Stoffmarkt Utrecht – Lapjesmarkt Utrecht

Am Wochendende wurde mir noch nachträglich zum Geburtstag ein Herzenswunsch erfüllt: Ein Besuch beim ältesten und größten Stoffmarkt in den Niederlanden, den Lapjesmarkt in Utrecht. Jeden Samstag findet er von 8:00 bis 13:00 Uhr an der Breedstraat statt.

Die erste Überraschung war: Unser wirklich wunderbares Hotel, ein liebevoll eingerichtetes Boutiquehotel namens Eye Hotel, lag direkt am Markt.

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Als wir abends vom Essen und Bummeln durch die Stadt zurückkamen, waren die Marktstände schon aufgebaut. Es fehlten nur noch die Stoffe, aber ich konnte schon das Ausmaß des Marktes erahnen. Große Vorfreude machte sich breit.

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Morgens wurde ich geweckt vom Gepolter der Marktverkäufer. Ich bin schon lange nicht mehr von solch schönem Lärm geweckt worden.  Immer wieder konnte ich durch mein Hotelfenster sehen, wie weit schon aufgebaut war.

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Als eine der ersten war ich auf dem Markt, wen wundert´s.

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Und ich wurde nicht enttäuscht. Geschätzte 50 Stände mit allem was das Nähnerdherz begehrt: Stoffe in den tollsten Farben, Jersey, Strick, Sweat, Webware, aus Viscose, Satin, Baumwolle. Es gab Demin, Futterstoffe, Wollstoffe uvm.

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Es gab jede Menge Möbelstoffe.

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und natürlich Kurzwaren, hier je ein Bündel Knöpfe für einen Euro.

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Die Preise waren kaum zu unterbieten. Ab 1 Euro pro Meter beim Sommerschlussverkauf. Die Holländer haben dafür das schöne Wort „opruiming“.

Ich habe Jersey, Viscosewebware und Futterstoffe für 3-5 Euro pro Meter gekauft. Sehr schöne Qualität, wie ich finde.

Die Verkäufer sind freundlich und gut gelaunt, allein dafür lohnt sich die Reise.

 

Ein Stand verkaufte wunderschöne Designerstoffe von Joop etc. für 12 bis 60 €, aber da war mein Budget schon erschöpft.

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Außerdem wollte ich vor allem farbenfrohe Jerseys kaufen. Dafür sind die Niederländer ja bekannt und deshalb kaufe ich meine Jerseys so gerne bei ihnen: es gibt tolle Viscosequalität in bunten Farben, die auch Erwachsene gut tragen können.

Ein Teil meiner Beute liegt hier schon gewaschen und wartet auf den ersten Zuschnitt.

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Webware:

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Aber auch für das Rahmenprogramm hat diese kleine und sehr süße Stadt viel zu bieten, tolle Plätze zum Verweilen,

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andere Märkte, schnuckelige Läden,

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tolle Restaurants und  Cafes, und immer wieder Wasser in der Nähe.

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Utrecht ist auf jeden Fall eine Reise wert. Und der Stoffmarkt lohnt sich allemal!

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Die tollen Fotos hat alle mein Mann gemacht. Vielen Dank dafür! Und für das Geschenk.

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Stoffliebe auf den zweiten oder dritten Blick

Beim Kauf von sehr bunten Stoffen passiert es auch immer mal wieder, dass ich Zuhause stehe und denke: „Der ist jetzt aber sehr bunt.“ Kennt ihr das auch?

Glücklicherweise habe ich sehr ehrliche Mitbewohner zu dem Thema, die dann auch ehrlich kommentieren: „Sehr schön!“ oder „Geht gar nicht.“
Bei „geht gar nicht“ nutze ich den Stoff dann für ein Probekleid, kein Problem.
Bei bunten Stoffen ist der Grad eben sehr schmal zwischen sehr schön und geht gar nicht. Und zudem sind Geschmäcker ja auch noch verschieden, ändern sind von Monat zu Monat und überhaupt.

