Inari von Named Patterns als Wintervariante

Weil ich weiß, dass bei schwierigen Ereignissen im Leben Alltag, Rituale und Routine eine sehr heilsame Wirkung haben, werde ich allen schlechten Meldungen zum Trotz und aus Freude darüber, dass all meine Lieben in Berlin gute Schutzengel hatten, heute beim MMM mitmachen, weil auch dieses Mittwochstreffen für mich ein sehr schönes Ritual ist.
Zudem hat der MeMadeMittwoch und alle Menschen, die ich um ihn herum kennengelernt habe, mein Leben sehr verändert haben. Zum Positiven und das möchte ich hiermit auch würdigen. Ganz vorne dabei ist Claudia Buntekleider, die mein Nähleben noch bunter und abwechslungsreicher gemacht hat,  heute den MMM moderiert und wiedermal ein Kleid zeigt, ganz nach meinem Geschmack.
Auch wenn ich in letzter Zeit die unglaubliche Wirkung von niedergeschriebenen Worten mitbekommen habe, setze ich weiterhin auf diesen Austausch und diese Plattform. Wir haben es in der Hand.

So, jetzt aber zum Kleid.

Seitdem ich im Sommer eine wunderschöne Variante vom Inari Tee Dress von Named Patterns bei Paisley Pirouette gesehen habe, liegt der Schnitt ausgedruckt hier. Viel zu schnell kam dann aber der Herbst und mir fehlte irgendwie der passende Stoff. Im Adventskalender von Named gab es lange Ärmel zu dem Schnitt und die Langarmvarianten Variante würde dort aus Jersey genäht.

Aus Baumwoll-Poly-Falten-Jersey vom Maybachufer habe ich meine erste Langarmvarianten genäht und bin so begeistert, dass ich direkt eine zweite hinterher genäht habe. Der Jersey Stoff vom zweiten Kleid ist aber dünner und fällt nicht so schön. Eigentlichlich ist das Rückenteil auch länger als der Vorderteil, das ist auf em Fotot aber nicht zu erkennen, seltsam. Auch bekommt das Kleid bei zu dünnem Stoff zu schnell eine Nachthemd-Gefahr. Ich kann also dickeren Jersey für dieses Kleid empfehlen.

Beide Kleider habe ich komplett mit der Overlock genäht, die Säume und den Halsbeleg mit geradem Stich genäht. Damit ist der Ausschnitt nicht dehnbar, jedoch groß genug für den Kopf. Geändert habe ich nichts am Schnitt, ihn nur  um die Hüfte etwas weiter geschnitten – wie immer. Mit Unterkleid fällt und sitzt das Kleid besser.
So bin ich unverhofft zu einem bequemen Weihnachtskleid gekommen. Den Weihnachtskleid Sew Along mußte ich ja leider schwänzen, weil hier gerade zu viel los ist.

Kombinieren läßt sich das Kleid auch super mit meiner Silvia von Schnittchen Nummer zwei finde ich. Diesmal ohne Taschen genäht und verlängert aus Strickstoff von Alfatex.

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende.
Wir sehen uns spätestens wieder am 11.1.2017, wenn es beim MeMadeMittwoch um die Lieblingskleidung 2016 geht oder am 15.1. beim Finale der Herzen vom Wintermantel Sew Along. Hoffe bis dahin hat endlich das dünnere Futter den Weg in meine Jacke gefunden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen vielen treuen und neuen Leser*innen bedanken, für eure netten Kommentare und Gedankenaustausche.
Ich wünsche euch ein Weihnachtsfest, wie ihr es gerne hättet, und ein friedliches, positives 2017.

Silvia von Schnittchen

Im Winter sind meine große Schwäche die Cardigans. Irgendwie fliegen mir dann immer neue Schnittmuster zu. Nein, ich kaufe sie, keine Bange. Aber ich gebe mich nicht mit einem guten Schnitt zufrieden, sondern probiere immer malwieder was Neues aus.

