Schnittmusterehen

Vom Lieblingsschnitt Nummer zwei gibt es auch schon die Frühjahrskollektion. Das Kleid ist ein Mix aus Ajaccio und Vogue 8379.

Fakewickel meets Empire. Hier gehts zur Entstehungsgeschichte.

Ich bleibe meinem Muster treu und zeige wieder direkt zwei Kleider nach einem Schnitt.


Der erste Stoff, ein leicht gekrashter, dünner Jersey, kommt aus Bielefeld . Gekauft habe ich ihn bei der AnNäherung in diesem Januar. Grau ist nicht so meine Farbe und auch keine wirkliche Frühlingsfarbe. Aber bei unregelmäßigem Punktemuster schlage ich immer zu. Diese Stoffe gibt es leider viel zu selten.

Der zweite Stoff ist aus Maastricht.

Letztes Jahr hatte ich ihn für Wiebke mitgebracht als Dankeschön. Und mir direkt ein Stück dazu. Leider waren es nur knapp 1,60 nach dem Waschen und der Stoff lag auch noch sehr schmal. Aber für diesen Schnitt reicht es.

Wiebke hat den Stoff schon längst zu einem tollen Kleid vernäht. Ich hatte vor diesem leichten Strickstoff absolute Hochachtung. Es ließ sich aber viel besser vernähen, als ich dachte. Das Kleid ist komplett mit der Overlock genäht. Einzig die vorderer Taillennaht nähe ich mit normalen Geradstich, damit die Naht sich nicht so wellt.
Jedoch beim Tragen und Waschen habe ich den Eindruck, dass der dünne Strick sehr empfindlich ist. Deshalb werde ich das Kleid nur sparsam tragen.
Und wie jeden Mittwoch freue mich mich auf den Reigen der fleißigen Mitnäherinnen. Dodo führt den heutigen Reigen an in einem kompletten MMM Outfit. Natürlich mit einem ihrer unverwechselbaren Röcken, die ich so liebe.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch.

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bewährte Schnittmusterehe

Heute gibts einen schnellen Zwischenstopp beim MeMadeMittwoch. Dodo moderiert heute in einem wundschön blumigen Rock, ein Rock für alle Jahreszeiten finde ich.

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Ich trage heute das erste Kleid meiner Herbstkollektion.  Der Schnitt ist eine sehr beständige, selbstkreierte Schnittmuserehe aus Vogue 8379 und Ajaccio. Hier könnt ihr den Zusammenbau nachlesen. Weitere Lieblingskleider nach dem Schnitt findet ihr hier und hier.

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Der Stoff ist ein unauffälliger und sehr schön kleinmustriger Bamwolljersey von Stoff und Stil. Die Ärmel haben dreiviertel Länge. Die nähe ich immer, wenn ich mich nicht zwischen kurz und lag entscheiden kann. Ich finde sie passt zu fast allen Temperaturen.

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Letzte Woche habe ich das Kleid zum ersten Mal beim jährlichen Betriebsausflug getragen. Wie durch Zufall bin ich mit meinen Kolleginnen dabei in ein Schuh-Outlet gelandet und zum nächsten Treffpunkt ca. eine Stunde zu spät gekommen. Dafür haben wir geniale Schuhe gefunden, frau setzt halt Prioritäten. Am Ende des Tages, in gemütlicher reduzierter Runde, gabs dann noch ein Fotoshooting, das möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Wir haben uns alle die gleichen Schuhe gekauft,  nur in unterschiedlichen Größen, und natürlich erfolgreich gehandelt 😉

Ich wünsche euch einen tollen Mittwoch.

Psychohygiene-Nähen oder Wunschkleid selbst zusammengestellt

Beruflich beschäftige ich mich gerade viel mit den Themen Psychohygiene und Burnoutprophylaxe in psychosozialen Berufen (man kann mich auch für Fortbildungen zu dem Thema buchen, by the way).
Dass Nähen für mich die beste Psychohygiene ist, erwähne ich gerne und begründet auch meine vielen Nähergebnisse.

