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Endlich ist wieder Strickjackenwetter.  In diesem Sommer habe ich das warme Wetter wirklich sehr genossen. Aber es war so warm, dass ich euch monatelang meine neuen Strickjacken nicht zeigen konnte. Denn wenn es endlich mal weniger warm war und ich mich in die Jacke kuscheln konnte, war es dunkel und fotografieren unmöglich.

Aber so langsam – und in den letzten Tagen auch recht schnell – ändern sich die Temperaturen und ich kann meine heißgeliebten Strickjacken auch malwieder tagsüber tragen und somit auch endlich bei Tageslicht fotografieren.

Nach meinem letzten Blogbeitrag über Strickjacken, in denen ich die Schwierigkeit von guten Stoffquellen für nicht kratzenden Strickstoffe – bei mir heißt das, frei von Wolle oder ähnlichem – bemängelte, meldete sich Karin Schell vom Roten Faden bei mir. Im Sortiment vom Roten Faden findet man, etwas versteckt zwischen Angora- und Merinostrickstoffen – auch ein paar Stoffe in tollen Farben aus Viscose-Polyester-Mix.

Netterweise durfte ich mir zwei Stoffe zum Ausprobieren und Probetragen aus dem Sortiment aussuchen. Ich wählte blaubeere und weinrot aus. Der Stoff war  schnell  und unkompliziert vernäht. Mit der Overlock ging das sehr gut. Der Schnitt ist wieder die Blackwood Cardigan.

Und auch nach vielem Tragen, den ganzen Sommer durch in lauen Sommernächten wie gesagt, bin ich begeistert von den Stoffen. Sie kratzen nicht, sind angenehm auf der Haut zu tragen und die Qualität ist sehr gut, so wie ich es vom Roten Faden gewohnt bin.

Vielen Dank für die tollen Stoffe.

Der Stoff für das Kleid ist ein Viscosejersey auch vom Roten Faden. Den habe ich selbst gekauft. Ich war sehr happy, dass ich das Reststück erwischt habe. Vielleicht ist er ja im nächsten Sommer wieder im Sortiment.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

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Blackwood Cardigan

Heute treffen wir uns zum monatlichen MeMadeMittwoch und ich habe heute mal wieder eine meiner liebsten Wegbegleiterinnen an: eine Cardigan.

Da mein Rücken leider Stricken doof findet, bin ich eine leidenschaftliche Jackennäherin geworden. Leidenschaftliche Strickjackenträgerin war ich schon immer.

Caridgans oder neudeutsch auch Strickjacken sind meine ständigen Begleiterinnen. Dabei haben sie es nicht wirklich einfach mit mir und machen einiges durch. Sie werden nicht morgens an- und abends wieder ausgezogen, wie meine Kleider. Nein, sie werden ständig gefühlte 50mal am Tag an- und wieder ausgezogen, in Taschen gequetscht, über Stuhllehen drapiert, müssen im Auto übernachten und auf Sofas auf mich warten oder werde auch schon mal in fremden Haushalten vergessen. Aus diesem Grund hab ich mittlerweile wirklich viele Jacken, denn sie sind bei mir im ständigen Gebrauch.

Dabei ist es gar nicht so einfach schöne Strickstoffe zu bekommen, vor allem wenn man so empfindlich auf Wolle reagiert wie ich. Deshalb greife ich immer sofort zu, wenn ich einen schönen, unkratzigen,  halbwegs bezahlbaren Strickstoff entdecke. Eine wirklich gute, verlässliche Quelle habe ich noch nicht entdeckt und freue mich über Hinweise.

Im letzten Jahr brachte Helens Closet den Blackwood Cardigan heraus und er begegnete mir unglaublich oft im Netz. Ich konnte das nicht so ganz verstehen, weil es doch eigentlich eine ganz einfach geschnittene Strickjacke in zwei Längen ist, also eigentlich nichts Besonderes. Aber als ich sie genäht hatte (in beiden Längen) wußte ich wieso. Die Jacke ist simpel zu nähen und sitzt einfach super.

Heute trage ich sie mit einem Waxprint Rock und einen Frankie Shirt.

Die beiden Längen sind für Kleider, Röcke und Hosen geeignet und durch die Bündchen hat man einen sehr schönen Abschluss und einen schöne Fall.

Hier  trage ich  die kurze Variante mit einer Hose. Das Foto ist vom letzten Wochenende.

Gerade für dünnere Strickstoffe eignet sich der Schnitt sehr. Also perfekt für die kommende Jahreszeit, den manchmal etwas kalten deutschen Sommer.

Ich wünsche euch einen schöne Mittwoch. Und verlinke mein Outfit auch zum MeMadeMay, der gerade wieder sattfindet und die Nähnerds auf der ganzen Welt vernetzt.