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So Silvia von Schnittchen eine Coatigan. Eine Mischung zwischen Jacke und Cardigan. Man kann sie mit und ohne Futter nähen, aus unterschiedlichen Materialein. Meine erste Variante ist aus schwarzem Romanit vom Maybachufer. Ungefüttert wie man gut sehen kann.

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Den Schalkragen mag ich besonders. Die Schnitt von Schnittchen sind gut erklärt und konstruiert. Ich frag mich immer, warum ich sie mehr auf englischsprachigen denn auf deutschen Blogs finde. Seltsam.

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Für Fotos von vorne war es einfach zu windig

Dazu einen Minirock aus Seawtshirtstoff und meine neueste Shirt Entdeckung,  ein Toaster No1 von Sew House Seven. Mittlerweile habe ich vier davon, in allen Farben, der Schnitt ist einfach toll.

Meine zweite Silvia Variante an der Puppe ist aus Strick, ohne Taschen genäht dafür verlängert. Ich mag es, wenn Schnitte wandelbar sind. Merke aber auch, dass ich immer mutiger werde mit der Zeit zu variieren und experimentieren

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In diesem Sinne wünsche ich euch einen schöne Mittwoch und verlinke natürlich noch zum MeMadeMittwoch den heute die allerliebste Wiebke moderiert. Ihre Jerseyblusen  finde ich ja immer wieder genial.

Goldstream Carban Jacke für den Mann

Nach einigen kleine und einer großen Nähetappe ist die Winterjacke für meinen Mann auch endlich fertig geworden.  Beim Nähen für andere bin ich irgendwie immer viel aufgeregter und pingeliger. Deshalb geht es weniger gut von der Hand und dauert viel länger.

Aber der Winter zeigte sich von seiner kalten Seite und es gab keinen Aufschub mehr.

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Der Schnitt ist Goldstream Peacoat von Thread Theorie. Eine klassische Carbanjacke mit modernen Elementen. Genäht habe ich Variante 1, jedoch die Schulterklappen weggelassen. Der Schnitt ist gut erklärtauch auch in englisch gut verständlich und sparsam aber sinnvoll bebildert. Alle Teile  passten super zusammen, Änderungen waren nicht nötig. Das Nähen war eigentlich keine Schwierigkeit.

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Der Stoff ist ein Woll/ Kaschmirgemisch vom roten Faden. Das Futter hat mein Mann sich in Utrecht ausgesucht und ich hab schwer den Verdacht es ist ein Seidengemisch. Das Vernähen war recht einfach, es verzog nicht nichts und es fühlt sich unglaublich weich an, das Hineingleiten in die Jacke ist ein Traum. Ich bin etwas neidisch.

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An die Innentsche habe ich auch gedacht.

Die Knöpfe sind von Plissee Becker in Köln.

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Mein Mann ist begeistert und trägt die Jacke täglich. Sie ist warm genug für kalten Tagen und man schwitzt trotzdem nicht darin in der Bahn. Die Stoffkombie scheinen also recht atmungsaktiv zu sein. Als wir die Fotos gemacht haben, gabs Minusgrade, deshalb die dünne Daunenjacke drunter.

Und falls ihr euch fragt, warum es die Jacke nicht erst zu Weihnachten gab: Es war ein Geburtstagsgeschenk. Den Gutschein dazu gabe es schon im Januar.

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent.

Toaster Sweater 1 und 2 von Sew House Seven

Es gibt mich noch und hier wird auch noch genäht. Aber meist nähe ich unkomplizierte Sachen, Shirts oder Cardis. Danach ist mir gerade.

Eine tolle Neuentdeckung ist der Toaster Sweater von Sew House Seven. Beide Varianten hab ich mir direkt gekauft.
Toaster 1 ist ein Raglan Shirt mir sehr breiten Bündchen und kleinem Rollkragen. Toaster 2 zwei hat eingesetzte Arme – oder wie nennet man das- Schlitze an den Seiten und eine tollen Ausschnitt. Ich kenn nur die englische Bezeichnung: Turtle Neck.

