Quilt aus Waxprint

Ausgelöst von der Idee einen Decke aus meinen Wachsprint-Resten zu nähen, habe ich  mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Patchwork und Quilt beschäftig.

Ein gutes Grundlagebuch zum Thema habe ich bei Luzie entdeckt. Hier ist alles  Wichtige zum Thema, auch für mich als Anfängerin, gut erklärt.

Diese Buch hat Bele mir geliehen und ich bin so begeistert, dass ich es mir bestellt habe.

Denn was mich begeistert hat ist, dass es mittlerweile viele moderne Quilts gibt, die mustermäßig nicht so unruhig und überladen sind. Die gefallen mir gerade besonders gut.

In Irland fand ich tolle Zeitschriften zum Thema und hab mir diese mitgebracht. Zur Zeitschrift gibt auch eine Homepage mit tollen Ideen http://www.lovepatchworkandquilting.com/

Und auf folgenden Blogs habe ich schöne Ideen für moderne Quilts gefunden.

Aber auch auf Instagram und bei Etsy wurde ich fündig. Ich ahne, das ist erst der Anfang eines neuen Universums.

Aber zurück zu meinem Quilt.

Waxprint-Quadrate sind zugeschnitten. Schwarze müssen noch nachgeschnitten werden.

Dieses Muster wird die Decke im Ergebniss haben

Ich habe mir vorgenommen die Kiste mit den Quadraten gut zugänglich auf meinem Nähtisch zu stellen, denn so kann ich auch nur mal eben für 20 Minuten losnähen. Es lohnt bei diesem Projekt auch in kleinen Schritten zu nähen.

Wie die Rückseite aussehen soll, weiss ich noch nicht. Von der Wärme und dem Kuschelgefühl mag ich Fleece ja am liebsten. Das ist aber eher untypisch bei Quilts, egal.

Auf jeden Fall habe ich durchs Stöbern noch viele Ideen für tolle Quilts bekommen. In diese Decke bin ich ganz verliebt.


Aber eine Decke nach der anderen, habe ich mir fest vorgenommen. Das mit dem Quilten soll ja Spaß machen und nicht stressen.

Und weil ich immer wieder Mails bekomme zu meinem Beitrag über den Waxprintladen in Köln, in letzer Zeit besoners viele, hab ich mich eben mal flott ins Auto gesetzt und geschaut ob es den Laden noch gibt. Ich war nämlich selbst auch schon länger nichtmehr dort, schaffe es zu den Öffnungszeiten gerade auch nicht und war nir nicht 100%tig sicher, ob es ihn noch gibt. Es gibt ihn noch!

Hier ein Foto von den Öffnungszeiten

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Tuuli von Named – spät erkannt und groß gefeiert

Asche auf mein Haupt, statt Mütze.  Ich habe diese tolle Aktion vom MMM heute zum Weltfrauentag im Pussihad aufzutauchen total vergessen. Sonst hätte ich daran gedacht, mir beim letzten Stoffkauf pinkfarbenen Jersey zuzulegen. Bei  Crafteln gibt  es nämlich ne tolle Nähanleitung für diese Mütze.
Dafür habe ich zwei Kleider dabei heute,  wenigstens etwas.
Vom Schnittmuster-Hersteller Named war ich zu Beginn wenig begeistert, gebe ich zu. Die Modells waren so dünn, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Schnitte auch an meiner Figur funktionierten. Im letzten Winter wurde ich eines Besseren belehrt und auch die Modells haben mittlerweile etwas zu essen bekommen und sind nichtmehr ganz so dünn, immerhin haben sie jetzt geschätzte Größe 36.
Mittlerweile habe ich einige Named-Schnitte ausprobiert, die ich sehr gerne trage: Inari, Helmi, Tavikki-Inari-Mix, und werde auch von weiteren Schnitten angenehm überrascht.  Ausser Helmi, das hat mich eher unangenehm überrascht. Aber darüber berichte ich ein anderes Mal.


Tuuli habe ich bei Monika gesehen und deshalb ausprobiert. Vorher ist es mir so gar nicht aufgefallen. Das ist typisch bei den Schnitten dieser Firma, sie gefallen mir oft erst auf den zweiten oder dritten Blick.

