Jeansrock

Mir ist weiterhin zu kalt. Das ist jedoch eine perfekte Zeit für einen Jeansrock. Denn Jeansröcke gehen ja irgendwie immer.

Einen Jeansrock mit einem Reißverschluss vorne habe ich mir immer gewünscht und bei Stoff und Stil das richtige Schnittmuster gefunden: Nummer 21035-44

Der Rock ist schnell genäht. Das Schwierigste bei der ganzen Sache fand ich, die richtigen Schnittmusterteile zu finden. Die Eingrößenschnitte von Stoff und Stil sind aus  Vliece gestanzt und sofort fertig zum Loslegen. Jedoch muss man erst herausfinden,  welches Schnittmusterteil  welches ist, weil sie nicht beschriftet sind. Normalerweise kein Problem, aber bei diesem Rock sind die Teil recht ähnlich. Eine Einkerbung unterscheidet das eine Teil vom anderen. Ich hab’s gefunden.

Einzige Änderung beim Schnitt, von der Hüfte Richtung Taille habe ich die Nähte  jeweils einen Zentimeter verbreitert, so dass der Rock Richtung Taille schmaler wurde. Zuerst habe ich den Rock komplett zusammengenäht, angepasst und dann erst das Topstichung gemacht. Auch an den Seitennähten, wo keine hingehören. Dafür ist mir dann für die obere Saumnaht das Garn ausgegangen. Und als ich bei Alfatex in der Kölner Innenstadt neues kaufen wollte, hatte man aus diesem erstmals schönen Stoffladen ein Ramsch-Outlet gemacht, mit wirklich viel Ramsch und keinen schönen Stoff en mehr. Ich bin jetzt noch entsetzt. Eine schöne Stoffquelle weniger.

Der Rock ist aus mittelschwerem leicht strechigem Jeansstoff. Ich kann mir den Schnitt aber auch gut aus anderen Stoffen vorstellen.

Innen hat er nur einen Beleg aus nicht dehnbarer Baumwollt, ganz brav mit Vliece bebügelt.

Dazu trage ich – Achtung – ein Kaufshirt. In Punkto Oberteil bin ich gerade etwas frustriert und da blieb mir scheinbar keine andere Wahl als welche zu kaufen.

Ich bin gerade auf der Suche nach schönen Schnitten für Jerseyshirts, nicht so 08/15 sondern mit schönem Ausschnitt, sportlich und nicht zu schick, aber auch nicht sackig. Zudem bin ich auch auf der Suche nach Blusenshirts, die aus Webware genäht werden. Bequem sollen sie sein, vor allem auch für breite Schultern geeignet. Einige habe ich ausprobiert und bin bisher gescheitert. Ich bin also noch auf der Suche und für Vorschläge offen.

Und weil’s so kalt ist, habe ich mir noch eine lange Cardigan aus  McCalls 6996 genäht. Der Schnitt ist unschlagbar finde ich. Wieder Version A, aber ohne Schösschen hinten und verlängert.

Und was tragt ihr heute so am MeMadeMittwoch? Carola ist heute Gastbloggerin und trägt ein tolles Wickelkleid. Den Schnitt kenne ich noch gar nicht, da schau ich gleich mal nach. Dafür gibts doch den MMM: es ist eine Riesensammlung an Wissen, Inspiration und guter Näh-Laune.

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Tadaa: der Quilt aus Waxprint

Er ist endlich fertig. Gestern habe ich beim Wandern drei Stunden gefroren. Als ich nach Hause kam, hatte ich die richtige Temperatur und Motivation meinen Quilt aus Waxprint fertig zu nähen. 

Hier seht ihr die ersten Schritte zu meinem Quilt.

Das Top lag schon länger hier. Im Garten habe ich es an zwei Tagen zusammmengenäht und mich gewundert, wie schnell das ging.

Erst die Quadrathe (20x20cm) an der Diagonale mit zwei Nähten zusammen nähen,

diese dann auseinander schneiden und bügeln.

Decke so legen, wie sie später aussehen soll,

Streifen zusammen nähen, diese Streifen zu einem Top verbinden.