Ich habe beide direkt zweimal genäht. So flott ging das. Laut Maßtabelle hätte ich XL. Das war jedoch zu groß und L reicht wirklich.
Sie passen beide zu meinen gerade bevorzugten Winterminiröcken.
Toaster 1 aus Viscose-Jersey vom roten Faden, den besten Viscose Jersey ever,  zu diesem Rock.img_4825 img_4819 Toaster 2 aus einem gefalteten Wolljersey  von Thatchers mit einem Mini aus Steppstoff auch von Theatchers.

img_4835img_4832Hier sieht man die Seitenschlitze sehr schön.

Mein Probetoaster ist aus schwarzem Baumwolljersey hier trage ich es zur Barb Strech Pant von Style Arc. Zu Recht laut Pattern Review der beste Schnitt 2015. Eine sehr bequeme gut sitzende und schickere Hose.  Genäht habe ich sie aus Wollcrepe vom Stoffschrottplatz. Der Schnitt funktioniert nur mit leicht dehnbaren Stoffen und hat einen Gummizug im Bund.

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Probetoaser 1 aus Viscosejersey vom Maybachufer.

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Die Hose liegt schon lange hier, sie ist bequem und gefällt mir auch sehr, wird aber selten getragen. Vielleicht fehlten bisher aber auch die passenden Oberteile und Anlässe, ich weiss es nicht. Aber auch die Fotos überzeugen mich nicht wirklich. Vielleicht mit Blazer drüber.

Lustigerweise trage ich mittlerweile wirklich viel lieber Röcke und Kleider als Hosen, das hätte ich mir vor drei Jahren echt nicht vorstellen können. Wie sich doch Vieles im Leben ändert, was wir vorher nie für möglich gehalten haben. Also öfter mal die Komfortzonen verlassen und Neues wagen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit.

Knitterkleid Experimente

Mein Job und manchmal auch das Leben sind kompliziert genug, deshalb bevorzuge ich unkomplizierte schnelle Nähprojekte, die trotzdem was hermachen. So backe ich auch Kuchen. 😉 Und ich mag Schnitte, die viele Varianten ermöglichen, wandelbar sind, mit unterschiedlichen Stoffen und Längen.
Der Knitterkleid von Crafteln gehört für mich in diese Kategorie. Auch wenn mir das beim Nähen des ersten Kleides – also damaliges Probenähen – nicht so ganz klar war.

Dank Austausch in der Nähcommunity, wurde ich auf viele Möglichkeiten für diesen Schnitt aufmerksam. Claudia hat tolle ungeknitterte Varianten genäht, Dodo auch.

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Und so ist meine neuste Variante aus schon gekrashtem Stoff. Da spart man sich das Knittern. Im Sommer habe ich das Kleid schon angefangen. Musste aber beim Anprobieren merken, dass der Stoff doch viel dicker und wärmer war, als ich dachte. Deshalb wurde es erst jetzt feritggenäht. Ich bin begeistert. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich aufgrund von Zeitmangel am Weihnachtskleid Sew Along mitmachen kann, habe ich auf jeden Fall schonmal ein potentielles Weihnachtskleid in Petto.

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In diesem Kleid gefällt mir auch die Rückenansicht. Das passiert bei mir ganz selten.

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Und weil ich dringend blaue Oberteile brauche, gab’s noch die Bluse auch in Größe 4 aus blauem Baumwollstoff vom Maybachufer.

Der Stoff war jedoch viel zu dick für diese Bluse und hatte auch seltsame Farbfehler. Für die Knitterbluse ist dieser Stoff meiner Meinung nach nicht geeingnet. Ich hab ihn nur für’s Beweisfoto aufgehoben. Wenigstens können andere aus meinen Fehlern lernen.

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Die zweite Bluse ist aus Viscosegemisch aus Utrecht. Die eignet sich wesentlich besser und wird auch nicht geknittert. Bei diesem Stoff fällt der Kragen auch toll. So mag ich ihn sehr.

