Fakewickelknotenkleid

Auf der Suche nach einem neuen Schnitt bin ich mal strategisch vorgegangen. Statt einfach einen schönen neuen Schnitt aus der Knip zu nähen, einen mit Raffung an der Seite, den ich in einigen Varianten schon ausprobiert und immer wieder verworfen habe, habe ich mal überlegt, welche Schnitte ich gerade am liebsten trage: Knotenkleider! Und so bin ich in allen alten Knip Helften mal auf die Suche gegangen nach einem Knotenkleid.

Fündig wurde ich in der Knip 11/17 Schnitt Nr 1 mit  etwas weiterem Rock vom Schnitt Nr 2

Hier findet ihr beide Schnitte vereint. Ich hab den Kragen weggelassen und dafür am Ausschnitt ein Bündchen eingesetzt.

Das Kleid hat einen Wickeloptik, bei mir auch sehr beliebt – und der Knoten wird mit dem rechten Wickelrockteil hergestellt.

Das erste Kleid nach dem Schnitt überzeugte mich, jedoch war das linke Rockteil viel zu schmal und der Rock klafft beim Sitzen immer auf.

Deshalb habe ich beim zweiten Kleid nach dem Schnitt, dass ich heute zeige, das vordere Rockteil geschlossen, also identisch mit dem hinteren genäht und zusätzlich noch das linke Wickelrockteil drüber gelegt. Ist das verständlich?

So ist das Kleid ein Fakwickelknotenkleid geworden. Und ich habe zwei Lieblingskleiderschnitte in einem verbunden: maximale Ausbeute.

So gefällt mir das Kleid. Ich kann mich darin bewegen, Fahrradfahren und auch bequem sitzen, das ist ja enorm wichtig.

Der Stoff ist malwieder aus Maasstricht. In Holland gibts einfach die größte Auswahl an Viscosejerseys.

Und  jetzt verlinke ich mit meiner liebsten Monatsaktion: dem monatlichen MeMadeMittwoch, den Wiebke heute moderiert, in einem sehr coolen Schluppenkleid.