Michaele Huber*, einer der bekanntesten und besten Traumatherapeutinnen in unserem Land, benennt auch  u.A. das Tüfteln als eine sehr gute Strategie um Stress abzubauen.

Gestern konnte ich das am eigene Leib erfahren. Nach einer echt anstregenden und zum Teil auch sehr ärgerlichen Woche, habe ich am Freitagnachmittag angefangen ein Kleid, dass ich in einem Laden gesehen hatte, nachzunähen. Das besagte Kleid hatte einen Empireschnitt, wobei das obere Vorderteil eine Wickeloptik hatte.

Zum Tüfteln und Experimentieren habe ich mir einfach grünstigen Jersey (Maastricht und Maybachufer) geschnappt und mit Hilfe zweier Schnitte, einer großen Schere, Mut und Freestyle losgelegt. Am besten geeignet  für diese Idee schien mir eine Mischung aus Vogue 8379 und Ajaccio.

Das vordere Oberteil vom Vogue 8379, wurde von mir 6 cm gekürze. Hier liegt des Schnitt des neues Oberteils auf Folie auf dem alten. Dabei habe ich mich entschieden auch die Brustabnäher wegzulassen, das geht bei  meinen Maßen ganz gut.

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vom vorderen Unterteil des Ajacciokleids nur die obere Saumlinie begradigt.

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Das  Rückeinteil  ist oben Vogue und unten Ajaccio. Dafür habe ich beim Zuschneiden einfach beide Teile übereinander gelegt. Wenn man die Schnitte z.T. auf Folie hat, geht das sehr gut. Die Ärmel habe ich vom Oberteil also Vogue genommen.

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Die meisten Nähte habe ich zuerst nur geheftet (größte Stichlänge, niedigste Fadenspannung), so waren kleine Veränderungen noch gut möglich.

Hier das Probekleid noch ungesäumt. Hoffe man kann bei dem wuseligen Stoff etwas erkennen. Hab mich mal so steif hingestellt wie die Puppe.

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Der Ausschnitt kann größer sein, sonst gefällt es mir sehr gut.

Als ich es fertig hatte, kam mir, noch voll im Flow, die Idee, das nächste Kleid dieser Art mit Taillenband zu nähen.

Hier eine Schnittschemaskizze von mir.

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Und wieder Oberteil Vogue und diesmal auch das  Rückenteil um 6cm gekürzt.

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Am vorderen Rockteil die 9cm Breite des Taillenbands weggeklappt. Beim Rückenteil die Länge vom oberen Rückenteil plus Taillenband weggeklappt. So entstanden zwei recht identische Rockteile.

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Das Taillenband misst zugeschnitten jeweils die oberen Breiten der Rockteile mal 12 cm (9 cm plus 2×1,5cm Nahtzugabe). Ich hab beim Zuschneiden vor allem gemessen und die Schnittteile einfachwegggeklappt, das ging gut und schnell. Erst wenn ich weiss, die Maße stimmen so, werde ich neue Schnittmuser erstellen.

Hier das erste Probekleid. Das Taillenband ist eher ein Hochtaillenband geworden (danke an Frau Sachenmacherin für den Begriff) Dabei sitzt nicht die Mitte sondern das untere Ende des Taillenbands auf der Taille. Aber der Rock fängt in der Taille an, so soll es sein, oder? Es macht  auf jeden Fall eine gute Figur, sitzt gut und gefällt mir.

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Schon wieder wuseliger Stoff, deshalb zeigen meine Finger auf das obere und untere Ende des Taillenabands.

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Das Kleid erinnert an Tiramisu und dieses Knip Kleid, sitzt aber bei mir besser.

So hatte ich in 3,5 Stunden zwei Probekleider, den Kopf frei, mich bestens erholt und war meinem Traum, einem Baukastensystem für Jerseykleider, ein großes Stück näher gekommen. Er hat quasi meinen Traum, einen Baukasten für Webkleider mit Hilfe des Buchs „Kleider Nähen“ überholt, aber da liegen hier auch zwei Probekleider rum, die werden am Sonntag beim Nähkränzchen angepasst und danach verbloggt.

