Japanquilt mit Sashiko Stickerei

Seitdem ich in dem Patchworkbuch von Constanze

diesen Quilt gesehen habe,

stand er auf meiner Wunschliste und ich hab das ganze Jahr über schöne blaue Stoffe gesammtet. Zu viele, wie sich dann herausstellte. Bei dem Quilt braucht man nur drei bis vier gemusterte Stoffe, dafür aber fünf bis sechs unifarbene Stoffe mit schöner Struktur.

Kurz vor Weihnachten bekam ich sehr große Lust mal die Sashiko-Sticktechnick auszuprobieren. Erste kleine Experimente machten großen Spaß

doch jetzt  musste etwas Grösseres her.

Mein alter Liebligsesssel brauchte dringend einen neuen Bezug und so war die Idee geboren, ihm einen Überwurfe aus einer Quiltdecke Japanstyle zu verpassen.

Zuerst mal wurden wilde Berechnungen angestellt

Aus dem blauen Stoffen waren schnell viele Streifen zugeschnitten in drei unterschiedlichen Breiten – 10, 13 und 16 cm ( incl je 1 cm Nahtzugabe an jeder Seite). Von jedem Streifen benötigte ich ca 15 Meter. Das hört sich erstmal unendlich viel an, ist aber schnell zugeschnitten und vor allem genäht mit der Technik. Etwas mehr  als die Hälfte in unifarbenen Stoffen, ganz wenig aus dem Konstraststoff orange.

Zuerst werden die Streifen an den kurzen Seiten aneinander genäht, dann diese ca 15m lange Streifen in jeweils 2,5m lange Streifen geschnitten. Und diese wurden dann im Mix 10-13-16cm an den Längsseiten aneinander genäht.

Hier hat Constanze einen Quilt in ähnlicher Technik genäht und sehr gut beschrieben.

Nachdem ich den Quilt genäht und das erste Mal locker über den Sessel drappiert hatte, habe ich mir mit Sicherheitsnadeln die Rechtecke markiert, die ich besticken wollte. Und dann gings los. Inspiration habe ich mir bei Instagram unter dem #sashiko geholt.

Bestickt habe ich auch wirklich nur Rechecke, die zu sehen sind, wenn die Decke um den Sessel gewickelt ist. Meine Familie musste mich stoppen, sonst hätte ich fröhlich weitergestickt. Aber beim Sticken sind schon wieder neue Ideen für weitere Projekte geboren.

Und hier das Ergebnis. Die Decke misst 240×240. Obwohl auf dem Bild sieht sie nicht quadratisch aus. Vielleicht sollte ich nochmal nachmessen.

Die Decke hat keine extra Rückseite, sonst wäre sie nicht mehr so gut zu drapieren. Sie ist als ganz eng gesehen kein Quilt, weil nicht gequiltet, sondern nur einen Flickendecke. Den Rand habe ich nur mit der Zick-Zack-Schere „versäubert“.

Die Seitenteile habe ich mit Stecknadeln fixiert, das reicht hier, weil der Sessel in einer eher ruhigen Ecke steht und nicht täglich genutzt wird.

Ihr könnt euch ja jetzt vorstellen, wo ich so die restliche ruhige Zeit zwischen den Jahren verbringen werde….stickend.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein kreatives 2019.

Meine beiden Weihnachtskleider

Das Finale zum Weihnachtskleid Sew Along läuft schon seit 2 Tagen, jetzt aber schnell.

Nachdem ich beschlossen hatte, dass ich einen bekannten Schnitt und nichts Kompliziertes nehme für mein Weihnachstkleid, ging das Zuschneiden und Nähen ganz flott.

Und so waren meine beiden Weihnachtskleider wie Weihnachten bei uns: unkompliziert, bequem und ein bisschen festlich. Der Schnitt: mein abgewandeltes Vogue 8379

im festlichem schwarz-gold

mir zweitem Model im HIntergrund

Aus dem tollen grünen Stoff. Dieses Kleid ist auch sehr Alltagstauglich, das freut mich sehr.

Vielen Dank an das neue und alte MMM Team fürs dieses tolle alljährliche Treffen.

