12xMeMade Februar

Chrissy lädt ein die Februar Ergebnisse von der 12xMeMade Aktion vorzustellen. Also zusammengefasst kann ich sagen, das war nicht so mein Nähmonat.

Das Kleid Chica aus der La Maison Victor war ein Rheinfall. Es sitzt sehr sackig und die im Schnitt vorgesehenen Ärmel sind viel zu breit. Ausserdem ist mein Probestoff aus Jersey total ungeeignet.

Nach dem ersten Fail habe ich beschlossen, aus den anderen Stoffen ein Inari Tee Dress zu nähen. Numm eins hat total gekratzt, scheint mein Winterproblem zu sein. Es ist direkt in die Tonne gewandern und hat kein Bild bekommen. Nummer zwei aus Romanit von Hücko war ein Erfolg, immerhin. Das Kleid habe ich zu einem besonderen Anlass genäht und es bekam heute seine Tragebilder beim MeMadeMittwoch.

Dann hab ich noch das Linden-Sweatshirt ausprobiert. Ein schöner Schnitt, jedoch ist mir der Ausschnitt etwas zu weit.

Mein Exemplar mit breiterem Halsbündchen gefallen mir nur so halbwegs.

Bei dem Shirt habe ich den Schnitt nach oben hin verlängern, um den Aussschnitt zu verkleinern. So gefällt es mir besser.

Als Kurzarm-Shirt mag ich den Schnitt auch, deshalb wird es im Sommer evtl. noch mehr davon geben.

Vielen Dank an Chrissy für diese schöne Aktion.

Leider musste ich feststellen, dass es mich eher stresst, wenn ich meine Projektideen für den Monat vorstelle. Ich hab dann auch den Anspruch,  wenigstens etwas davon in die Tat umzusetzten und die Ergebnisse präsentieren zu müssen. Aber vielleicht war es nähtechnisch auch nur ein blöder Monat. Der Frühling kommt und dann wird’s besser bestimmt.

Prüfungskleid

Heute gehts wieder zum monatlichen MeMadeMittwochtreff. Katharina unsere Knip Königin moderiert in einem tollen Kleid.

In den letzten zwei Jahren habe ich noch eine größere Fortbildung gemacht und letzte Woche hatte ich zum Abschluss der Ausbildung noch eine Präsentation meiner im Januar abgegebenen Arbeit. Zu diesem Anlass habe ich mir natürlich (kurzentschlossen) noch ein Kleid genäht.

Toller Romanit von Hücko, gejagt in sehr netter Gesellschaft,  lag hier seit November und wartete auf den passenden Schnitt. Eigentlich hatte ich vor eine Chica aus der La Maison Victor daraus zu nähen. Aber mein Probekleid überzeugt mich so gar nicht. Also griff ich zu einem sehr bewährten Schnitt, der ähnlich ausssieht aber wesentlich raffinierter geschnitten ist, weil die Nahtlinien von Vorder- und Rückteil nicht einfach gerade an der Seite zusammenlaufen, sondern einen schönen Schwung nach vorne machen und dem Kleid damit eine besonderen Fall verleihen: Das Inari Tee Dress ist zurecht schon viele Male vernäht worden, auch von mir.

Das Kleid hat mir Glück gebracht, es ist alles gut gelaufen. Und meine Trainerin, die mit mir die Nähleidenschaft teilt, meinte zum Abschluss der Präsentation „Jetzt kannst du dir ein Supervisorinnenkleid nähen“.  Also los.

Ich wüsche euch einen schöne Mittwoch.