Deshalb:  tüftel, probiert aus, wagt Neues,  tut beim und mit dem Nähen etwas für eure Gesundheit und gute Laune. Und das Ergebniss der Tüftelei, die selbstgenähten, angepassten Kleidung dann zu tragen,  ist auf jeden Fall auch gut fürs Wohlbefinden, für die Gesunheitsprophylaxe und die Psychohygiene.

Habt ihr diese Erfahrung auch schon gemacht? Bestimmt.

Ich wünsche euch ein erholsamen Wochenende, bei welcher Tüftelei auch immer.

 

  • M. Huber: Wege der Traumabehandlung:Trauma und Traumabehandlung Teil 2, Paderborn  2003, S. 275ff

Ein Kapitel aus der wunderbare Nähnerdwelt

Nach dem Urlaub war es echt nicht einfach, wieder in den Nähflow zu kommen. Ein paar neue Schnitte hab ich ausprobiert und dabei Schläuche produziert, aus die ich mich rausschneiden mußte bei der ersten Anprobe. Meine liebste Übung, denn niemand war zuhause und ich mußte es allein machen. Gut, dass es keine Bilder gibt. Ja und dann hab ich noch Säcke produziert. Aber irgendwie nichts, das passte. Echt frustrierend. Und damit ich wieder was Positives verbuchen konnte, hab ich einfach eine Kollekltion meiner Lieblingskleider zugeschnitten:

Ajaccio, Tiramisu und Vogue 8379.

Das war ne Gute Idee, seitdem läuft es wieder besser, auch wenn hin und  wieder was unfertig und nicht passend in der Ecke  landet.

Heute zeige ich euch schonmal das Ajaccio, den damit verbinde ich ein wirklich schöne Geschichte.

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Der Schnitt ist von mir schon zigmal genäht, nichts Besonderes und doch mag ich ihn sehr. Diesman auch alle Säume wieder mit einem breit eingestellten 3fach Zickzack Stich, geht super.

IMG_3226Und der Stoff, ja den hat Chrissy für mich gefunden auf dem Maybachmarkt. Vor einiger Zeit bekam ich ne SMS von ihr mit einem Foto von dem Stoff. „Gefällt er dir? Wieviel Meter möchtest du?“  Und kurze Zeit später kam dann ein tolles Päckchen mit ganz viel von dem wunderbaren blauen Stoff, ein mittelschwerer Baumwoll/Viscosejersey, und auch noch leckerer Marmelade hier an.

CHz-XzCWcAA3YyyMeine Handykamera ist einfach zu schlecht.

Was ich so schön finde, ist, wie ich Chrissy kennengelernt habe. Bei vorletzten Stoffwechsel durfte ich sie bewichteln oder wie immer man das auch nennt. In der Zeit lernten wir uns dann auch noch auf Twitter kennen und organisierten kuzerhand zusammen den Herbstjacken Sew Along 2014. Im Oktober fuhr ich dann nach Berlin und durfte sie live und in Farbe kennen lernen. Es war einfach genial, mit einem Menschen, den man nicht kennt (selbst ihren blog war mir bis zum Stoffwechsel unbekannt, muss ich zugeben) einen sew along zu organisieren mit so einigen Mail Kontakten, die hin und her gingen. Und dann lernte man sich im analogen Leben kennen und versteht sich auf Anhieb. Zum Ende des Stoffwechsels kam dann der Knüller, auch sie hatte mich mit Stoff beschenkt beim Stoffwechsel. Wir hatten uns gegenseitig als Tauschpartner. Zufälle gibts.

Tja wir haben uns seitdem nochmal gesehen, habe Kontakt und die nächsten Treffen sind geplant. Ohne dieses Nähners-Universum wären wir uns nie begegnet. Und das wär wirklich, wirklich schade.

Letztens wurde ich gefragt, warum ich blogge: Deshalb!

Nachtrag: und das ist nur ein wunderbares Beispiel dafür, wie viele nette Menschen man in Nähbloggeruniversum kennenlernen kann und ich bisher kennengelernt und getroffen habe.