Bei diesem buntem Stoff aus Amsterdam war ich auch sehr kritisch Zuhause. Aber der Stoff hat ne tolle Qualität, für ein Probekleid war er mir zu schade und die Mitbewohner gaben grünes Licht.
Also musste der richtige Schnitt und vor allem die richtige Jahreszeit her dafür. Ich beschloß: ein Hochsommer-Kleider-Schnitt und gebräunt Haut passen zu dem Stoff.

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Vor meinem Urlaub habe ich deshalb noch schnell ein Knotenkleid aus dem Stoff genäht. Der Schnitt ist aus der Neuen Mode 3/13. Leider war das Kleid doch zu dick für die plus 30 Grad in Italien.

Aber seitdem ich wieder hier bin, trage ich es andauernd und finde es Klasse.
Auch am Dienstag letzter Woche, an meinem ersten Arbeitstag nach drei Wochen Urlaub.
Die tollen Fotos hat mein Mann in der Bahn gemacht. Nach drei Jahren bloggen bin ich in Punkto fotografieren recht schmerzfrei geworden, jede passende Situation wird genutzt.

Am Wochenden war ich mit dem Kleid in Utrecht auf dem Stoffmarkt. Der Markt ist so toll, der bekommt in den nächsten Tagen einen eigenen Post. Aber einen kleinen Vorgeschmack gibt´s schonmal als Bild. In Holland fällt man mit so einem bunten Kleid eh nicht auf, weil da alles viel farbenfroher ist als bei uns. Deshalb kaufe ich dort auch so gerne meine Stoffe.

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Kooperationspatchworkdecke

Kaum zuhause aus dem Urlaub bekam ich ein riesiges Paket von Frau Küstensocke.

Der Inhalt zwei rote Kissen und eine blaue Kuschelquiltdecke.

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Die Kissen passen super auf mein rotes Sofa. Rot wird im Netz nie so abgebildet wie in der Realität, oder? Also in echt sieht´s stimmig aus.

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Und die Decke passt perfekt auf das weiße Sofa in der Wohnküche. Und zum Herbstwetter in der letzten Woche.

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Genäht hat Decke und Kissen Frau Küstensocke, die vielen kleinen Quadrate hab ich zugeschnitten.

Sehr lustig, wie es zu diesem Gemeinschaftsprojekt kam. Kustensocke stellte vor einiger Zeit ihre erste Patchworkdecke aus ihrem Stoffabbau-Projekt vor. Gerne wollte sie noch mehr Decken nähen, aber das Zuschneiden ist nicht so ihres. Deshalb suchte sie eher zum Spaß jemand Freiwilligen zum Zuschneiden.   Ich habe darauf kommentiert:

„Was für eine schöne Idee für eine waschbare und leichte Schlafdecke. Die ist wirklich wunderschön . Also ich schneide ja sehr gerne zu, aber das akkurate nähen bei solchen Dingen ist mir ja ein Graus. Wir können gerne mal über eine Kooperation nachdenken. 😉
LG Karin“

Es ist nämlich wirklich so, ich scheine sehr gerne zu. Deshalb stapeln sich hier öfter schonmal die zugeschnitten Sachen und liegen auch mal länger unverarbeitet herum.
Als Frau der Tat nahm Küstensocke das Angebot sofort an, die gemeinsamen Projekte würden flott per Mail abgestimmt und wenig später traf hier ein Paket mit vielen verschiedenen Stoffreste ein.

Und  dann  wurde hier gerollt und geschnibbelt was das Zeug hielt.

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Ich glaube ich habe Quadrate für 3 Decken und 3 Kissen zugeschnitten. So ganz genau weiss ich es aber schon nicht mehr. Es ging auf jeden Fall unerwartet schnell und bald schon könnte das erste Läppchen-Paket Richtung Küste geschickt werden.

