden habe ich jetzt, dass ich eher Hosen tragen soll, deren Bund Richtung Taille geht, also auf keinen Fall zu tief ist. Abnäher vorne und hinten sind gut, denn damit lässt sich gut was korrigieren.

Deshalb mach ich es beim Hosennähen so wie beim Kaufen, nehme erstmal einen einfacher Schnitt, den ich gut verändern kann: Vorne und hinten Abnähern, ein Bund, Beine erstmal weit geschneiten, denn enger geht immer ( aber ich wollte ja auch mal ne weite Hose)
Und entweder sitzt der Schnitt erstmal grob, dann nehm ich ihn. Sitzt er gar nicht, ab in die Tonne, soviel Veränderung trau ich mir nicht zu.

Gehen den sogenannten Katzenbart hab ich auch keine Lösung, Bauch einziehen hilft bei mir 😉

Festgestellt habe ich: solange man so wenige Ahnung hat wie ich vom Hosennähen,  hat es auch mit Glück zu tun, ob ich mir den richtigen Schnitt auswähle.  Ich hatte Glück, der simplycity 7277  ist wirklich schnell und unkompliziert zu nähen ( nur deshalb liegen hier auch schon zwei Hosen) und an der ein oder anderen Stelle auch gut zu korrigieren. Für Anfängerinnen durchaus empfehlenswert.

Die ersten beiden Hosen sind fertig und sitzen recht gut. Die Erste war zu weit, die zweite hab ich enger genäht und das war fast zu eng. Also bei Hosen zählt jeder Millimeter schient mir und nimmt man anderen Stoff hat man ne andere Hose.

Ich zeige sie mal an der Puppe:

Hose eins aus recht dünnen Sommerstoff

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Hose zwei aus festerem und dickerem Stoff:

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Es ist toll,  dass wir den ganzen Winter Zeit haben. Jetzt werde ich in Ruhe die beiden Hosen Probetragen und dann entscheiden: Näh ich mir den Schnitt noch mit nem anderen Stoff, trau ich mich auch nochmal an denn anderen Schnitt ran oder lege ich das Thema Hosen-selber-Nähen erstmal zu den Akten.

Hosen Herbst Schnittvorstellung

Frau Crafteln ruft auf zum Hosen Herbst und ich bin gerne dabei. Es ist kein klassischer Sew Along, was mir sehr zuvorkommt. Wir haben Zeit bis zum Dezember und tauschen uns monatlich zu den unterschiedlichsten Hosen-Themen aus. Im August geht es um Hosenformen, Hosenmode, Hosenschnitte.

Bisher habe ich vor allem Jeans getragen mit klassischen Jeansschnitt. Diese waren eher hoch geschnitten, zum Bauchfesthalten, an den Oberschenkeln eng an den Waden weiter geschnitten. Hauptmerkmal: bequem. Uns so sollte es bei meinen Hosen auch bleiben. Was zwickt und kneift bleibt eh im Schrank liegen.

Im Laufe des Jahres hatte ich den Ehrgeiz alle meine Kleidungsstücke auch klassische Jeans selbst zu nähen und hatte dieses Vorhaben auf den Herbst vertagt. Der Hosen Herbst passt also wunderbar in meinen Zeitplan.

Mittlerweile habe ich mich jedoch mit einigen nähnerds, die (klassische) Jeans genäht haben unterhalten und so richtig glücklich war keine mit dem Ergebnis. Deshalb habe ich mich entschieden erstmal keine klassische Jeans zu nähen. Außerdem habe ich einen wirklich guten Laden, in dem ich immer passende Jeans finde. Und um mich zu entlasten, und meine Jenasanzahl von  eine auf zwei zu erhöhen, (im Sommer trage ich fast nur Röcke und Kleider) habe ich mir eben erstmal ne Jeans gekauft. So.

Jetzt kann ich in Ruhe schauen, welche Hosenschnitte ich den sonst noch gerne hätte.
Was ist gut fände: hohes Bund, weite Beine, gerade geschnitten, auch mal andere Stoffe als Jeans.

Im Frühjahr sah ich diesen Schnitt bei Frau Küstensocke und habe ihn mir nach einer misslungenen Hose aus der Knip diese Woche gekauft.