Ich überlege schon die ganze Zeit, was mein Liebligsteil 2018 war. Zum Glück habe ich noch Zeit bsi zum 2. Januar um micht zu entscheiden.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit.

Weihnachtskleid Sew Along Zwischenstand

Noch ein paar Tage ist das Tool vom Weihnachtskleid Sew Along geöffnet für den zweiten Zwischenstand. Bei mir sieht es gerade so aus:

Am Samstag habe ich endlich angefangen das Probekleid zuzuschneiden. Und dabei gemerkt, warum ich so gerne zu erste Mal Probekleider nähe, wenn ich einen neuen Schnitt probiere.

Denn ich habe mich direkt mal vertan und ein Teil total falsch zugeschnitten, nur seitenverkehrt aber trotzdem nicht zu gebrauchen. Also habe ich das falsche Teil dann einfach in schwarz zugeschnitten, in der Hoffnung, dass es halbwegs passt.

Als nächsten Schritt habe ich versucht durch die Anleitung zu steigen und einen sehr großen Widerwillen in mir gespürt und alles erstmal in die Ecke gelegt.

Heute war dann mal Zeit zu überprüfen, was ich denn so eigentlich will. Gar nicht so einfach. Seit Indien habe ich eine große Nähunlust. Vor allem, weil mein Kleiderschrank mehr als voll ist. Und sich bei mir seit Indien die Relation von genug und zu viel sehr verschoben hat. Eigentlich hab ich von allem zu viel und das beschäftigt mich sehr.

Zudem habe ich mich im letzten Jahr beruflich in sehr viele neue Dinge eingearbeitet, das hat großen Spaß gemacht und ich war recht erfolgreich. Aber ich merke auch, dass ich jetzt mehr genug von Neuem habe.

Trotzdem habe ich Lust auf ein schönes und evtl auch neues Weihnachtskleid. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich aus einem dieser tollen Stoffe ein Kleid nach einem bewährten Schnitt nähe.

Vielleicht ein Vogue 8379, die trage ich gerade wieder sehr gerne. Wenn ich den Schnitt nähe ist das wirklich totale Entspannung, und danach ist mir gerade sehr.

Und mich dann im neuen Jahr mit diesem – vielleicht gar nicht so – kompliziertem McCalls Schnitt abgeben. Vielleicht.

Oder ich greife einfach in die Tiefen meines Kleiderschranks und freue mich, was es da so zu entdecken gibt. Zur Not wickel ich mich in einen Sari, den davon habe ich jetzt auch ein paar sehr schöne.

Weihnachtskleid – Planung

Endlich bin ich mal bei Tageslicht zuhause und kann ein paar Fotos machen.

Und vielen Dank, dass die Linkliste so lange offen ist, so kann ich noch auf den schon fahrenden Weihnachtskleid-Sew-Along-Zug aufspringen.

Bei uns ist Weihnachten ein wenig festlich (vor allem das Essen), unkompliziert und sehr gemütlich. Und genauso war auch in den letzten Jahren meine Kleidung. In diesem Jahr habe ich ähnliches geplant: unkompliziert und sehr gemütlich und wenn ich Glück habe wird auch etwas festlich.

Geplant ist ein Jerseykleid, welch Überraschung.

Der McCalls Schnitt 7429 ist mir in letzer Zeit sehr oft im Netz begegnet und ich habe ihn mir extra fürs Weihnachtskleid zugelegt.

Variante B soll es werden.

Folgende Stoffe stehen aus dem Fundus zur Auswahl.

Für das Probekleid:

Für das finale Kleid:

Mal sehen ob mir nach schwarz-gold oder eher grün ist.

Realistischerweise komme ich erst ab dem 17.12. zum Nähen. Wir sehen uns also beim Finale nach Weihnachten. Zur Not kann man also auch noch an den Weihnachtstagen nähen und das Kleid dann Silvester anziehen 🙂

Vielen Dank ans MMM-Team für die Organisation und vielen Dank, dass ihr Nachfolgerinnen gesucht und gefunden habt. So ohne MMM würde in meinem Leben doch etwas fehlen.

Ich wünsche euch eine ruhige Adventzeit. Wünschen kann man sich ja was….