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Für meine blaue Decke habe ich auch einige meiner Stoffe hinzugefügt. Hier liegen ja genug Stoffresten rum dafür. Ausserdem ist es toll, geliebte Kleidungsstücke in der Decke nochmal wiederzufinden.

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Es war eine sehr effektives, unkomplizierte und lustige Kooperationsprojekt. (Nur die Post hat Stress gemacht, weil sie ein Paket mit Quadraten ein paar Tage hat verschwinden lassen. Dank dem hartnäckigen Nachfragen von Herrn Küstensocke ist es aber glücklicherweise wieder aufgetaucht.)

Ich mag solche leicht verrückten, überregionale Kooperationsprojekte. Ein Hoch auf das Bloggen, auch in diesem Fall, das mich immer wieder mit vielen netten Leuten zusammenbringt und zusammen Projekte durchführen läßt.

Und an Frau Küstensocke auch auf diesem Weg nochmal vielen, vielen Dank für die wunderschöne Decke und die tollen Kissen. Beide wurden schon eingeweiht, beschmust, bekuschelt etc.

PS: Letztens wurde bei einem Indie-Label in Berlin eine Zuschneiderin für einmal wöchentliches Klamottenzuschneiden gesucht. Leider ist Berlin es zu weit weg, sonst wäre es der perfekte Job für mich gewesen und ich hätte mich sofort beworben.

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Endless Summer Tunic No 3

Zurück aus Berlin habe ich am Wochenende einige Hochsommer-Kleider genäht. Und siehe da, jetzt kommen endlich meine Wohlfühltemperaturen auch im Rheinland um die Ecke.
Die dritte Endless Summer Tunic hab ich mir dabei auch genäht. Vielleicht gibt’s da ja einen Zusammenhang.

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Nummer eins seht ihr hier im Regen. Nummer zwei ist aus Waxprint und noch nicht ausführlich verbloggt.

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Und Nummer drei ist aus wunderbaren Viscose vom Maybachufer Markt. Yvonne und Monika haben ihn auch schon vernäht.

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Da der Stoff so dünn und etwas transparent ist, hab ich ihn komplett gedoppelt vernäht. Das geht super bei dem Schnitt und man erkennt es nur an den seitlichen Innnennähten.

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Zum Ende hin kam mir die Idee, dass man aus dem Schnitt auch ein tolles Wendekleid nähen kann.
Einen Stoff dazu hab ich noch vom letzten Thatchers-Einkauf hier liegen. Einen passenden zweiten Stoff muss ich noch finden.

Der Schnitt ist von a verb for ceeping warm und wirklich einfach zu nähen. Ich mag den Ausschnitt und die Passe an dem Kleid besonders.

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Damit ich nicht wieder so ne doofe Naht in der vorderen Mitte habe, die komisch knubbelt, hab ich Vorder- und Rückenteil im Bruch zugeschnitten. Da beide doppelt gearbeitet werden, klappt so auch der Ausschnitt. Zudem habe ich bei bei Viscose gelernt mit wenig Fadenspannung und großen Stichen werden die Nähte viel besser. Durch die Dopplung des Stoffs konnte ich auch auf Schrägbänder verzichten. Verlängert um 15cm habe ich die Tunika wieder und den Saum begradigt. Und beim nächsten Kleid denke ich auch wieder daran, die Armlöcher zu verkleinern.

Mit dem Kleid geht´s heute zur Arbeit. Luftig und gut angezogen, genau richtig. Und zum MMM. Meike begrüßt uns heute im Waxprint-Maxirock. Hab ich da ne´ Welle ausgelöst? Und nächste Woche werden beim MMM die Koffer gepackt und dann gehts in die Sommerpause. Kleider haben wir ja genug dafür.

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im Maxirock und Ida Shirt zum Maybachufermarkt

Heute ist ein ganz besondere Mittwoch.