Quelle: Burdastyle

Die Hose ist ohne viel Firlefanz, erstmal ohne Taschen und der Reissverschluss sitzt an der Seite.

Als Stoff habe ich hier zwei Stretch-Baumwollstoffe liegen und sollte der Hosenschnitt passen, könnte ich ihn mir auch in farbigen Jeansstretch  oder aus feinem Cord vorstellen. Also die Stoffe sollten auf jeden Fall leicht dehnbar sein.
Bei der Stoffauswahl tu ich mich echt schwer. Kratzt mir Leinen oder Wolle doch zu sehr, aber ich bin lernfähig.

Bisher habe ich gerne diesen Schnitt aus dem Buch „Nähen im japanischen Stil“genäht:

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Der ist gut geschnitten, mit Gummizug und jedoch wirklich nur für dünne Stoffe geeignet. Ideal für Sommerhosen, Zuhause-Rummlümmel- Hosen oder Schlafanzughosen. Bei dickeren Stoffen rutscht diese Hose nur und das macht keinen Spaß. Hab ich auch schon ausprobiert.

Und aus der Zeit „Ich nähe mir alles selber, hab ich noch diesen Schnitt hier liegen.“

Quelle: butterick.mccall.com

Vielleicht, wenn es mich packt, probiere ich ihn noch aus. Aber nur vielleicht.

So und jetzt lass ich mal bei den anderen inspirieren. Auffällig viele konstruieren ihren Hosen-Schnitt selbst. Oh das fänd ich ja auch mal spannend.

MMM acht

Hallo,

mein allerliebster Hosenschnitt in diesem Jahr ist die Hose aus dem Buch „Nähen im japanischen Stil“. Sie ist zwar mit Gummizug sitzt aber für mich perfekt. Aus Baumwolle als Sommer- oder „Bequemhose“ habe ich sie mir schon sehr oft genäht. Hier und hier sind einige Beispiele.

Ich wollte sie aber auch in etwas dickerem Stoff und etwas ausgehfähiger.
Mit Nadelstreigenstoff habe ich dann mal versucht und ich mag diese Hose sehr. Da ich keine Oberteile in der Hose trage, ist das Gummizugbund auch optisch nicht störend.

Heute mal ganz schick mit gekaufter schwarzer Bluse und Softclogsstiefeletten. (Schwarz ist immer etwas schwierig gut darzustellen auf  Fotos.) Hatte sie aber auch schon mit Flip-Flos und T-shirt an. Ich mag so wandelbare und vielseitige Sachen, Stilbrüche mag ich sowieso.

Eigentlich wollte ich diesen Schnitt auch fürs KSA nehmen, ist aber leider nichts draus geworden. Naja, jetzt wird es ein Rock, auch ok.

Den Schnitt vernähe ich auf jeden Fall nochmal. Nadelstreifenstoff finde ich super. Lässt sich gut verarbeiten und ist sehr angenehm zu tragen, weil er leichte Stretchanteile hat. Ich kaufe ihn bis jetzt immer bei Alfatex.

Und jetzt geht ab damit zum MMM heute von Meike moderiert von.

Liebe Grüße

Karin

MMM fünf

Hallo,

da mein Wasserfallshirt letzte Woche so viele tolle Posts bekommen hat, vielen Dank nochmal an dieser Stelle, habe ich mir noch eins genäht mit Streifenjersey vom Stoffmarkt. Dazu wollte ich eigentlich einen Midsommar anziehen,  mit der gediegenen karierten Seite nach aussen. Hier schon mal gezeigt. Die Fotos hatte ich am Montag in der Abendsonne schon gemacht.

Aber leider bin ich krank und werde wohl den Tag mit meiner „Gemütlichkombi“: Japanhose, schnelles Jäckchen und Loop auf dem Sofa verbringen.

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Zu viel mehr bin ich letzte Woche nicht gekommen, da mich mein Blazer vom Kostüm-Sew-Along viel länger beschäftigt hat, als mit lieb war. Aber nach einigen Krisen, von denen ich am Sonntag näher berichten werde, wird es langsam, oder?

