Kölle Alaaf – Kostüme selber nähen erweitert die Vorfreude

Endlich konnte ich dieses Jahr mal wieder Karneval feiern. Keiner war krank, keiner musste gehütet werden, keiner musste zur Arbeit.

Zur Bollywood Party bin ich als Tiger gegangen. Das Stoffchen hatte ich von Nina geerbt, mit dem Plan eine Kostüm daraus zu nähen. Für eine Stofflieferung aus Indien reicht die Zeit leider nicht.

Der Schnitt ist Amelie von Pattydoo. Der geht immer.

Und hier auf der Party mit Tiger an der Wand. Das Muster passt. An dem Abend habe ich noch mehrere Tiger und Kühe kennengelernt, Animalprint verbindet.

Samstag zur Party  im Lappenclown Mini mit Pattycoat und  passender Tasche. Alle drei Teile Eigenkreationen.

Und mit Chrissy, neben der ich mir etwas unterdessed vorkam.

Und heute noch beim Strassenkarneval, der Rock ist auch draußen sehr gut einsetzbar.

Ausserdem habe ich in diesem Jahr zwei Narrenkappen genäht. Die gehen echt flott und machen Laune beim Nähen und tragen.

Eine für mich und eine für den Mann.

Mein Schwiegervater hat sich fürs nächste Jahr schon angemeldet, er möchte auch eine. Soll er bekommen, Stoffrest habe ich ja genug.

Weil mich einige darauf ansprachen, habe ich überlegt demnächst mal eine Anleitung  für die Kappen zu schreiben. Ich hatte zwar eine Vorlage aus dem Netz, aber die finde ich nichtmehr und ich hab sie auch verändert.

Und jetzt schone ich meine müde Knochen,  lass den Karneval auf dem Sofa ausklingen und mache schonmal Pläne für 2019.

12x MeMade Februar

So die Karnevlaskostüme sind fertig (werde noch gezeigt) die dicken Strickjacken auch (Fotos fehlen noch), das Nähzimmer ist endlich malwieder aufgeräumt und entrümpelt worden (ein kleiner Blick in meine Garnsortierung)

und es liegen nicht nur ein paar tolle Karnevalspartys vor mir sondern auch mal etwas Nähzeit in diesem Monat.

Als ich gestern abend meine Näpläne zusammenstellte, viel mir auf, dass ich damit sehr gut bei Chrissys Aktion 12X MeMade mitmachen könnte. Normalerweise nähe ich so nach Lust und Laune, aber vielleicht klappt es ja.

Ich stelle mal meine Pläne vor und wir schauen dann Ende des Monats was ich davon verwirktlicht habe. Pläne habe ich nämlich immer sehr viele.

Ich hab jetzt so viele schöne Exemplare davon gesehen, dass ich unbedingt mal das Linden Sweatshirt von Graineline Studio ausprobieren möchte.

 

Mögliche Stoffe in rot und blau und ein blaugebatikter Jersey für das Probeshirt. Bei einem neuen Schnitt mache ich meisten ein Probeteil aus günstigem Stoff oder Tauschtischstoff.

Schnitt Nummer zwei:  Chica aus der La Maison Victor mit Probeteilstoff

Mögliche „richtige“ Stoffe.

Mal sehen ob das genug Stoff ist. Die benötgten 2,50 habe ich leider nicht. Aber meist reichen ja auch weniger.

Schnitt Nummer drei: nach meinen ganzen McCalls Jacken möchte ich nun unbedingt mal die Blackwood Cardigan von Helens Closet ausprobieren. Sie ist zum Schnitt des Jahren 2017 gekührt worden, mal sehen ob ich dem zustimmen kann.

Zwei Stöffchen liegen hier:

Der rote sieht sehr nach Poly aus und darf als Probestoff herhalten.

Ja und dann liegt hier noch der Rock von der AnNäherung, den ich Sonntagsmorgens so falsch zusammengenäht habe, wie es nur geht. Und das bei einem einfachen Rock. Was Schlafmangel so alles bewirkt.

Zwei potentielle Winterrockstoffe warten hier noch auf die Verarbeitung. Ob das noch klappt diesen Winter ich schau mal.

Wie ihr sehr, ich habe direkt immer mehrere Stoffe für einen Schnitt hier liegen. Ich nähe gerne in Serie und ich hab gerne Auswahl.

So, ich bin gespannter als ihr, welche Schnitte  und Stoffe ich wirklich vernähen werde davon. Und Ende des Monats werde ich dann auch wissen, ob mein Nähverhalten taugt für diese tolle Aktion von Chrissy.