Um das Top mit der Rückseite zu verbinden, bin ich dann in die Küche gezogen. Im Garten ist es ja gerade zu kalt. Da die Rückseite aus Fleece ist, habe ich die beiden Seiten nur mit ein paar Quernähten verbunden. Fleece klebt jedoch sehr und verzieht sich gerne, deshalb habe ich immer Naht für Naht genäht und dazwischen die Decke wieder neu gesteckt. Also nicht alles komplett gesteckt und genäht, sondern Schritt für Schritt. Nach dem ersten Trennen ist man immer klüger. Der Rand ist aus dem selben schwarzen Baumwollstoff, wie die schwarzen Dreiecke. Ich hab den Stoffstreifen dafür in 6cm Breite zugeschnitten. Fertig misst der Rand dann 2cm.

So sieht die fertige Decke aus. Sie misst 140x200cm

Alle meinen bisher vernähten Waxprints habe ich dabei verarbeitet. Waxprint ist ein sehr schönes Material für Patchwork, habe ich festgestellt. Das Schwarz macht die Decke ruhiger, das gefällt mir.

Und so sieht  die Rückseite aus Fleeceresten aus. Hier sieht man, dass ich nur mit wenigen Nähten das Top mit der Rückseite verbunden habe. Flohstiche meinte, mehr wäre nicht nötig und auch die Decke von Frau Küstensocke, die mir eine gute Vorlage war und die ganze Zeit neben mir lag, ist genauso genäht.

Hier sieht man noch ein paar Details.

Quilten mach wirklich großen Spaß und das Kuscheln unter der Decke später mindestens genau so viel.

Ich schätze, das war nicht mein letztes Quilt Projekt.

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Ein skandinavischer Rock: Norma aus Schwedenstoff

Eigentlich wollte ich meinen gefühlt 29ten Norma ( Schnitt ist aus der Ottobre 5/10) nicht auch noch verbloggen, aber auf Instagram wurde ich nach meinen Erfahrungen mit dem Stoff gefragt und diese Erfahrung möchte ich auch gerne mit der Bloggerwelt teilen. Ausserdem sind die Fotos vor dem Rapsfeld so schön.

Den Stoff habe ich beim Möbelschweden letzte Woche gekauft, weil er mir so gut gefiel. Der eigentliche Plan war, eine Tasche daraus zu nähen. Bei Taschen komme ich jedoch oft über das Planungsstadium nicht heraus. Fragt nicht warum.

Aber zuhause wollte der Stoff ein Rock werden. Der Stoff ist recht steif, deshalb habe ich ihn auch zweimal vorgewaschen, half ein wenig finde ich. Bei Instagram wurde ich gefragt, ob Stoff aus dem schwedischen Möbelhaus nicht zu steif ist für Kleidungsstücke.

Jein würde ich sagen. Also für einfach geschnittene Röcke finde ich ihn ideal, mittlerweile habe ich ihn ein paar Mal angehabt und trage ihn sehr gerne. Ähnlich wie bei Waxprint habe ich auch die Illusion, dass der Stoff beim Tragen weicher wird. Ein Kleid oder ähnliches würde ich nicht draus nähen. Aber für Röcke, gerade geschnitten, ohne viele Falten etc, und auch für kältere Tage ist er super. Ausserdem könnte man sich dann auch noch die passende Tasche aus dem selbsen Stoff dazu nähen. Könnte man…..

Hier sieht man den Rock noch ohne Innenbeleg an der Puppe.

Dazu trage ein einen orangenen Toaster Sweater und eine Nina Jacke. Falls ihr euch fragt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Laßt euch nicht von der Kälte ärgern, holt einfach eure liebsten Winterkleider aus dem Schrank, oder näht euch einen Rock aus IK*A Stoff.

Oder schaut in die Wolken und träumt.