Sommerkleider – die „neue“Kollektion 2015

In den Ferien hab ich mir eine kleine Blogpause gegönnt. Das hat gut getan. Hab im Stillen ein paar eurer Beiträge gelesen und ansonsten viele echte Bücher  verschlungen oder faul in der Sonne gesessen und schöne Löcher in die Luft gestarrt, muss ja auch jemand machen.

Jetzt sind die Ferien in NRW vorbei. Der Alltag läßt wieder grüßen und ich möchte euch ein paar meiner Urlaubskleider zeigen. Zum nochmal nachschwelgen sozusagen.

Es hat uns in diesem Jahr in die Maremma verschlagen, ein kleiner Streifen im Süden der Toscana, mit tollen Stränden und netten Städtchen in einer Landschaft die zum stundenlangen einfach nur den Blick schweifen lassen einlädt. Zudem finde man dort, wie so oft in Italien, nette Menschen, tolles Essen und Temperaturen genau nach meinem Geschmack: 35 Grad plus.

Da braucht man vor allem luftige Sommerkleidchen. Meine liebsten Kleider: Das ganz kurz vor dem Urlaub noch genähte und gezeigte Maxidress,

P1070154hier beim Flanieren in Como auf dem Hinweg

P1070812und bei Flanieren in Freiburg auf dem Rückweg.  Dieses Kleid ist wirklich zum abendlichen flanieren oder essen gehen genial, wie man sieht.

Zwei Neckholder nach diesem Schnitt aus der Fashon style 6/2015 hatte ich mir extra für den Urlaub genäht.

IMG_3145Eins in Maxi aus Viscosejersey aus Maastricht

P1070179P1070176Und eins in Mini für den Strand:

P1070504P1070501Mir gefällt die raffinierte Konstruktion im Vorderteil. Zwei Fast-Quadrate, die gedoppelt , gerafft und dann übereinander gekreuzt werden. Nach erstem Knoten im Kopf und einem Fehlversuch, war die Konstruktion auch ganz leicht zu verstehen und zu nähen.  Jedoch hab ich mit einem Handstich, den Ausschnitt noch etwas verkleinert (man glaubt es kaum).

Um die Taille musste ich etwas Weite zugeben, der erste Versuch sah doch etwas sehr nach Wurst in Pelle aus, auch nicht schick. Deshalb ist das Maxidress auch etwas kürzer geworden als geplant (aber immer noch lang genug).  Da es um die Hüfte zu eng war, hab ich das Kleid unter der Brust abgeschnitten, 10 cm gekürzt und Ober- und Unterteil wieder zusammengenäht. Normalerweise sind Vorder- und Rückenteil aus einem Teil, aber bei dem Muster fällt die Naht kaum auf. Am Rücken wird der „Ausschnitt“ nochmal mit einem zusätzlichen Gummi gehalten.

Eigentlich werden die zwei Träger hinten befestigt, aber beim Anprobieren hab ich sie auf die Schnelle einfach zusammengeknotet. Das gefieht mir so gut, dass ich es so gelassen habe.

Als Strand und Hochsommerkleid ein toller Schnitt.

Dann noch ein Ajaccio aus feinem Viscose aus Paris.

P1070578P1070562Erwischt, hier sieht man mich in der WALN Zone mit der MMM Crew chatten (es war der letzte Mittwoch vor der Sommerpause.

Dieses Kleid bzw. der Stoff wer etwas tricky, deshalb mußte ich so wenig Nähte wie möglich machen. Schon beim Ausschnitt bin ich gescheitert, wegen des Flutschestoffes, es hat geknubbelt und sich gezogen, das war nicht schön. Deshalb habe ich das Kleid auch nur mit der normalen Maschine also nicht mit der Overlock zusammengenäht und alle Säume nicht versäubert, sondern so gelassen wie sie sind. Nicht die feine englische Art, aber  bei Jersey kein Problem, weil es nicht ausfranst, und für den Urlaub ist das sowieso ok.

P1070627(1)Mein selbstkonstruiertes Strandkleid aus dem letzten Jahr hat mich oft an den Stand begleitet. Von dem Schnitt bin ich immer noch begeistert, auch wenn ich ein zweites etwas enger schneidern würde.