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Einzig der Saum fehlt noch und ein paar Schönheitfehler müssen noch korrigiert werden. Dann ist auch diese Bluse fertig und wird auf jeden Fall noch ein paar Geschwister bekommen. Die Knitterbluse passt super zu meinen neuen Ginger-Jeans, wenn’s mal etwas schicker und trotzdem bequem sein soll.

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Auch wenn ich am Anfang verwirrt war von den Schnittmusterteilen, die doch anders aussahen als ich es gewohnt war, ging das Zusammennähen immer recht flott und unkompliziert. Änderungen waren nicht nötig. Beim nächsten Mal würde ich die Bluse jedoch 3cm länger zuschneiden.

In Frau Craftelns Schnittmusterkiosk gibt’s den Knitterkleidschnitt gerade im Sonderangebot. Deshalb mache ich gerne nochmal Werbung für den Schnitt. Ich bin wirklich überzeugt von ihm, weil er so unglaublich vielfältig ist.

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Wintermantel Sew Along – das Finale

Heute ist das Finale des Wintermantel Sew Alongs 2016. Herzlich Willkommen! Nach den vielen Wochen, die wir an unseren Wintermänteln gearbeitet haben, freuen wir uns heute auf die Ergebnisse.

Nina und ich haben uns auf die Suche nach dem ersten Schnee gemacht, um die Wintertauglichkeit unseres Mantels bzw. Jacke zu testen und angemessene Fotos zu machen.

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Ich habe Clare von Closet Case  in der Version B genäht. Ein einfacher und sehr gut erklärter Schnitt. Es waren keine Änderungen nötig und ich bin mit der Jacke sehr zufrieden.

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Die Taschen stehen auch normalerweise nicht so raus wie auf den  Fotos. Einzig die Dicke des extra bestellten Steppfutters stört mich etwas. Die Jacke ist zwar warm, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie mir zu dick ist. Aber da ich sie zum Finale und dem Fototermin dazu vor einer Woche fertig haben wollte, gab es keine Alternative. In der letzten Woche habe ich die Jacke Probe gertagen und mich nicht wohl darin gefühlt. Es ist wirklich schwierig sehr warme  Jacken/ Mäntel selbst zu nähen. Es sei denn man gibt viel Geld für sehr wärmendes und doch nicht zu dickes Material aus.

Wie ist eure Erfahrung dazu?

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Dank Sylvia habe ich jetzt ein dünneres doppelseitige satiniertes Steppfutter hier liegen. Auf einem gemeinsamen Maybachuferbummel hat sie es am Freitag für mich entdeckt. Vielen Dank nochmal!

Den Futtermantel werde ich also nochmal austauschen, auch wenn die Jacke dann weniger warm, aber tragbarer ist. Zum Finale der Herzen dürfte er fertig sein.

Hier noch ein paar Detailfotos, zu mehr Fotos bin ich leider noch nichtgekommen.

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Die drei großen Knöpfe habe ich von Plisse Becker. Ein toller Laden mit großer Auswahl an wunderschönen Knöpfen passend zu allen Projekten. In Absprache mit einigen Nähnerds habe ich mich gegen Knopflöcher entschieden. Die Knopfleiste ist ein Fake. Innen wird sie von Druckknöpfen gehalten.

Auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für eure Inspirationen, kreativen Werke, freundlichen und hilfreichen Kommentare.

Dieser Sew Along ist mir besonders wichtig, weil ich so ein aufwendiges und z.T. auch recht frustriedendes Projekt alleine nicht so schnell durchziehen würde. Und ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse der anderen Teilnehmerinnen.

Garconne entzipfeltes Zipfelkleid als Wintervariante

Einfache, gut sitzende Schnitt sind selten. Deshalb freue ich mich umso mehr immer wieder über das Kleid mit Zipfelsaum von Garconne. Der etwas höhere Preis für den Papierschnitt hat sich gelohnt. Den Zipfel habe ich auch diesmal entfernt. Der Schöne Wasserfall und die gute Passform sind mir das Wichtigste. Die Ärmel sind zu 3/4 verlängert.