Grand Arche Fake Wickelrock und Kendall Knit Top

Ich grüße euch an einem sonnigen aber  zu kalten MeMadeMittwoch. Ich hab meine Winterstiefel wieder aus dem Keller geholt, mir ist gerade viel zu kalt.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee mir einen Fake-Wickelrock zu nähen. Leider fand ich keinen passenden Schnitt und versuchte eine Eigenkonstruktion. Die ging total daneben, obwohl ich es mir so einfach vorstellte. Dass Schnittkonstruktion ein Lehrberuf ist, macht für mich immer mehr Sinn. Einen gut konstruierten und gradierten Schnitt erkenne ich nicht immer auf den ersten Blick, aber spätestens bei der Anprobe. Und für solche Ideen und Schnitte gebe ich dann auch gerne der Designerin ihr verdientes Geld.
Sewionista,  schien meinen heimlichen Wunsch gehört zu haben. Sie hat sich gerade als Schnittdesignerin  unter dem Namen Kreativrezepte selbständig gemacht, wovor ich großen Respekt habe. Sie kommt auch beruflich aus der Modebranche und ist gelernte Damenschneiderin. Der erster Schnitt, den man bei ihr kaufen kann, ist ein einfacher, gut sitzender, schmaler, klassischer Rock, mit dem Namen Grand Arche Rock. Als Zusatz gibt es ein Fake-Wickelteil. Bei 6€ für beide Schnitte habe ich nicht lange nachgedacht, den Schnitt gekauft und mit Stoff aus meinem Vorrat genäht.

Ihre Schnitte reichen nur bis Größe 42. Da ich gerade gerne zwischen 42 und 44 liege,  habe ich etwas mehr Nahtzugabe gegeben, wäre aber bei dem leicht stretchigen Stoff nicht nötig gewesen. Ich hatte bei der Anprobe den Eindruck, der Rock wird immer weiter, obwohl der Innenbeleg unstrechig ist. Beim Fotoshoot saß er schon mehr Richtung Hüfte, denke nach der ersten Wäsche ist das wieder anders.

Als erstes habe ich den Basicrock geheftet und er saß – nachdem ich die vor mir zugegebene Mehrweite wieder entfernt hatte – richtig gut. Dann habe ich die gehefteten Seitennähte aufgetrennt und das Wickelteil mit dem Innenbeleg auf das Vorderteil fixiert.

Beim Wickelteil habe ich etwas mit den Streifen herumexperimentiert. Dieser Schnitt lädt dazu ein, Musterstoffe zu nutzen und Sie nach Lust und Laune zu drehen, bis einem das Ergebnis gefällt. Meine erste Variante gefiel mir dann doch nicht.

Leider habe ich beim Experimentieren die Nahzugabe, die nicht im Schnitt enthalten ist,  vergessen und das Wickelteil ist etwas schmaler geworden, als gedacht. Richtig  zugeschnitten reicht es weiter über die Mitte hinaus bis zum linken Abnäher. Noch etwas ist mir aufgefallen. Ich lege die Schnittmusterteile immer auf die rechte Stoffseite. Beim Wickelteil muss man den Schnitt aber leider auf die linke Stoffseite legen, damit das Wickelteil auch richtig gewickelt wird, wie wir bei Inge gelernt haben, von rechts nach links. Oder man legt das Schnittmusterteil auf die linken Seite und dann auf die rechte Stoffseite, aber dann sieht man die Abnäher etc nicht, das finde ich etwas unglücklich beim Herumexperimentieren mit dem Streifenverlauf.

 

Ansonsten ist der Schnitt ohne Bilder gut erklärt. Der Rock hat zwei Längen: Mini und Italienisch. Mein Rock ist die lange, italienische Variante.

Für den Beleg habe ich den Stoff im unstrechigen Fadenlauf zugeschnitten und als Futter, wie immer im Moment, Wirkfutter genommen. Das ist dehnbar, mit der Overlock gut zu verarbeiten, fällt besser als Futter (zumindest bei mir) und trägt sich sehr komfortabel. Hier sieht man auch den nahtverdeckten Reißverschluss.