Diese Jerseykleidchen sind herlich für den Urlaub. Man ist angezogen in allen Lebenslagen und falls es kälter wird zieht man einfach ne Legging drunter und ein Jäckchen drüber. Leggings und Jäckchen hab ich aber alle ungetragen wieder mit nach Hause genommen, die haben es auf kein Foto geschafft. Gut so!

der erste MMM im Jahr – Lieblingskleider 2014

Heute gibt’s  beim erstem MMM im Jahr die Sammlung unserer Lieblingskleider aus dem  letzten Jahr. Das ist in jedem Jahr ein ganz besonderer Termin, den ich auf keinen Fall verpassen möchte.

Tja, 2014 stand bei mir ganz im Zeichen des Kleides. Vor allem Jerseykleider schafften es in meinem Alltag immer wieder aus dem Kleiderschrank und begleiteten mich wunderbar durch den Alltag:  Zuhause,  bei der Arbeit und bei allen möglichen anderen Aktivitäten in meinem Leben.

Sie sind zwar nicht immer so chic wie Kleider aus Webware, das ist in meinem Job glücklicherweise auch nicht so nötig. Für mich erfüllen sie aber alle Variabeln eines guten Kleidungsstücks: unkompliziert, bequem, warm, gut kombinierbar, ich fühl mich gut angezogen und wohl. Die farbige Stoffe bringen gute Laune in meine Leben, das mag ich.

Zwei Schnitte wurden von mir besonders gerne genäht und getragen im letzten Jahr:

Ajaccio und Tiramisu

Von beiden Schnitten gibt es mehrere Varianten in meinem Kleiderschrank (ich gehöre ja zu den Wiederholungstäterin) so ziemlich für alle Jahreszeiten.

Die Ajaccio-Auswahl:

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Die Tiramisu-Auswahl:

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www.dreikah.de

Auch eine Entdeckung in 2014 für mich waren die Unterkleider.

Sie machen das Tragen von Jerseykleider zum Einen wärmer und zum Anderen gesellschaftsfähiger, da man nicht jede Hautfalte sieht und das Rockteil nicht so die bestrumpften Beine hochklettert.

Ein Teil meiner Sammlung:

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Und zu den Kleidern trug ich am liebsten die Jacke Julia

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kombiniert mit Ajaccio

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kombiniert mit Jill (auch ein Lieblingskleid, aber eher selten getragen)

oder die Nina Cardigan:

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Beide Jacken gibt es unzählige Male (nicht alle veröffentlicht) in meinem Kleiderschrank in allen möglichen Farben. Jedoch immer unifarben, dann kann ich sie gut mit all meinen buntgemusterten Kleidern kombinieren. Die Sommervarianten sind meist aus  Jersey, die dickeren Jacken aus Romanit oder Strickstoff.

So und jetzt bin gespannt auf die Lieblingsteile der anderen heute beim MMM.

Irgendwie hatte ich diesen Termin in meinem Hirn eine Woche später verbucht (bin noch im Winderschlafmodus). Deshalb gibt’s nur ne kurze Zusammenfassung und kaum Verlinkungen zu den Beiträgen. Ihr findet die einzelen Beiträge zu den Kleidern und Jacken jedoch über das Suchfeld oder in der Tagcloud.

Ajaccio und Berlin Tipps

Am Wochenende waren wir in Berlin und wirklich durch Zufall hatte ich ein Kleid dabei, dass ich euch noch nicht gezeigt habe. Deshalb gibt es heute mein erstes Langarm-Ajaccio  vor Berliner Kulisse mit ein paar wirklich tollen Fotos und Berlin Tipps.

P1030661Übernachtet haben wir im Hüttenpalast. Ein Indoor-Campingplatz, auf dem lauter wunderschöne alte Campingwagen und kleine Hütten stehen, die man für lauschige Nächte zu zweit mieten kann.

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Samstag hab ich mich mit Wiebke, Chrissy, Lotti, Lucy, Birgit und Constanze auf dem Maybachufermarkt getroffen. Unter bester Begleitung und Beratung konnte ich dort viele tolle Stoffe kaufen, während mein Liebster mal wieder schöne Fotos machte, die ich für meinen Blog nutzen kann und für sein Projekt 100 Stranger.