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Heute habe ich meine Wintervariant an aus Viscosejersey aus Utrecht

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Natürlich mit der neuen Jacken McCalls 6996, letzte Woche hier schonmal gezeigt. Die Jacke passt auf Kleider und Hosen, die Farbe passt zu blau und schwarz. Die werde ich garantiert diesen Winter kaum ausziehen. Zwei schwarze Strickstoffe warten hier dennoch auf diesen Schnitt.

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Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und verlinke mich wie immer beim MeMadeMittwoch. Der heute von Sybille moderiert wird. Ihre Bluse sieht auch in Natura sehr schön aus. Ich durfte beim Entstehungsprozeß am Wochenende dabei sein. Hach war das schön.

Wintermantel Sew Along – Futter und letzte Schritte

Heute geht es Richtung Zielgerade beim Wintermantel Sew Along.

Futter und vor allem das Futter einnähen ist bei mir immer ein Angang. Beim Seminar zum Thema „Futter einnähen und konstruieren“ bei Sebastian Hoofs letzte Woche konnte ich lernen, dass es nicht unbedingt am falschen Einnähen liegt, wenn ein Futter nicht sitzt, sondern vor allem an der Futterkonstruktion.

So reicht es beim Futter nicht, wenn ein wenig mehr Länge zugegeben wird oder an den Kanten 1cm weniger Stoff ist, damit das Futter nicht hervorblitzt. Wichtig ist, dass an den richtigen Bewegungsstellen z.B. unterm Ärmel und im oberen Rücken der Futtermantel wenige cm mehr Stoff hat, damit vor allem die Bewegungsfreiheit gewährleistet ist.

Ich hab in dem Seminar  festgestellt, dass ich ein völlig falsches Steppfutter gekauft habe. Steppfutter, das nur von einer Seite satiniert ist, macht wenig Sinn, da es sich im Mantel nicht bewegt, wenn es nur eine glatte Fläche hat. Also habe ich mir erst mal doppelt satiniertes Futter bestellt und bin dadurch zeitlich ganz schön in Bedrängnis gekommen. Da ich es warm haben möchte diesen Winter, habe ich dickes Steppfutter bestellt.

Ich fürchte in der Jacke sehe ich aus wie ein Preisboxer, aber sie wird warm sein, das ist wichtig.

Der jetzige Stand, die Futterjacke fertig:

Wie ich letzte Woche gelernt habe und auch Closet Case, die Entwicklerin von meinem Schnitt Clare,  empfiehlt, habe ich die Futterjacke direkt an die Belege genäht. Erst dann wir die komplette Futterjacke so mit Belegen an die Oberjacke genäht. Dazu werde ich am Wochenende kommen, dann noch Knöpfe, fertig.

Bei der Rückenfalte werden nicht einfach nur ca. 4cm Weite zugegeben, eine perfekt genäht Falte sieht so aus

Bei der Rückenfalte konnte ich Sebastians Tipp nicht befolgen, weil das Futter zu dick ist. Dafür habe ich einen tollen Aufhänger.

Tja und als letzter kleine Kniff damit das Futter gut fällt, wird die fertige Jacke nicht im Liegen sondern hängend gebügelt. Handtuch in die eine Hand Jacke dazwischen, Bügeleisen in die andere Hand und dann den unteren Saum mit Falte bügeln. Danke Sebastian für die Vorführung.

Und hier gibt es noch ein sehr schönes Beispiel für eine Innentasche. Die Innentasche wird nicht nur ins Futter genäht, da reißt sie zu schnell aus. Der Beleg wird erweitert und der feste Stoff gibt der Tasche mehr Halt.

Das sehr ausführliche Tutorial zum Thema Füttern von Sybille vom letzten Jahr findet ihr hier.

In einer Woche, schon am 13.11., treffen wir uns zum Finale mit den fertigen Winterjacken und Mänteln. Wie weit seid ihr? Gibts Probleme oder tragt ihr eure Mäntel schon? Ich bin gespannt.