Zusammenfassend kann ich sagen: ein schöner Schnitt, der mit unterschiedlichen Stoffen, viele Varianten möglich macht. Mir schwebt da ja noch eine Waxprint -Vatiante für den Sommer vor. Und obwohl der Rock schmal geschnitten ist, habe ich genug Bewegungsfreiheit darin, das ist mir wichtig.

Zu dem Rock passt wunderbar mein Kendall Knit Top von Stylearc. Es ist ein wenig zu lang, deshlb habe ich beim Fotografieren etwas herumexperimentiert. rein in den Rock oder raus.  Das Shirt habe ich im Winter genäht und wirklich viel getragen, man sieht an den Noppen auf dem Stoff.  Jedoch vergessen zu verbloggen, sowas. Gekauft habe ich mir den Schnitt wegen des Kragens, den ich ganz wunderbar finde.

Nähtechnisch ist das Shirt einfach und flott zu nähen, also keine große Herausforderung und trotzdem schön. Das macht die Schnitte dieses kleinen australischen Labels aus finde ich. Sie sind sehr raffiniert und doch nähtechnisch nicht schwierig. Zumindest die, die ich bisher genäht habe. Ich kaufe die Schnitte immer als PDF bei Etsy. Hab mir jedoch auch schon Papierschnitte aus Australien schicken lassen, was recht flott ging (eine Woche). Wann bekommt man schon Post aus Australien? Ich sonst nie.

Und wie jeden Mittwoch, freue ich mich auf das Treffen der sich selbst benähenden Damen und Herren. Claudia moderiert heute in einem wunderschönen, sehr gut sitzenden Tuuli, von mir inspiriert. DAnke, you made my day. Ich mag meine Tullis weiterhin auch sehr.

Schnittmusterehen

Vom Lieblingsschnitt Nummer zwei gibt es auch schon die Frühjahrskollektion. Das Kleid ist ein Mix aus Ajaccio und Vogue 8379.

Fakewickel meets Empire. Hier gehts zur Entstehungsgeschichte.

Ich bleibe meinem Muster treu und zeige wieder direkt zwei Kleider nach einem Schnitt.


Der erste Stoff, ein leicht gekrashter, dünner Jersey, kommt aus Bielefeld . Gekauft habe ich ihn bei der AnNäherung in diesem Januar. Grau ist nicht so meine Farbe und auch keine wirkliche Frühlingsfarbe. Aber bei unregelmäßigem Punktemuster schlage ich immer zu. Diese Stoffe gibt es leider viel zu selten.

Der zweite Stoff ist aus Maastricht.

Letztes Jahr hatte ich ihn für Wiebke mitgebracht als Dankeschön. Und mir direkt ein Stück dazu. Leider waren es nur knapp 1,60 nach dem Waschen und der Stoff lag auch noch sehr schmal. Aber für diesen Schnitt reicht es.

Wiebke hat den Stoff schon längst zu einem tollen Kleid vernäht. Ich hatte vor diesem leichten Strickstoff absolute Hochachtung. Es ließ sich aber viel besser vernähen, als ich dachte. Das Kleid ist komplett mit der Overlock genäht. Einzig die vorderer Taillennaht nähe ich mit normalen Geradstich, damit die Naht sich nicht so wellt.
Jedoch beim Tragen und Waschen habe ich den Eindruck, dass der dünne Strick sehr empfindlich ist. Deshalb werde ich das Kleid nur sparsam tragen.
Und wie jeden Mittwoch freue mich mich auf den Reigen der fleißigen Mitnäherinnen. Dodo führt den heutigen Reigen an in einem kompletten MMM Outfit. Natürlich mit einem ihrer unverwechselbaren Röcken, die ich so liebe.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch.

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Frühlingserwachen geht nur in grün, oder?

Heute ist Frühlingserwachen beim MeMadeMittwoch. Ich mag diese Motto-Mittwoche ja sehr. Und als ich einen grünen Viscosejersey bei Alfatex entdeckte, stand mein Plan für diesen Mittwoch.

In den letzten Monaten habe ich einige neue Schnitte ausprobiert, Tops und Flops waren dabei. Deshalb hatte ich zum Frühlingsbeginn grosse Lust nochmal meine liebsten Schnitte aus dem letzten Jahr zu nähen.
Am liebsten nähe und auch trage ich immer noch das Fakewickelkleid nach Vogue 8379.