Ich bin gerade ein paar Tage mit meinen Töchtern in Berlin und schreibe meinen Post auf dem Handy. Gestern habe ich mich mit Wiebke, Lucy und Dodo auf dem Maybachufemarkt getroffen und ein paar Stöffchen geufert, gefachsimpelt, gelacht, noch etwas gefeiert und was man sonst so macht, wenn man Nähnerds trifft und kinderfrei hat. Zudem habe ich endlich Dodo im echten Leben kennengelernt. Schön war’s mal wieder mit euch.

mb1Dabei haben wir relativ spontan ein paar Fotos gemacht und moderieren heute zusammen den MeMadeMittwoch.

Extra zu diesem Anlass habe ich Montag noch ein bisschen genäht. Einen Waxprint Maxirock. Damit ihr jetzt nicht in den Tiefschlaf fallt vor Langeweile, habe ich (wegen Stoffmangel) einen andere Schnitt ausprobiert und meinen Standart A-Linien Rockschnitt Noma einfach verlängert. Den Waxprint habe ich am Samstag in meinem Lieblings Waxprintladen in Köln gekauft, mit einigen Kölner Nähbloggerinnen zusammen. So kam ich auch zu diesen für mich untypischen Farben. Ich konnte mich nicht für einen Stoff entscheiden, weil ich so geflasht war von den Farben und habe mit Luzie einfach einen Coupon geteilt. Gemeinsame Stoffe kaufen erweitert auch das Farbrepertoire.

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Wie letztens schon festgestellt habe ich keine tragbaren blauen Shirts. Deshalb gab’s dazu ein blaues Shirt nach dem Schnitt Ida von Schnittchen.

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Danke an lila und gelb für den Tipp. Das werde ich auf jeden Fall nochmal nähen in weiteren Farben oder Blautönen.

So und heute geht’s weiter mit dem Berlinbummel. Mal sehen, ob mich meine Töchter noch in einen Stoffladen lassen.

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Kosmetiktaschen Kollektion 

Einfach habe ich mal früh genug an die Urlaubsvorbereitungen gedacht.  Es gab für alle Mädels im Haus neue Kosmetiktaschen.

Innen- und Außentasche  jedoch gleich genäht. Ohne Extra Boden und Lasche.

Eine Innentasche

Die Anleitung für Klein-Alfred  also zur Verkleinerung der Tasche findet  ihr hier bei mir.  Leider sind ein paar aber eher unwichtige Fotos verschwunden.

Meine Taschen sind aus I*EA , Waxprint oder einfachen Baumwollstoffen. Letztere dann mit Volumenvlies verstärkt.

Langsam komme ich in Urlaubsstimmung.  Nähen hilft,  wie so oft.

Maxirock aus Waxprint Nummer zwei: Ich geh in Serie

Wenn dieser viel zu kalte Sommer für irgendetwas gut ist, dann für Maxiröcke.

Man kann sie auch unter 20 Grad ohne Strumpfhosen morgens anziehen und falls es trotzdem warm wird, sind sie auch gut tragbar. Diese Länge passt sich sozusagen der Temperatur an.
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Dieser Rock ist weniger als knöchellang . Gerne hätte ich diesen etwas länger gemacht aber es war nicht mehr Stoff da. Aber so ist er sehr alltagstauglich, auch gut.
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Seitdem ich ihn fertig habe, wohne ich quasi drin. Nur passende Oberteile sind etwas rar. Allein fürs Foto habe ich ein Japanshirt ( Schnitt von der Schnittquelle) angezogen. Bei diesem Shirt klappt der Ausschnitt leider immer nach außen, deshalb trage ich es kaum, obwohl ich die Form wirklich mag.