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Am nächsten Tag ging’s dann zum Flohmarkt im Prinzessinengarten.

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Noch mal  ein Ajaccio Bild mit eingebauter Nähschlamperei, aber nur für das perfekt geschulte Auge. Das ist das schöne an wilden Mustern. Sie verzeihen kleine Nähsünden.

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Schlendern, schauen und Ketten kaufen upcycelt aus alten Uhren für unsere Mädels-

P1030776 P1030777So genug geschwelgt. Jetzt gehen wir zum MMM, heute moderiert von Gastbloggerin Sanni, ne tolle Idee das mit dem Gastbloggen, und schwelgen noch etwas in schönen Kleidern.

Ich hoffe ich bin heute nicht zu sehr vom Thema abgekommen. Aber beim Schnitt Ajaccio von der Schnittquelle gibt’s ja nichtmehr viel zu erklären, oder? Der Stoff ist ein dickerer Viscose-Baumwoll-Jersey vom Sommerschlussverkauf aus der Stofferia in Köln. Ein wirklich feines Stöffchen, wenn das Muster auch etwas wild ist. Mit schwarzer Jacke gefällt es mir besser.

Ajaccio Nr 3 Cardigan Nina Nr 2

Heute zum MeMadeMittwoch, dem Mittwochstreff der gutgekleideten Damen, trage ich mein drittes  Kleid nach dem Ajaccio Schnitt von der Schnittquelle.

IMG_0964Als in der letzen Woche das Wetter nochmal so gut wurde, hab ich mich hinreissen lassen und aus dem mir mittlerweile etwas zu bunten Stoff vom Maastricher Markt noch ein Kurzarm Kleid genäht.

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Viele, die diesen Schnitt genäht haben, gehen zu Mehrfachproduktionen über Das kann ich gut verstehen. Ich mag diesen Schnitt sehr und es sind auch schon Langarm Varianten geplant.

Ich hab mir echt Mühe gegeben die Streifen / das Muster halbwegs passend aufeinander abzustimmen. Halbwegs ist mir das auch gelunge. Streifen mag ich ja echt gerne, aber es gibt nur wenige Schnittmuster, bei denen sie gut zu verarbeiten sind, finde ich, vor allem so unregelmäßige Streifen sind schwierig.

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Die Fotos hat meine große Tochter gestern Nachmittag in unserem sonnigen Garten gemacht, war sehr lustig. Deshalb gibt’s auch so viele Bilder diesmal.

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Morgens und abends, wenn’s noch recht kalt ist, gibts dazu meine zweite Cardigan Nina nach dem Schnitt von Stilearc.

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Die erste habe ich am Samstag hier gezeigt. Ein toller Schnitt. Leider war dieser feine Strickstoff von Stoffe.de nicht einfach zu vernähen, die Overlook hat im Stoff Wellen geschlagen oder sich geweigert. Ich hab die Jacke dann mit großen geraden Strichen der normalen Nähmaschine zusmmengenäht und nicht versäubert. Mal sehen, ob das hält.

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Aber auch von diesem Schnitt wird das nicht das letzte Exemplar gewesen sein. Farblich ne tolle Kombi für den Herbst finde ich.

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Und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Auf Chrissys und meinem blog findet in diesem Herbst abwechseln der Herbst Jacken Sew along statt. Hier kommt ihr nochmal zur Ankündigung und  zum Zeitplan. Am Samstag gehts los mit der Inspirationssammlung bei Chrissy.

Ihr könnt gerne noch mitmachen!

So und nun stöbern wir nochmal in der Herbstgarderobe der anderen Damen heute angeführt von Frau Bunte Kleider, die neu im MMM Team ist, mir aber schon länger bekannt, weil sie immer so schöne bunte Kleider und Röcke näht. Ihren Rock von heute würde ich direkt nehmen.

Ajaccio – Juli Inspiration

Gerade wieder zurück aus unserem Sommerurlaub zeige ich euch meine Juli Inspiration.