Für den Rock habe einfach zweimal das hintere Rockteil  im Bruch zugeschnitten. Statt Beleg am Aussschnitt setze ich normalerweise  ein schmales Bündchen an, das ich leicht ziehe. Bei dem grünen Kleid habe ich aber den Saum nur ungeklappt und mit einem dreifach Zickzack versäubert. Ein Bündchen passte vom Stoff her nicht. Ansonsten keine Änderungen.

Zu diesem Kleid habe ich keine passende Strumpfhose. Gut, dass es zwischendurch schon so warm ist. Vor allem in unserem Garten.

Und weil ich gerade immer in Serie nähe, gibt es noch ein blaues Vogue 8379 . Dieser Stoff ist aus Maastricht. Und damit es eine Chance hat auch verbloggt zu werden, zeige ich es noch als Zugabe dazu.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch und bin sehr gespannt, was das Team und die anderen Näherinnen uns heute so zeigen. Danke an alle fürs Mitmachen oder Mitkümmern.

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Quilt aus Waxprint

Ausgelöst von der Idee einen Decke aus meinen Wachsprint-Resten zu nähen, habe ich  mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Patchwork und Quilt beschäftig.

Ein gutes Grundlagebuch zum Thema habe ich bei Luzie entdeckt. Hier ist alles  Wichtige zum Thema, auch für mich als Anfängerin, gut erklärt.

Diese Buch hat Bele mir geliehen und ich bin so begeistert, dass ich es mir bestellt habe.

Denn was mich begeistert hat ist, dass es mittlerweile viele moderne Quilts gibt, die mustermäßig nicht so unruhig und überladen sind. Die gefallen mir gerade besonders gut.

In Irland fand ich tolle Zeitschriften zum Thema und hab mir diese mitgebracht. Zur Zeitschrift gibt auch eine Homepage mit tollen Ideen http://www.lovepatchworkandquilting.com/

Und auf folgenden Blogs habe ich schöne Ideen für moderne Quilts gefunden.

Aber auch auf Instagram und bei Etsy wurde ich fündig. Ich ahne, das ist erst der Anfang eines neuen Universums.

Aber zurück zu meinem Quilt.

Waxprint-Quadrate sind zugeschnitten. Schwarze müssen noch nachgeschnitten werden.

Dieses Muster wird die Decke im Ergebniss haben

Ich habe mir vorgenommen die Kiste mit den Quadraten gut zugänglich auf meinem Nähtisch zu stellen, denn so kann ich auch nur mal eben für 20 Minuten losnähen. Es lohnt bei diesem Projekt auch in kleinen Schritten zu nähen.

Wie die Rückseite aussehen soll, weiss ich noch nicht. Von der Wärme und dem Kuschelgefühl mag ich Fleece ja am liebsten. Das ist aber eher untypisch bei Quilts, egal.

Auf jeden Fall habe ich durchs Stöbern noch viele Ideen für tolle Quilts bekommen. In diese Decke bin ich ganz verliebt.


Aber eine Decke nach der anderen, habe ich mir fest vorgenommen. Das mit dem Quilten soll ja Spaß machen und nicht stressen.

Und weil ich immer wieder Mails bekomme zu meinem Beitrag über den Waxprintladen in Köln, in letzer Zeit besoners viele, hab ich mich eben mal flott ins Auto gesetzt und geschaut ob es den Laden noch gibt. Ich war nämlich selbst auch schon länger nichtmehr dort, schaffe es zu den Öffnungszeiten gerade auch nicht und war nir nicht 100%tig sicher, ob es ihn noch gibt. Es gibt ihn noch!