 

Esme bekommt Konkurrenz von McCalls6996

Ginger Nr. 2 ist fertig. Diesmal Variante A: low waist und weite Beine. Auch diese Jeans sitzt ohne Änderungen super. Man könnte meinen, der Schnitt hat etwas mit Zauberei zu tun, so einfach wie diese Hose sitzt und passt, das grenzt schon an Wunder oder Zauberei eben.

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Nachdem ich beide Varianten genäht habe, weiß ich wie meine ideale Jeans aussehen müsste: high waist und weite Beine. Ihr seht, Ginger Nr. 3 ist schon in Planung.

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An neue Oberteile zur Jeans hab ich mich noch nicht rangemacht, eine halb fertige Knitterbluse liegt hier. Ansonsten trage ich gerade viele Shirts, die sich schon länger in meinem Schrank befinden. Heute ein Shirt das mal ein Kleid war nach dem Schnitt Boo von der Schnittbox. Der Wasserfall ist gemäßigt und die Passform gut. Ein Shirt das hier wirklich viel und gerne getragen wird.

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Dazu gibt’s meinen neu entdeckten Strickjackenschnitt. Nachdem ich einige Schnitte in letzter Zeit für Jacken ausprobiert und wieder verworfen habe, hat mich dieser Schnitt überzeugt. McCalls 6996 kann bei mir locker mit Esme konkurrieren. Es gibt den Schnitt in mehreren Varianten, mit Schalkragen und ohne, mit Schößchen im Rückenteil und ohne.

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Meine erste Jacke nach diesem Schnitt ist ohne Schößchen und ohne Schalkragen aus einem dünnen Strickstoff aus dem Fundus. Wenn ich bezahlbaren, schönen nicht kratzenden Strickstoff finde, schlage ich immer direkt zu. Der ist nämlich echt selten, finde ich.  Die  Seiten der Jacke könnte ich noch ein paar cm verschmalern, ansonsten sitzt die Jacke super. Der Schnitt hat Potential, dem bleibe ich in diesem Herbst sicher treu.

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Apropos treu, Meike, die den heutigen Mittwochstreff der Nähsüchtigen betreut, ist ihrem Kleid auch sehr treu, verständlich, wie ich finde.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch.

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Windermantel SAL – Zwischenstand – es wird.

Seit gestern geht es auf dem MeMadeMittwoch Blog schon weiter mit dem Winderjacken Sew Along, Nina zeigt uns ihre Jacke und fragt ob wir Schulterpolster verwenden werden.

Meine Außenjacke ist fertig. War aber auch kein Hexenwerk. Clare ist der perfekte Schnitt, wenn man flott eine schöne Jacke haben möchte. Ich hoffe, ich behaupte das auch noch nach dem Futter einnähen.

Zuerst habe ich ganz brav alles mit Einlage bebügelt, was laut Anleitung bebügelt werden sollte: so ziemlich alle Teile. Danke für eure Kommentare dazu.

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Ich bügle ja immer mit Backpapier zwischen Einlage und Bügeleisen. Zu viele Bügeleisen und -bretter sind bei diesen Aktionen schon versaut worden.

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Und dann habe ich recht einfach und unkompliziert, was auch an den Nahttaschen liegt, den Obermantel zusammen genäht.  Die erste Anprobe zeigt, keine Änderungen sind nötig, die Jacke passt super, soweit man das ohne Futter behaupten kann. Ich hoffe  nur sehr, die Ärmel sind lang genug.

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Einzig der Kragen macht mich stutzig, er ist an den Seiten zu kurz. Deshalb habe ich ihn nur geheftet. Aber ich hab genug Stoff und kann ihn zur Not nochmal zuschneiden.

Futter und Belege warten hier brav bis zum Futterworkshop. Ich bin sehr gespannt. Am 6.11. geht es dann weiter beim Sew Along mit dem Thema Füttern.

Ach und mit dem heutigen Thema mache ich es mir ganz einfach. Für diesem Schnitt sind keine Schulterpolster vorgesehen, also halte ich mich auch daran.