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Weitere tolle Modelle finde ihr wie immer beim MMM, der heute von Julia  moderiert wird.

Einen schöne  Tag wünsche ich euch.

Liebe Grüße

Karin

Kostüm-Sew-Along Teil 1: Stoff und Schnitt

Hallo,

seit längerem liebäugel ich schon damit, mir einen Blazer zu nähe – trau mich aber nicht so richtig. Deshalb kommt dieser sew-along für mich genau richtig. Besten Dank für die Idee.

Ich bin jetzt mutig und mache meinen ersten sew-along mit.

Nach längerem Suchen habe ich diesen Schnitt gefunden: Simplicity 7445

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Ich finde ihn schön und mir gefällt, dass man ihn in drei Breiten und zwei Längen nähen kann. Wenn der Blazer was wird, kann ich ihn in anderen Variationen noch mal nähen. Es ist mein erster Simplicity-Schnitt.

Dazu werde ich mir eine Hose nähen. Das Kostüm wird also ein Hosenanzug. Und weil meine große Liebe in diesem Sommer die Hose aus „Nähen im japanischen Stil“ ist, werde ich diesen Schnitt nehmen. Er ist gut erprobt, sitzt perfekt und ich wollte mir nicht direkt zwei schwierige Dinge auf einmal zumuten.

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Als Stoff habe ich mir einen Stretch-Nadelstreitfen ausgesucht. Die sind gut zu vernähen und gut zu tragen. Also auch gut zu kombinieren, in der Hoffnung, dass ich es oft tragen werde.

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Es freut mich zu sehen, dass einige „Neulinge“ dabei sind. Da lasse ich mich gerne inspirieren (bin auch immer noch weiter auf der Suche nach einfachen Blazerschnitten)  und helfen. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Meine Tochter war natürlich auch sehr interessiert. Aber mit elf näht man sich noch kein Kostüm. War haben uns dann zusammen für das Weihnachtskleidnähen „verabredet“. Aber Step by Step.

Und welche Kombis sich die anderen Teilnehmerinnen so überlegt haben, finde ihr hier.

Liebe Grüße

Karin

Japanisch Nähen

Hallo, Jetzt zeige ich mal die ersten Dinge unserer Summer-Sew Session. Endlich ist auch bei mir ein Buch mit japanischen Schnittmustern angekommen.

IMG_1123Nachdem ich bei euch so schöne Kleider und Hosen gesehen habe, wagte auch ist es und schneiderte los. Ich war sehr gespannt, weil meine Figur ist alles andere als japanisch. Dazu bin ich auch noch recht groß (176 cm). Als erstes wagte ich mich an eine Hose:

Hier zu sehen mit meiner organen Shelly Ich bin mir noch nicht sicher, ob es eine Schlafanzug oder eine Ausgehhose ist. Auch die Meinungen in der Familie gehen auseinander 🙂 Ich habe die Hose natürlich verlängert und zur Bequemlichkeit noch ein kleines Bund angenäht, in das ich das Gummi gezogen habe. Ich finde sie superbequen und eine zweit liegt schon zugeschnitten hier.

Und jetzt das Kleid mit U-Boot Ausschnitt.

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Der Schnitt sitzt super. Im Rockteil habe es nur etwas enger gemacht, das Rockteil gerade geschnitten, damit es bei mir weniger sackartig aussieht.

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Leider hatte ich beim Schneiden im Rückenteil oben die zwei Ecken abgeschnitten, die nach vorne überlappen. Ich habe dann einfach das Vorderteil über das hintere genäht.  Wird mir beim nächsten Mal nicht mehr passieren. Aber was besonders doof ist: Der Stoff.: tolles gekrashten Leinen habe ich vernäht, ein toller Stoff aber… er kratzt. Ich bekomme die Krise, wenn ich das Kleid anziehe. Also entweder nähe ich mir noch ein Unterkleid oder ich leide oder…IMG_1130
ich kaufe mit noch angenehmen Stoff und schneider mir noch so ein Kleid oder zwei oder…, denn der Schnitt ist toll.

Es bleibt spannend und weitere japanische Projekte werden folgen.

So und jetzt ab damit zum Tanoshii-Treffen 2013.

Schöne Grüße

Karin