Hier ein Foto von den Öffnungszeiten

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Tuuli von Named – spät erkannt und groß gefeiert

Asche auf mein Haupt, statt Mütze.  Ich habe diese tolle Aktion vom MMM heute zum Weltfrauentag im Pussihad aufzutauchen total vergessen. Sonst hätte ich daran gedacht, mir beim letzten Stoffkauf pinkfarbenen Jersey zuzulegen. Bei  Crafteln gibt  es nämlich ne tolle Nähanleitung für diese Mütze.
Dafür habe ich zwei Kleider dabei heute,  wenigstens etwas.
Vom Schnittmuster-Hersteller Named war ich zu Beginn wenig begeistert, gebe ich zu. Die Modells waren so dünn, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Schnitte auch an meiner Figur funktionierten. Im letzten Winter wurde ich eines Besseren belehrt und auch die Modells haben mittlerweile etwas zu essen bekommen und sind nichtmehr ganz so dünn, immerhin haben sie jetzt geschätzte Größe 36.
Mittlerweile habe ich einige Named-Schnitte ausprobiert, die ich sehr gerne trage: Inari, Helmi, Tavikki-Inari-Mix, und werde auch von weiteren Schnitten angenehm überrascht.  Ausser Helmi, das hat mich eher unangenehm überrascht. Aber darüber berichte ich ein anderes Mal.


Tuuli habe ich bei Monika gesehen und deshalb ausprobiert. Vorher ist es mir so gar nicht aufgefallen. Das ist typisch bei den Schnitten dieser Firma, sie gefallen mir oft erst auf den zweiten oder dritten Blick.

Faltenröcke sehen bei mir eigentlich immer seltsam aus. Die Hüfte wird dadurch noch breiter als eh schon, aber bei Tuuli ist nicht so. Der Rock, der eigentlich ein Rechteck ist, wird in 6 sehr breiten Falten gelegt und einfach an das einfach geschnittene recht eng anliegende Oberteil gesetzt.
Das Kleid ist sehr einfach zu nähen. Das Probekleid habe ich aus schwarz weißen Baumwoll-Poly-Jersey genäht und war wirklich sehr von Schnitt und Sitz angetan. Ich hab den Halsbeleg nach Anleitung genäht, das Oberteil nicht, wie Monika gedoppelt. Da der Halsbeleg am Rockteil festgenäht wird, durch eine lustige Verängerung, sitzt er ganz gut und klafft nur direkt  beim Anziehen etwas raus.


Weil ich so begeistert war und beim Zwillingsnähen knppe Nähzeit optimal nutzt,  habe ich mir noch flott ein weiteres Tuuli hinterher genäht. Leider habe ich dabei sehr mit den Falten gekämpft. Für das in Falten legen habe ich länger gebraucht als für den Rest und perfekt sind die Falten auch nicht geworden. Seltsam. Aber bei dem Muster sieht man das eh nicht.

Dieses Kleid ist aus leichterem Jersey leider mit hohem Poly-Anteil. Leichter Jersey macht bei diesen vielen Falten Sinn. Leider hatte ich keinen anderen Stoff zur Auswahl. Der Rock schluckt viele Zentimeter und so große Stücke  von 2,5m sind Ende des Winters selten in meinem Stoffschrank.

Tuuli ist auf jeden Fall empfehlenswert. Änderungen: beim zweiten habe ich das Oberteil um 1cm verlängert, beim ersten dem Ärmel etwas mehr Weite gegeben. Das wäre bei Nr. 2 auch sinnvoll gewesen.

Jetzt verlinke ich mich noch zum MeMadeMittwoch, bei dem neben vielen selbstgenähten Kleidungsstücken heute auch  einige Pussyhats zu sehen sind. Danke Nina für die tolle Aktion!
Ich wünsche euch eine tollen Weltfrauentag.

Zadie in doppelter Ausführung

In diesem Jahr konnte ich leider kein Karneval feiern. Aber ich hatte trotzdem ein paar Tage frei und habe mich mit Stoffkauf in Maastricht mit Luzie und ganz viel Nähzeit getröstet.

In Maastricht habe ich nicht nur wie immer tolle Jerseystoffe entdeckt,

sondern auch eine unglaubliche Auswahl an Karnevalsstoffe. Das ist echt ein Geheimtipp. Selbst in Köln gibt es nirgends so viele schöne Stoffe abseits von Pannesamt und Tüll. Da kaufe ich für’s nächste Jahr ganz bestimmt ein.