Faltenröcke sehen bei mir eigentlich immer seltsam aus. Die Hüfte wird dadurch noch breiter als eh schon, aber bei Tuuli ist nicht so. Der Rock, der eigentlich ein Rechteck ist, wird in 6 sehr breiten Falten gelegt und einfach an das einfach geschnittene recht eng anliegende Oberteil gesetzt.
Das Kleid ist sehr einfach zu nähen. Das Probekleid habe ich aus schwarz weißen Baumwoll-Poly-Jersey genäht und war wirklich sehr von Schnitt und Sitz angetan. Ich hab den Halsbeleg nach Anleitung genäht, das Oberteil nicht, wie Monika gedoppelt. Da der Halsbeleg am Rockteil festgenäht wird, durch eine lustige Verängerung, sitzt er ganz gut und klafft nur direkt  beim Anziehen etwas raus.


Weil ich so begeistert war und beim Zwillingsnähen knppe Nähzeit optimal nutzt,  habe ich mir noch flott ein weiteres Tuuli hinterher genäht. Leider habe ich dabei sehr mit den Falten gekämpft. Für das in Falten legen habe ich länger gebraucht als für den Rest und perfekt sind die Falten auch nicht geworden. Seltsam. Aber bei dem Muster sieht man das eh nicht.

Dieses Kleid ist aus leichterem Jersey leider mit hohem Poly-Anteil. Leichter Jersey macht bei diesen vielen Falten Sinn. Leider hatte ich keinen anderen Stoff zur Auswahl. Der Rock schluckt viele Zentimeter und so große Stücke  von 2,5m sind Ende des Winters selten in meinem Stoffschrank.

Tuuli ist auf jeden Fall empfehlenswert. Änderungen: beim zweiten habe ich das Oberteil um 1cm verlängert, beim ersten dem Ärmel etwas mehr Weite gegeben. Das wäre bei Nr. 2 auch sinnvoll gewesen.

Jetzt verlinke ich mich noch zum MeMadeMittwoch, bei dem neben vielen selbstgenähten Kleidungsstücken heute auch  einige Pussyhats zu sehen sind. Danke Nina für die tolle Aktion!
Ich wünsche euch eine tollen Weltfrauentag.

Zadie in doppelter Ausführung

In diesem Jahr konnte ich leider kein Karneval feiern. Aber ich hatte trotzdem ein paar Tage frei und habe mich mit Stoffkauf in Maastricht mit Luzie und ganz viel Nähzeit getröstet.

In Maastricht habe ich nicht nur wie immer tolle Jerseystoffe entdeckt,

sondern auch eine unglaubliche Auswahl an Karnevalsstoffe. Das ist echt ein Geheimtipp. Selbst in Köln gibt es nirgends so viele schöne Stoffe abseits von Pannesamt und Tüll. Da kaufe ich für’s nächste Jahr ganz bestimmt ein.

Am Wochenende habe ich dann so gar nicht das genäht, was ich eigentlich sollte (Mantel und Etuikleid), sondern ein paar neue Jerseykleidschnitte ausprobiert.

Zadie von Tilly and the Buttons hat den Anfang gemacht.

Und ich bin so begeistert von diesem schönen Schnitt, dass ich direkt zwei sehr unterschiedliche Varianten genäht habe, die ich euch heute zeigen möchte. Denn ich hatte auch endlich mal wieder Zeit und Licht zum Fotografieren.

Zadie Nummer eins ist aus sehr weichem Viscosejersey von Alfatex.

Zadie Nummer zwei aus buntem Viscosejersey von Markt in Maastricht und schwarzem Jersey aus dem Fundus.

Ich finde es unglaublich, wie unterschiedlich dieser Schnitt bei verschiedenen Stoffen wirkt. Solche Schnitte finde ich klasse. Eine Veränderung habe ich vorgenommen. Weil mir die Falten am Bauch auf ein paar Fotos im Netz nicht so gut gefielen und ich fürchtete am Bauch zu viel abstehenden Stoff zu haben, habe ich den Rockschnitt jeweils um 3cm im Bruch verkleinert (also 6cm pro Rockteil) und zwei der vier Falten weggelassen. So gefallen mir die Falten am Bauch.

Mit den Taschen habe ich etwas gekämpft. Habe aber die Anleitung nicht so genau beachtet. Im Nähflow näh ich schon mal einfach drauflos und bemerke erst später, das Lesen schon Sinn macht. Tilly erklärt den Schnitt sehr kleinschrittig. Jedoch näht sie das Kleid nicht mit der Overlock. Da finde ich es wesentlich einfacher die Nahtzugaben wie erklärt an den Taschenöffnungen auseinanderzuklappen. Aber meine Tendenz zu fröhlichem Huddeln hat mich mal wieder gerettet.

Und so bin ich heute direkt mit zwei Kleidern endlich wieder beim MeMadeMittwoch dabei. Heute ist Mema Gastbloggerin, sie ist einer meiner größten Tipps- und Inspirationsquellen. Besten Dank auch an dieser Stelle dafür.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

 

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