Einer meiner liebsten  Schnitte in diesem Jahr ist, auch dank Frau Crafteln, der Schnitt Ajaccio von der Schnittquelle.

In diesem Jahr verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der wunderschönen Insel Korsika und welch ein Zufall, ganz in der Nähe von der Stadt Ajaccio. Vorher wußte ich noch nicht mal, dass Ajaccio ne Stadt auf Korsika ist. Reisen bildet eben, …manchmal.

Und weil ich diese Zufälle so nett fand, hab ich mir für diesen Urlaub noch ein ärmelloses Kleid nach diesem Schnitt genäht, aus Stoff von meiner letzten Reise nach Berlin, vom legendären Maybachufermarkt.

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Ich sage euch, geht da nie hin (zum Maybachufermarkt), die Auswahl nicht nur an Stoffen ist so groß und so günstig, ihr seit versaut fürs Leben. Danach wird es euch passieren, dass ihr andauernd aus Stoffgeschäften kommt, ohne was zu kaufen, weil ihr die Preise auf einmal so exorbitant findet. Aber das nur am Rande.

Auch in Ajaccio gibt es einen Wochenmarkt, leider ohne Stoff, aber auch sehr schön  und mit regionalen Produkten. Laut Süddeutsche auch den schönsten Wochenmarkt der Insel. Ok, ich hab keinen anderen gesehen, aber er ist toll, wenn auch noch so vielfältig und wuselig wie ich es kenne und eher für Toristen aufgebaut. Aber auf jeden Fall  gab es dort viele leckere Dinge zu bestaunen und kaufen.

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Und in den nächsten Tagen gibt es hier auch noch mehr Fotos von der schönen Insel.

 Weitere Juli Inspirationen finde ihr wie immer bei Frau Burow.

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Immer wieder habe ich zahlreiche und sehr schöne Kleider nach dem Ajaccio Schnitt von der Schnittquelle gesehen.  Insbesondere bei Frau Crafteln und ak-ut, ich glaube die beide haben nen eigene Ajaccio Kleiderschrank.

Und hier ist mein erstes Ajaccio

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Es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Der Schnitt ist klasse, sitz ohne Änderungen. Auch als Shirt kann ich mir den Schnitt gut vorstellen.

Bei den Schnitten der Schnittquelle stört mich einzig, dass die Ausschnittsäume einfach nur umgenäht werden. Das klappt nicht immer so gut. Als ich extra mal einen Umweg gemacht habe und nach Freiburg zur Schnittquelle gefahren bin, bemerkte ich diese Schwieirgkeit einer Verkäuferin gegenüber. Die meinte dann nur trocken, dann müßte ich wohl mehr üben, um den Ausschnitt hinzubekommen. Die Antwort fand ich nicht so wirklich nett. Aber weil ich weiss, dass die Inhaberin von der Schnittquelle sehr nett ist, habe ich nach einigen Monaten Schmollen doch wieder dort Schnitte bestellt. Immer wieder gibt es Rabattaktionen für die ansonsten doch recht teuren Schnitte.

Aber ich habe eine andere Lösung für die Ausschnitte gefunden.

In letzter Zeit störten mich vermehrt die unsauberen Nähte beim Jerseyvernähen. Ich wurde wohl anspruchsvoller. Hatte wirklich die Idee, mir ne neue Nähmaschine zu kaufen, mit verstellbarem Nähfußdruck, in der Hoffnung, dass die Nähte dann wieder sauberer und grader wurden. Beim Nähstammtisch bekam ich den Tipp, mir doch ein Obertransportfuß für meine Nähmaschine zu kaufen. Vielleicht wäre das Problem dann schon gelöst.

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Von W6 gibts ne sehr gute Seite mit sämtlichem Zubehör: Nähfuß bestellt, montiert und ausprobiert bei diesem Kleid. Das waren gut investierte 20 Euro. Danke für den Tipp!!

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Die Nähte sind wesentlich sauberer und grade. Alles was jetzt ungrade ist, ist wirklich meine Schuld.

Heute gehts wieder zum MMM

Und wie den ganzen Mai schon zum MMMay14 hier bei flickr