Am Wochenende habe ich dann so gar nicht das genäht, was ich eigentlich sollte (Mantel und Etuikleid), sondern ein paar neue Jerseykleidschnitte ausprobiert.

Zadie von Tilly and the Buttons hat den Anfang gemacht.

Und ich bin so begeistert von diesem schönen Schnitt, dass ich direkt zwei sehr unterschiedliche Varianten genäht habe, die ich euch heute zeigen möchte. Denn ich hatte auch endlich mal wieder Zeit und Licht zum Fotografieren.

Zadie Nummer eins ist aus sehr weichem Viscosejersey von Alfatex.

Zadie Nummer zwei aus buntem Viscosejersey von Markt in Maastricht und schwarzem Jersey aus dem Fundus.

Ich finde es unglaublich, wie unterschiedlich dieser Schnitt bei verschiedenen Stoffen wirkt. Solche Schnitte finde ich klasse. Eine Veränderung habe ich vorgenommen. Weil mir die Falten am Bauch auf ein paar Fotos im Netz nicht so gut gefielen und ich fürchtete am Bauch zu viel abstehenden Stoff zu haben, habe ich den Rockschnitt jeweils um 3cm im Bruch verkleinert (also 6cm pro Rockteil) und zwei der vier Falten weggelassen. So gefallen mir die Falten am Bauch.

Mit den Taschen habe ich etwas gekämpft. Habe aber die Anleitung nicht so genau beachtet. Im Nähflow näh ich schon mal einfach drauflos und bemerke erst später, das Lesen schon Sinn macht. Tilly erklärt den Schnitt sehr kleinschrittig. Jedoch näht sie das Kleid nicht mit der Overlock. Da finde ich es wesentlich einfacher die Nahtzugaben wie erklärt an den Taschenöffnungen auseinanderzuklappen. Aber meine Tendenz zu fröhlichem Huddeln hat mich mal wieder gerettet.

Und so bin ich heute direkt mit zwei Kleidern endlich wieder beim MeMadeMittwoch dabei. Heute ist Mema Gastbloggerin, sie ist einer meiner größten Tipps- und Inspirationsquellen. Besten Dank auch an dieser Stelle dafür.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

 

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Rock mit Fake-Knopfleiste

In diesem Winter habe ich wirklich gerne Röcke getragen. Ein Rock mit Knopfleiste vorne stand dabei noch auf meiner Wunschliste.


Auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt fiel mir ein Rock von Tilly ein, der eine Fake Knopfleiste hatte, die ich erst bemerkte als sie mich darauf aufmerksam gemacht hat.
Also habe ich an meinen liebsten Rockschnitt – modifizierte – Norma eine Fake Knopfleiste drangebastelt: gerader Stoffstreifen genau auf die Mitte vom Vorderteil nähen, Topstiching, Knöpfe drauf fertig.


Innen mit Beleg aus Baumwollstoff und Wirkfutter. Dieses Futter mag ich mittlerweile für Röcke am aller liebsten, da es irgendwie besser sitzt als normales Futter bei mir.

Im Ausverkauf oder auf Tauschtisch habe ich es günstig erstanden. Die Farben sind dabei ja völlig egal, man sieht es eh nicht.

Das Schöne an dem Rock ist, dass er beim Sitzen vorne nicht aufklafft.

 

Und weil ich den roten nicht mehr ausziehen wollte, habe ich auch noch einen grünen auch aus Cord hinterher genäht.

Dieser hat wunderschönes Wirkfutter ( danke Claudia)

Und einen nahtverdeckten Reißverschluss.

Die Stoffe sind beide vom Fabrikverkauf in Münster.

Ich wünsche euch einen schönen Veilchendienstag.
Kölle Alaaf!

 

Der Rock Norma ist aus der Ottobre 5/2010

Das schwarze Shirt ist ein Renfrew Top mit Wasserfallkragen

Das gepunktete ein abgeschnittenes Boo Kleid mit Wasserfallkragen