Aber vorher darf ich mit der lieben Chirssy Karneval feiern, das passt auf jeden Fall.

Ginger und Renfrew: ein Traumpaar

Heute ist der erste Mittwoch im Monat und das ist ab sofort der MeMadeMittwoch.

Heute zeige ich euch mein drittes und letztes Teil, das ich auf der AnNäherung in Bielfeld genäht habe.

Eine Ginger Jeans, (Variante A) nichts Besonderes,  ich weiss, aber für mich trotzdem eine ganz besondere Ginger. Sie ist meine Ginger Nummer vier. Nicht mitgerechnet zwei, die ich entsorgt habe, weil sich die Innennaht der Beine nach vorne drehte, sehr unschön. Es lag daran dass ich die Markierungen malwieder lässig übersehen und nicht übertragen habe. Dachte bei Hosenbeiden wäre das überflüssig. Da musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Tja, man lernt nie aus. Und – auch wenn die Erklärungen klasse sind und es ja eigenlich soo einfach ist – habe ich jetzt endlich geschnallt, wie der Reißverschluss eingenäht wird.

Ab jetzt dürfte ich Jeans nähen können ohne dass Luzie neben mir sitzt. Obwohl das immer sehr nett ist, aber auch nicht immer möglich.

 

Und zur Feier des Tages habe ich die Taschen mit einer Ziernaht versehen. Die Taschen liebe ich sehr. Meine Rückenansicht leider immer noch nicht. Wie jedes Mal habe ich Fotos von meiner Rückseite gemacht und sie dann gelöscht. Deshalb hier ein Bild der Tasche im ungetragenen Zustand.

Der Stoff ist vom Stoffschrottplatz in Münster.

Auch in diesem Wintergenäht und schon sehr oft getragen ist das Shirt dazu: Renfrew-Top Nummer 326 oder so. Und mein 325stes mit dem heißgeliebten Wasserfallkragen. Der Stoff ist vom Maybachufer, ein etwas dickerer Jersey, zusammen mit Flohstiche erstanden. Der selbe liegt hier noch aus Grüntönen und wartet auf die Verarbeitung.

Und jetzt gehts zum Reigen der gutgekleideten sich selbst benähenden Mittwochsdamen angeführt heute von Dodo in einem wunderschönen Dodo-Rock.

Ich muss gestehen, die Fotos sind von Sonntag. Mittlerweile ist mein Garten weiss und nichtmehr grün. Aber im Winter sind Fotos draußen nur am Wochenende möglich.

Ein Jeansrock für jede Gelegenheit mit passendem Shirt – enthält Werbung

Mein Projekt Nummer zwei beim Bloggertreffen in Bielfeld war der Jeansrock nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Nach dem selben Schnitt habe ich im letzten Jahr die längere Variante genäht. Leider etwas zu weit. Und da ich alle Nähte auch schön getoppsticht habe, ist auftrennen und enger nähen sehr mühsam. Deshalb habe ich ihn mir einfach nochmal in etwas kürzer nachgenäht (Variante B)

Der Schnitt überzeigt mich sehr, er sitzt gut, ist flott genäht und absolut Alltagstauglich. Seit Fertigstellung trage ich ihn dauernd. Genäht habe ich ihn aus dehnbarem Jeansstoff. Ich kann ihn mir auch gut aus anderen Stoffen vorstellen. Geändert habe ich bei dem Schnitt nichts. Laut Anleitung sollen alle Nähten getoppsticht werden. Das habe ich diesmal bei den Seitennähten gelassen, damit ich nach Bedarf doch noch etwas an der Weite ändern kann. Frau lernt ja aus ihren Fehlern.

Die Belege innen habe ich aus fester Baumwolle zugeschnitten. Dann wird das Bund nicht so dick und dehnt sich nicht mit.

Dazu habe ich ein passendes Shirt genäht,  auch nach einem Schnitt von Stoff und Stil. Genäht habe ich Variante B aber ohne Bündchen. Die Ärmel habe ich etwas weiter zugeschnitten.

Der Schnitt ist lässig und auch schnell zu nähen. So schnell, dass ich mir nach dem Probeshirt aus rotem Jersey, das hier gezeigte und noch ein weiteres aus buntem Jersey genäht habe.

Das Shirt das ich hier zeige ist aus Strick Jaquard, von dessen Farbe und Struktur ich sehr angetan bin.

Beide Stoff und auch der Shirtschnitt wurden mit von Stoff und Stil zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.