Dieser Rock ist genau wie der erste (hier beim Rock Sew Along Finale), wieder nach dem Brigitte Schnitt

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Einzige Änderung, der Reißverschluss ist wieder an der Seite statt hinten. Auch dieser Rock hat innen ein Bund und kein Futter, deshalb ist er wirklich schnell genäht.Der Stoff ist eine Waxprint Nachahmung vom Markt in Maastricht, die Baumwolle ist dadurch nicht ganz so dick und fällt ganz schön.
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Danke für eure Tipps zur Musteranpassung. Da dieses Muster eh sehr unkompliziert ist und ich viel zu wenig Stoff für genaues Musterlegen hatte, habe ich, nach kurzer Ratholrunde beim Nähkränzchen, beschlossen, den Rock ohne Rücksicht aufs Muster einfach zuzuschneiden und zu nähen. Geht doch, oder?
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Und auch wenn ich heute gar keine Zeit habe, möchte ich gerne beim Me Made Mittwoch dabei sein, denn der gehört ja irgendwie zur Woche dazu.
Bzw ohne MMM fehlt mir mittlerweile etwas in der Woche. Kennt ihr das auch? Nina tanzt heute vor  in einer tollen Punkte-Sommer Kombination. Sehr schön! Und was tragt ihr so heute?
Habt einen tollen Mittwoch.

Stoffkauftasche Hermine

Als ich in den Osterferien in Amsterdam war und mich mit fetten Stofftüten abschleppen, habe ich überlegt wie die perfekte Stoffkauf-Tasche aussehen muss:
groß, verschließbar, Cross over tragbar, zum Schonen der Schultern, und klein zusammenfaltbar.

Einen passenden Schnitt fand ich nicht, jedoch eins tolle Freebook  bei Maja Katz, die Fat Quater Bag. Ihre Tasche habe ich einfach vergrößert und leicht abgewandelt. Die Seitenteile sind 50x40cm groß. Die Rundungen mit Hilfe von Tellern kreiert

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Der Bode ist ein Streifen, leicht breiter als der Tragegurt

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Den Tragegurt würde ich  beim nächsten Mal zusätzlich mit Vies verstärken,

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Sie hat einen Reißverschluss,

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eine kleine Innentasche

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und ist bei Nicht-Gebrauch klein zusammenfaltbar.

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Die Tasche hat alles was ich wollte.

Sie hat mich schon zum Stoff kaufen begleitet und ich bin begeistert. So sieht sie leer aus. Voll fasst sie viele Meter Stoff.

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Meine Tochter brachte mich noch auf weitere Verwendungsmöglichkeiten mit dem Satz. „Mama, tolle Strandtasche.“ Schlaues Kind.
Deshalb darf sie uns bald auch zum Strand begleiten.

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Mein Mann hat sie Hermine getauft, weil in ihr fast die ganze Welt verschwinden kann, genau wie in Hermine Grangers Tasche.

Vogue 2900 aus Waxprint

Ufos habens bei mir ja echt schwer. Sie landen meist in einer Kiste und werden nach einem Jahr entsorgt. Dieses Kleid  jedoch fand ich sowohl vom Schnitt (Vogue 2900)  als auch vom Stoff sehr schön, deshalb lag es lange in der UFO Kiste. Leider war die Passform seltsam und der Ausschnitt zu groß, deshalb fristetet es ein Dasein im hintersten Winkel des Schrankes.

Sonntag packte ich mir ein Herz, nach dem Motto „Schlimmer kanns nicht werden, das Kleid liegt eh nur im Schrank“ nähte ich die Seiten und Rückennaht enger, passte Futter an und verkleinerte Pi mal Daumen den Ausschnitt. Ich bin begeistert vom Ergebnis.IMG_4313

Der Schnitt ist wirklich klasse. Hier habe ich ihn schon mal vernäht.

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Jedoch stimmen Größentabelle und Realität nicht zusammen, deshalb ist das Nähen immer ein Desaster von vielen Anpassungen. Aber jetzt müsste ich wissen wie es geht.

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Die DKNY Schnitt bei Vogue waren bisher meine Favoriten, leider werden sie demnächst nicht mehr verkauft. Das finde ich sehr schade.

Das Kleid ist komplett gefüttert und sehr bequem.  Was mir so an dem Schnitt gefällt ist die tieferangesetzte Taille und der Ausschnitt. Es gibt Taschen, die nicht beulen und am Taillenband habe ich noch Paspeln verarbeitet. Die passen gut zum Stoff, machen das Kleid jedoch nicht zu verspielt. Mein zweites Vogue 2900 ist aus Waxprint, deshalb darf es auch zu meiner Waxprintlinkparty, bei der sich die tolle Kleidungsstücke aus Waxprint immer mehr häufen.

Hier warten jetzt nur noch zwei Waxprintstöffchen auf die Verarbeitung. Dank euch hab ich ja mittlerweile Inspiration satt. Vielen Dank für die vielen tollen Verlinkungen.IMG_4319

Bin ich froh, dass ich gestern direkt Fotos vom Kleid gemacht habe, hier regnet es schon wieder. Aber wir vernähen weiterhin bunte Stoffe und lassen uns die Sommerlaune nicht nehmen. So!

Mein UFO -Abbau würde auch gut zu Yvonnes UFO Abbau Aktion passen. Leider ist die nächste am 30.6. und ich habe diese Woche keine Zeit mehr zum Bloggen, das analoge Leben fordert meine ganze Aufmerksamkeit.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Rock Sew Along Finale

Zum Abschluss des Rock Sew Alongs kann ich  vier neue Röcke zeigen:

Zwei alte bewährte Schnitte, einen neuen langen, einen neuen engen Schnitt. Gute Ausbeute. Aber der Reihe nach.

Ein leicht verändertere Norma aus Waxprint. Letzte Woche beim Seminar schon getragen (Danke an K. für die Fotos)

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Im Rahmen des Sew Alongs habe ich mich endlich getraut den tollen und teuren Stoff vom Bloggertreffen in Stuttgart anzuschneiden.

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Ein einfacher schmaler Rock nach eigenem Schnitt. Hier liegt noch der Rest des Stoffes, aus dem auch ein Rock nach diesem Schnitt genäht wird. Dann habe ich aus Stoff für 25 Euro zwei Röcke genäht, genau so war es beim Kauf geplant.  Der Rock sehr stoffsparsam genäht, Innenbelege aus anderem Stoff, Saum ganz knapp gehalten.

Mein Maxirock aus Waxprint hatte ich gestern im Schwedischen Möbelhaus an.

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Der Schnitt war aus einem Brigitte Sonderheft.

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Danke an Schildkröte für’s Helft leihen. Wenn der Schnitt sich bewährt, liegt hier ja noch Waxprint für den nächsten. Danke für eure tollen Ideen zum Musterverlauf. Mal sehen, was sich machen läßt.

Mein vierter Rock, heute morgen noch gesäumt und fertig gestellt, ist mein heimlicher Traum: ein Bleistiftrock aus Baumwollstretch.

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Der Schnitt ist Nr. 18 aus der Fashion Style 1/16. Den Schlitz habe ich etwas verändert. Ohne Stretch würde ich diesen Schnitt nicht nähen. Zu Beginn war er mir sehr ungewohnt, doch so langsam gewöhne ich mich an den Schnitt und finde ihn immer besser.

Oberteile habe ich keine genäht, wann auch. 🙂

Ich habe noch genug alte,  genähte und gekaufte Shirts im Schrank, die zu den neuen Röcken passen, da muss nichts Neues her, das finde ich gut.

Vielen Dank und Lucy und Meike für die Moderation und die wunderbaren Infos. Ich hab mich wieder über mein Grenzen gewagt, neue für mich ungewöhnliche Rockformen ausprobiert (Maxi und Bleistift) und auch beim vermeindlich einfachen Rock nähen Einiges dazu gelernt.

Und ganz gespannt bin ich auf die Parade der anderen Teilnehmerninnen, also: let’s Rock.

Eigentlich finde ich doppelt und dreifach Verlinkungen doof, aber weil’s wirklich gut passt und ich mehr sehr über eure vielen  Beiträge freue, verlinke ich die Waxprintröcke noch zum meiner Waxprintsammlung.

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